Archiv der Kategorie: Freddy

Freddy – Teil 9 – seine letzten Monate

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Mit vielen Unternehmungen in die Umgebung meiner kleinen Heimatstadt und deren Wälder, verbrachten wir einen vierten wunderschönen Sommer zusammen, ohne zu ahnen, dass es der letzte war.

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Freddy Teil 8 – in der Wildnis

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Im darauf folgenden Frühling wurden an unserem Lieblingsausflugsplatz mehrere Kinderspielplätze, und im nahe gelegenen Schloss ein Kurzentrum der Berufsgenossenschaft eingerichtet.

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Index der Erlebnisse "Mein erster Hund Freddy"

Übersicht meiner Erlebnisse mit Freddy (meinem erster Hund)

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https://dieka56welt.wordpress.com/2014/08/24/freddy-teil-3-erste-schritte-erziehung-19249329/

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https://dieka56welt.wordpress.com/2015/05/08/freddy-teil-6-jung-freddy-alleine-hause-20319263/

https://dieka56welt.wordpress.com/2015/07/02/freddy-teil-7-freddy-tretroller-20630368/

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Freddy Teil 7 – Freddy und mein Tretroller

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Nach einem ersten gemeinsamen Winter freuten Freddy und ich uns auf den nahenden Frühling, mit allem Neuen, was wir da entdecken werden.

 

Leider war Freddy noch zu klein, um längere Strecken bewältigen zu können. Und mir zu schwer, um ihn dann den ganzen Weg zurück zu tragen.

 

Auch wenn er es sichtlich genoss, mit dem Kopf auf meiner Schulter die Welt um sich herum zu beobachten.

 

Und so kam ich auf die Idee, ob ich nicht Freddy auf meinen Tretroller platzieren könnte, den ich zu Weihnachten bekommen hatte.

 

Beim ersten Versuch, als ich ihn auf das Trittbrett setzte, brachte er sich sofort mit einem Satz wieder in Sicherheit.

 

Also fuhr ich ganz langsam vor ihm auf und ab, bis er schnüffelnd näher kam, um zu erkunden, was es mit diesem Ding auf sich hatte.

 

Und dabei bot sich die Gelegenheit eines zweiten Versuches. Dieses Mal blieb Freddy sitzen.

 

Jeden Tag fuhr ich dann mit ihm langsam und vorsichtig immer eine etwas längere Strecke.

 

Als ich sicher war, dass er mir voll vertraute, und keine Anstalt mehr machte, herunter springen zu wollen, machten wir auch entsprechend größere Ausflüge.

 

Zuerst lief er natürlich immer neben mir her, weil es ihm Freude machte laufen zu können. Wurde er aber müde oder hatte keine Lust mehr, blieb er abrupt sitzen, und rührte sich nicht mehr vom Fleck, bis ich ihn auf den Roller aufsteigen ließ.

 

Am meisten genoss er es, wenn es bergab ging und der Fahrtwind seine Ohren nach hinten wehte.

 

Da fehlte nur noch eine Sturmhaube, dass es aussah, als wenn er gleich mit dem Roller abheben wolle, um wie Elliot und E.T. durch die Lüfte zu fliegen.

 

Leider wuchsen wir beide sehr rasch, und so fanden bereits im nächsten Jahr, Freddy und meine Füße keinen gemeinsamen Platz mehr am Trittbrett unseres Rollers.

 

Diesen wundervollen Sommer aber, und die gemeinsamen Ausflügen mit dem Roller, konnte uns keiner mehr wegnehmen.

 

Wenn ich die Augen zumache, dann erlebe ich sie heute noch.

 

Fortsetzung folgt ……..

Freddy Teil 6 – jung Freddy alleine zu Hause

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Nachdem meine Winterferien fast vorbei waren, kam ein bis zu diesem Zeitpunkt von mir verdrängtes Problem auf. Wer kümmert sich um den kleinen Freddy in der Zeit, wenn ich in der Schule bin.

 

Als Welpe schaffte er keine 6 Stunden, ohne dazwischen einmal Gassi gehen zu müssen.

 

Also gäbe es nur eine Möglichkeit, überlegte ich mir, in der großen Pause, anstatt zu essen, schnell nach Hause zu laufen. Was ich dann am Abend beim gemeinsamen Abendessen meinen Eltern mitteilte.

 

Mein Vater sagte mir damals, dass er sehr stolz auf mich ist, weil ich die Verantwortung für Freddy so ernst nahm. Jedoch meine Mutter, die nur ein paar Gehminuten entfernt in einer Wäscherei arbeitete, es bereits mit ihrem Chef abgeklärt hatte.

 

Denn er erlaubte es ihr, am Vormittag mehrere Male kurz nach Hause zu gehen, um nach dem kleinen Racker zu sehen.

 

Natürlich stand ich selbst auch entsprechend früher auf, um vor der Schule noch einen ausgiebigen Spaziergang mit Freddy zu machen.

 

Damit hoffte ich, dass er dann müde genug wäre, um die Zeit, bis meine Mutter kam, zu verschlafen.

 

Vor allem aber, um die Gefahr zu minimieren, dass er aus Langeweile auf die Idee käme, die Wohnung auf den Kopf zu stellen.

 

Nachdem meine Mutter aber die fehlende Zeit nach Feierabend nachholen musste, half ich ihr dann, so gut ich konnte, den Haushalt zu besorgen.

 

Fortsetzung folgt……

Freddy Teil 5 – eine neue Sicht des Alltäglichen

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Obwohl ich zu der Zeit als ich Freddy bekam, erst 8 –- 9 Jahre war, schienen auch für mich schon viele Dinge des Alltags kaum noch irgendwie bemerkenswert zu sein.

 

Was sich mit Freddy jedoch mit einem Mal änderte.

 

Jeder Spaziergang mit ihm wurde ein Erlebnis. Brachte neue schöne Dinge des Alltags hervor, so wie ich sie bestimmt noch vor ein paar Jahren selbst empfand.

 

So einfach Dinge, wie z.B. über die Straße gehen, wurden plötzlich eine aufregende Angelegenheit mit einem kleinen Hund an der Seite. Der eventuell mitten auf der Straße anhält, um etwas zu beschnuppern. Oder wegen eines näherkommenden Autos, auf den Arm genommen werden möchte.

 

Ebenso war jede Jahreszeit etwas Neues und Aufregendes für Freddy, und damit auch wieder für mich.

 

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie neugierig Freddy den ersten Schnee begutachtete. Und wie er mir nach dem Spaziergang dann seine kalten Pfötchen hinstreckte, damit ich sie wieder Warmreiben.

 

Oder wie er hochschreckte, als er sein Geschäft machen wollte und dabei sein Hinterteil den Schnee berührte. Und wie er mich dabei ganz vorwurfsvoll ansah, als wenn ich Schuld daran hätte.

 

Aber auch, wie er, mit der Schnauze den Schnee wie ein Schneepflug vor sich herschob, um sich dann den Schnee von mir aus dem Fell und der Nase entfernen zu lassen.

 

Nicht anders wie ein Kleinkind, das sich auf dem Spielplatz die Hände schmutzig macht, um anschließend zur Mutter zu laufen, damit diese sie säubert.

 

Das Ganze wird mir aber erst jetzt, fast 50 Jahre später, so richtig bewusst, denn damals war ich zu jung, um daran etwas Besonderes erkennen zu können.

 

Fortsetzung folgt……

 

Freddy Teil 4 – Freddy und mein neues Musikinstrument

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Als Freddy so circa 6 – 8 Monate alt war, bekam ich ein Musikinstrument, das ihn beim ersten Kontakt keineswegs erfreute, sondern eher erschreckte, wobei er sonst vor fast nichts Angst hatte.

 

Beim Aussuchen meines Instrumentes, einem Es-Alt-Saxophons, hatte ich natürlich nicht daran gedacht, was wohl mein Hund Freddy dazu sagen würde.

 

Dabei sollte man wissen, dass so ein Saxophon, wenn man es denn spielen kann, schöne Töne von sich gibt.

 

Aber bei mir hörte es sich offensichtlich anfangs noch mehr nach Nebelhorn an, denn Freddy verschwand wie der Blitz in der Küche in seinem Körbchen.

 

Natürlich ließ ich ihn dann nicht so verängstigt in seinem Körbchen liegen bzw. kauern, sondern holte ihn zu mir, nachdem ich das Saxophon vorerst erst einmal weggepackt hatte.

 

Mit viel Zuneigung und seinem Lieblingsspiel, Raufen mit meiner Hand und anschließendem kräftigem Bauchkraulen, hatte er auch schnell vergessen, was ihn gerade so erschreckte.

 

Daraufhin entschied ich, die erste Zeit auf dem Dachboden zu üben, um Freddy ganz langsam an das Saxophon zu gewöhnen.

 

In den nächsten Tagen zeigte ich ihm dann vorsichtig den verschlossenen Koffer, und erst als er ihn gründlich beschnüffelt hatte, öffnete ich ihn, sodass er auch einen neugierigen Blick hineinwerfen konnte.

 

Ganz so geheuer war Freddy jedoch dieses blinkende Ding nicht, was sich aber in kürzester Zeit ändern sollte.

 

Immer wenn ich mein Saxophon putzte schaute mir Freddy interessiert zu, und beschnüffelte den Koffer, der mit blauem Samtstoff ausgelegt war.

 

Bereits nach nur einer Woche erwischte ich Freddy als er gerade dabei war den Koffer zu genau zu untersuchen. Denn eine Pfote hatte er bereits drinnen und wollte gerade mit einem Hopser ganz im Saxophonkoffer verschwinden.

 

Erst als ich laut „Nein“ rief, nahm er seine Pfote wieder heraus aus dem Koffer und schaute mich an, als wenn er fragen wollte „Nicht mein neues Körbchen“.

 

Vielleicht war es aber auch nur ein Zeichen, dass er keine Angst mehr, vor diesem seltsame Geräusche ausstoßenden Ding, hatte.

 

Später, als ich besser spielen konnte, und auch ein neues, schöner klingendes Saxophon hatte, liebte Freddy es, vor meinem Musikständer, mit den Notenblättern zu liegen, und dem Klang der Melodien zu lauschen.

 

Außerdem hatte ich bei dem neuen Instrument darauf geachtet einen Klangdämpfer mit zu kaufen, sodass es nicht mehr so laut war.

 

Fortsetzung folgt……

Freddy Teil 3 – erste Schritte in der Erziehung

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Da es zu dieser Zeit (Anfang der 60er Jahre) noch keine Hunde- bzw. Welpen Schulen gab, und auch, wenn es sie gegeben hätte, dafür das nötige Geld nicht vorhanden war, musste ich zusehen, woher ich Informationen bekam, wie ich einen jungen Hund vernünftig auf- und erziehe.

 

Etwas half mir mein Vater damit, aber ich wollte meinen Hund frei und ohne Zwang erziehen und nicht wie es damals meistens noch üblich war, abrichten bzw. dressieren.

 

Wie ich wusste, war unser Apotheker ein Jäger, und hatte auch einen wunderschönen Hund im Geschäft liegen, der mir nicht so aussah, als wenn er abgerichtet bzw. dressiert wäre.

 

Also war ich so oft es ging, und der Apotheker Zeit hatte dort, um zu erfahren, was ich machen sollte und was nicht.

 

Außerdem durften wir auch manchmal mitkommen, wenn der Apotheker in sein Jagdrevier ging, sodass Freddy von dem alten erfahrenen Jagdhund einiges lernen konnte.

 

Ich denke mal, dass er dabei auch einen Teil der Sozialisierung (was ich damals noch nicht kannte bzw. wusste) innerhalb eines Rudels spielerisch lernte; denn der alte Rüde konnte auch schon mal etwas energischer werden, wenn Freddy zu sehr aus der Reihe tanzte.

 

Da Freddy sehr neugierig und auch gelehrig war, hatte er sehr schnell raus, was ich meinte mit z.B. Sitz, Platz, Bleib, Komm, Such, Brings, Aus, etc. und so hatten wir zusammen viel Spaß bei unseren Ausflügen in die freie Natur.

 

Aber auch zu Hause kam kaum Langweile auf, denn Freddy hatte jede Menge Unsinn in seinem kleinen Kopf, und musste alles ausprobieren, was ihm in den Weg kam.

 

Meine Hauptaufgabe war dann aufzupassen, dass nichts passiert, wenn er z.B. den Strickkorb meiner Mutter entdeckte, und meinte es vielleicht als sein neues Zuhause nutzen zu können, oder mit den schönen weichen Wollbällen herumzuspielen.

 

Fortsetzung folgt……

 

Freddy Teil 2 – das kleine Schlitzohr geht alleine nach Hause

 

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Die ersten Wochen mit meinem Hund Freddy verliefen sehr aufregend denn jeder Tag brachte neues/unbekanntes für mich und wohl auch Freddy.

 

So mussten wir beide uns erst einmal daran gewöhnen wer das sagen hatte – meistens ich (dachte ich zumindest) und manchmal ließ ich jedoch auch Freddy seinen Kopf durchgehen denn er sollte ja nicht ein stumpfsinnig neben mir her trottender dressiertes etwas sein sondern seinen eigen Kopf und Charakter haben.

 

Für einen kleinen Jungen der noch nie einen eigen Hund hatte eine recht große Herausforderung und auch Verantwortung denn Freddy würde mal ein großer kräftiger Schäferhund Mischling werden wie mir mein Vater gleich zu Beginn sagte.

 

Aber sehr rasch hatten wir eine gute Basis gefunden denn Freddy war schlau und gelehrig so dass die meisten der Grundkommandos die notwendig waren um zusammen einigermaßen zurecht zu kommen schon nach 1 –- 2 maligem Gebrauch von ihm ordentlich ausgeführt wurden (wenn er Lust dazu hatte).

 

Nicht immer jedoch sah er wohl das eine oder andere Kommando ein wie man aus der Nachfolgenden Geschichte erkennen kann.

 

Nach einigen Wochen in dehnen Freddy ganz schön gewachsen war dachte ich es wäre Zeit mal einen größeren Ausflug in einen Nahe gelegenen wilden Park zu machen so das er sich mal so richtig austoben könne.

 

Also zogen wir nachdem ich meine Hausarbeiten für die Schule fertig hatte los – wie immer bisher Freddy ordentlich an der Leine laufend.

 

Zum richtigen toben und erkunden des verwilderten Parks wollte ich ihn jedoch von der Leine lassen da ich fest der Meinung war das er immer zu mir kommt wenn ich ihn rufe was ja bei den bisherigen Versuchen auch sehr gut klappte.

 

Dort angekommen liefen wir erst einmal etwas zusammen mit Leine durch die Wiesen und Büschen was Freddy sichtlich Spaß machte wobei er sich immer wieder mit der Leine verhedderte so das ich Beschloss ihn loszulassen.

 

In der nächsten Stunde toten wir dann auch ausgelassen durch den Park und Freddy kam immer gleich wenn ich nach ihm rief.

 

Doch urplötzlich war Freddy verschwunden und ich konnte soviel Rufen wie ich wollte er tauchte einfach nicht auf.

 

Ich durchsuchte einige Zeit den kompletten Park und kroch dabei auch durch fast jede Hecke unter der er sich vielleicht versteckt haben könnte.

 

Nach einer mir endlos erschienen Zeit machte ich mich langsam auf den Heimweg und überlegte ob meine Eltern wüssten was wir noch machen könnten um Freddy zu suchen.

 

Keinen Moment dachte ich darüber nach das ich bestimmt Ärger bekommen würde weil Freddy mir weggelaufen ist denn viel wichtiger war den kleinen Kerl wieder in Sicherheit zu wissen für mich.

 

Zuhause angekommen war meine Mutter schon zurück von der Arbeit und bereits in der Küche am Vorbereiten des Abendessens denn es war wirklich bereits der ganze Nachmittag vergangen.

 

Gerade als ich meiner Mutter beichten wollte das ich nicht wüsste wo Freddy abgeblieben war schaute zwischen ihren Beinen eine vorwitzige Fellnase hervor und legte nur kurz den Kopf etwas schief als ich ihn rief bevor er ganz unschuldig Blickend auf mich zu trottete so als wenn nichts gewesen wäre.

 

Ich konnte ihm natürlich nicht böse sein, denn eigentlich fand ich es toll das er ohne Probleme nach hause gefunden hat nachdem wir ja das erste mal etwas weiter weg waren in einer für ihn fremden Gegend, aber versuchte ihm doch klar zu machen das er etwas falsches gemacht hat mich so alleine zu lassen.

 

Er saß dann auch ganz Schuldbewusst mit geknickten Ohren vor mir bis ich ihn tröstenden in die Arme nahm.

 

Das war aber auch das erste und einzige Mal das er sich alleine auf den Weg machte sondern das nächste mal als er keine Lust mehr hatte drehte er sich einfach Richtung Heimweg und schaute auffordern über die Schulter so als wenn er sagen wollte „„Na komm“, wir gehen nach Hause“.

 

Fortsetzung folgt……

 

Freddy Teil 1 – Wie ich meinen ersten und bisher auch einzigen Hund bekam

Als ich etwas 8 –- 9 Jahre alt war brachte mein Vater eines Abends etwas kleines Piepsendes, das gerade Mal so groß war um in seine Jackentasche zu passen, mit.

 

Es war mein erster und auch bisher einziger eigener Hund „Freddy“ (gerade mal knappe 6 – 8 Wochen alt) für den ich alles machte was mir in den jungen Jahren möglich war denn nur unter diesen Voraussetzung durfte ich ihn behalten.

 

Da es mein Hund war musste ich auch für sein Futter sorgen (entweder von meinem Taschengeld oder durch kleine Hilfsjobs wie z.B. den Gehweg vor der Metzgerei Samstags fegen oder Hilfe bei der Käfigreinigung im Zoofachgeschäft u.a.m.) und außer dem Spaziergang nach 20 Uhr (den meine Mutter mit ihm machte) war ich auch dafür verantwortlich dass er rechtzeitig und oft genug Gassi ging.

 

Aber neben dem Problem was so ein kleiner Hund frisst und woher ich es bekomme musste er ja auch einen schönen Schlafplatz bzw. Aufenthaltsplatz haben und so schaute ich mit vorhandenen Mitteln, die auch nicht anderweitig benötigt wurden, das er es richtig gemütlich hatte.

 

Der einzige freie Platz in unserer kleinen Wohnung war unter der Spüle in der Küche und da hatte ich ihn auch von meinem Bett immer im Auge so wie er auch mich denn vom ersten Moment an als wir beide uns sahen waren wir ein Team.

 

Als erstes brauchte ich ein Behältnis das groß genug war damit er auch etwas darin herumtollen konnte und nicht ohne weiteres herauskam denn er musste ja auch nach den Ferien (die ich zu dem Zeitpunkt gottseidank gerade hatte) einige Zeit alleine zuhause bleiben ohne die Wohnung auf den Kopf zu stellen.

 

Da es Freddy ja auch bequem haben sollte schaute ich soviel wie möglich an alten ausrangierten Stoffstücke bzw. Decken zu bekommen und opferte dafür auch meinen in die Jahre gekommenen Lieblingspullover (von meiner Mutter selbst gestrickt).

 

Dieser Pullover wurde zur Schmusedecke für klein Freddy denn er hatte auch noch jede Menge von meinem Geruch an sich so das Freddy nie alleine war bzw. zumindest immer meinen Duft in der Nase zur Beruhigung hatte.

 

Klein Freddy gefiel sein Körbchen sehr gut und er saß meist ganz stolz darin und wartete bis sich jemand um ihn kümmerte oder schlief ganz eingekuschelt in meinem Pullover.

 

Fortsetzung folgt……

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