Wuschel Teil 14 — Schlechtes Futter – schlechte Zähne

zu den vorhergehenden Teilen der Erlebnisse mit/von Wuschel:

 

https://dieka56welt.wordpress.com/2015/08/09/zusammenfassung-index-erzaehlungen-wuschel-19712468/

 

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Wuschel verbrachte nun öfters auch die Mittagszeit bei mir, und er schaute immer sehr interessiert beim Kochen zu.

 

Natürlich fiel dabei auch immer eine Kleinigkeit für ihn ab, was aber scheinbar auch etwas völlig Neues für ihn war. Denn beim ersten Stückchen, was ich ihm hinwarf, traute er es sich gar nicht es zu nehmen. Erst nachdem ich es ihm direkt hinhielt, fraß er es.

 

Danach wich er mir allerdings auch keinen Millimeter mehr der Seite, wenn ich mit dem Kochen begann. Ich musste richtig aufpassen, dass mir nichts herunterfiel, was nicht gut wäre für ihn.

 

Leider musste ich aber dann feststellen, dass er erhebliche Probleme mit den Zähnen haben muss. Denn ein Stückchen Schwarte konnte er nur ablutschen, aber nicht zerkauen.

 

Beim sofortigen, natürlich sehr vorsichtigen Untersuchen seiner Zähne, konnte ich übermäßigen Zahnstein und einen herben Mundgeruch feststellen.

 

Nun wunderte ich mich auch nicht mehr, warum er das Trockenfutter, das er außer den Massen an Leckerlis auch noch bekam, nur sehr zögerlich annahm.

 

Denn laut Aussage seiner Halterin würde er auf frisches Futter Durchfall bekommen.

 

Was mich aber nicht davon abhalten konnte, ihm sofort eine Mahlzeit mit gekochten Kartoffeln, leicht angebratenem ungewürztem Hackfleisch, und gedünsteten Karottenstückchen zuzubereiten.

 

Und wie nicht anders erwartet, vertrug er es nicht nur sehr gut, sondern bettelte gleich um noch mehr. Um seinen Magen jedoch nicht zu überfordern mit dem ungewohnten Essen musste ich schweren Herzens dies jedoch ignorieren.

 

Ich war sicher, dass das sein erstes frisches nur für ihn gekochtes Futter war, innerhalb seiner letzten rund 9 Jahre. Von diesem Tag an bekam er, jedes Mal, wenn ich kochte, etwas extra zubereitet.

 

Als ich Wuschel am Nachmittag zurück brachte, hielt ich es zwar für besser die selbst gekochte Mahlzeit nicht zu erwähnen, jedoch sehr wohl das mögliche Zahnproblem, das sie mir aber partout nicht glauben wollte.

 

Und so schlug ich vor beim nächsten Tierarztbesuch, der in Kürze wegen der Impfungen anstand, mitzugehen, um mit dem Tierarzt wegen Wuschel‘s Zähnen zu sprechen.

 

Zu meiner großen Verwunderung, und auch Freude, hatte sie nichts dagegen einzuwenden.

 

Aber dies ist eine neue Geschichte, ebenso wie schnell Wuschel fit wurde, um sogar Knochen zerbeißen zu können.

 

Fortsetzung folgt…..

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