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Bevor ich zu meinem verdienten Nachmittagsschlaf ging, machte ich mich noch an ein Konzept für meine zukünftige Aktivitätenplanung. Weiterlesen

Zeitmanagement vs Burnout -Boreout Teil 9 — oder neuen Erkentnisse auf dem Weg zum Gutachter

Leider haben sich in den vergangenen 9 Wochen seit meiner Suche nach passenden Lösungsmöglichkeiten durch Zeitmanagement noch keine wirklich nutzbaren bzw. nutzvollen Ansätze ergeben.

Allerdings hatte ich zu Beginn dieser Woche einen erneuten Termin bei einem weiteren Gutachter, diesmal vom Gericht bestellt wegen meiner Klage gegen meinen Rentenbescheid, und bereits auf der Fahrt zu diesem kamen mir einige wichtige Erkenntnisse.

Bis kurz vor der Abfahrt mit dem Zug hatte ich starke Probleme bzw. Ängste ich könnte z.B. den Zug verpassen und dadurch zu spät kommen, wie wird das Wetter sein – sollte ich einen Regenschirm zur Vorsicht mitnehmen oder nicht, etc.

Als ich jedoch pünktlich an diesem Morgen aus dem Bett kam, der Hundespaziergang auch so gut ablief das ich sogar noch einen Zug vor dem 1. geplanten nehmen konnte passierte etwas vollkommen Unerwartetes.

Ich hatte einen normalen Regionalzug genommen der an jeder Haltestelle (und das waren nicht immer Bahnhöfe) anhielt und irgendwie beruhigte mich das Zugfahren so dass ich in aller Ruhe die schöne Landschaft betrachten konnte.

Dabei fiel mir ein dass ich so etwas früher immer sehr genossen hatte und auch insgesamt eigentlich immer als eine in sich selbst Ruhende Person von anderen angesehen wurde.

Wo war das die letzten Jahre geblieben, warum war ich heute so leicht in Stress zu versetzen ging mir so durch den Kopf und trotz dieser Gedanken fühlte ich mich irgendwie gut. Fast so als wenn ich irgendwie erleichtert wäre und keine Sorgen um mich bzw. in meinem Kopf herumschwirrten. Übrigens hatte ich weder Drogen noch Tabletten noch irgendwelche andere Rauschmittel zu mir genommen und habe auch nicht vor dies zukünftig zu tun — aus Erfahrung in meiner Jugend haben diese Dinge keinerlei Wirkung auf mich gehabt.

Ob mir diese heitere Gelassenheit bei meinen Problem helfen würde war mir in diesem Moment ganz gleichgültig und ich hatte das Gefühl diesen Zustand auf Dauer behalten zu wollen. Zwar nicht unbedingt die idealen Bedingungen um wieder arbeiten zu können aber das war bzw. ist mir im Moment nicht das wichtigste.

Zuerst muss ich mal an der körperlichen und geistlichen Gesundheit von mir arbeiten, der Rest kommt dann schon von ganz alleine.

Für mich ist damit der Versuch mein Boreout/Burnout mittel Zeitmanagement in den Griff zu bekommen erledigt, denn ein enges Zeitkorsett schnürt nur meine Fähigkeiten im wahrsten Sinne des Wortes ein.

Zeitmanagement vs Burnout -Boreout Teil 8

Leider haben sich in den vergangenen 8 Wochen seit meiner Suche nach passenden Lösungsmöglichkeiten noch keine wirklich nutzbaren bzw. nutzvollen Ansätze gegeben.

Im Gegenteil wurde ich immer wieder durch Kleinigkeiten wie z.B. erneuter Gutachtertermin von der Rentenversicherung wegen der Berufsunfähigkeitsrente in meinen Bemühungen ausgebremst.

Zurzeit warte ich wieder auf einen Termin den ich am 26. August 2013 habe, diesmal aber vom Sozialgericht bestellter Gutachter wegen meiner Klage gegen die Rentenversicherung.

Schon alleine die Planung der Anreiße, obwohl nur ca. 30 km von mir entfernt stellt sich als großes Problem da. Ohne die Möglichkeit selbst mit einem Auto dort hin zu fahren, meine Mutter oder jemand anderen möchte ich damit nicht belästigen, bin ich auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen.

Das ganze versetzt mich in einen solchen Stress das ich bereits jetzt ein ganz flaues Gefühl im Magen bekomme wenn ich nur daran denke was da alles schief gehen kann und wo ich eventuell beim Umsteigen hängen bleiben könnte.

Wahrscheinlich wird sich im Nachhinein herausstellen das es alles halb so schlimm war aber diese fast schon Gewissheit hilft mir leider nicht weiter.

Ich habe bestimmt 5 – 6 alternativ Fahrpläne zusammengestellt damit ich wenn ich einen Anschluss verpasse noch immer rechtzeitig zum Termin komme und das obwohl ich noch 3 Wochen Zeit habe bis dahin.

So wie ich es im Moment sehe wird das Ganze für mich ein Tagesausflug, Aufstehen um 7 Uhr (da ich ja morgens noch vorher mit dem Hund raus muss) danach spätestens um 8:30 Uhr losgehen zum Bahnhof. Wenn alles gut geht Abfahrt um 9 Uhr Richtung Darmstadt und dort nur 8 Minuten von der Ankunft bis zur Abfahrt des Busses.

Da ich aber nicht weiß wo der Bus losfährt und ich auch noch eine Busfahrkarte vorher lösen muss gehe ich davon aus das ich den nächsten Bus nehmen muss. D.H. mindestens 30 – 60 Minuten Zwangspause.

Wenn alles gut geht bin ich 1 – 2 Stunden vor meinem Termin an der Arztpraxis und habe genug Zeit gemütlich etwas vorher zu essen. Da ich nicht weiß wie lange das ganze Dauert ist das auch nötig um eine Unterzuckerung zu vermeiden.

Die Rückfahrt ist zwar nicht mehr so Zeitlich kritisch; außer das ich nach Möglichkeit vor 19 Uhr zurück sein möchte um mit dem Hund gemütlich seinen Abendspaziergang zu machen — den werde ich wahrscheinlich auch nötig haben zur Entspannung.

Und mit diesem Ängsten/Zwängen/Stress muss ich nun bis zum 26. August 2013 zurechtkommen — da bin ich mal gespannt ob es sich etwas bessert oder zu richtigen Panikattacken führt.

Zeitmanagement vs Burnout -Boreout Teil 7

Seit Beginn meiner Suche nach Lösungsmöglichkeiten für meine aktuelle Lebenssituation bzw. der schriftlichen Fixierung sind nun knapp 2 Monate vergangen und es geht immer wieder einige Zeit aufwärts aber auch öfters mal steil bergab.

Eine wirklich befriedigende Lösung, noch nicht einmal ansatzweise, zeichnet sich bisher nicht ab oder ich kann sie nicht selbst erkennen.

Leider habe ich aber bisher auch noch keine wirkliche Unterstützung von ärztlicher Seite erhalten da ich eine reine medikamentöse Einstellung (weder kurzzeitig noch auf Dauer) ablehne und eine andere Art von Therapie nicht von meiner privaten Krankenkasse bezahlt werden würde laut Aussage eines der Fachärzte.

Würde ich mich auf eine reine medikamentöse Therapie einlassen, dann müsste ich jetzt bereits über 10 Jahre Insulin spritzen und hätte es nicht durch Ernährungsumstellung in den Griff bekommen entgegen der Aussage eines Diabetesfacharztes.

Allerdings war bei dem Diabetes das Krankheitsbild auch eindeutig und konnte daher von mir mit Hilfe einer Ernährungsberaterin und intensiver Studien meinerseits im Bereich der Ernährungsumstellung gezielter in Angriff genommen werden.

Die aktuelle Wetterlage ist für mich auch keine große Hilfe, da ich weder eine richtige Urlaubsstimmung aufkommen lassen kann als auch die recht warme/schwüle Temperatur nicht gerade das ideale für jemand mit Bluthochdruck ist aktiver zu werden. Und das nicht nur in physischer sondern auch psychischer Hinsicht.

Zeitmanagement vs Burnout -Boreout Teil 6

Nachdem nun bereits fast 2 Monate vergangen sind seit ich damit begonnen habe mein Verhalten in Bezug auf Zeitmanagement und den körperlichen bzw. geistigen Leistungen zu hinterfragen bin ich leider nicht in allen Bereichen zufrieden mit den Ergebnissen.

Körperliche konnte ich bereits nach kurzer Zeit eine gute Steigerung feststellen und werde dies wohl auch weiterhin im gleichen Maße fortführen.

Die geistige Leistungsfähigkeit hängt immer von meiner Tagesform ab und wird leider durch jede Kleinigkeit extrem beeinflusst.

Dabei kann es auch passieren das meine körperliche Fitness unter den leichten depressiven Verstimmungen, so würde ich es mal laienhaft bezeichnen, auch leidet.

Vielleicht muss ich wirklich von Tag zu Tag jeden noch so kleinen Gewinn als positive Aktion betrachten. So ist es ja auch eine Leistung jeden Morgen pünktlich aufzustehen und den Hund zu versorgen bevor ich einen Spaziergang mit ihm mache. Egal wie ich mich körperlich und/oder geistig fit fühle.

Besser ein paar kleine Schritte und sicher stehen als einen großen Schritt und wieder auf die Nase fallen oder auch nur ins straucheln zu kommen.

Fernsehreduzierung-Experiment Teil 9

Nachdem 8 Wochen (genau … es sind bereits 2 volle Monate) vergangen sind seit Beginn meines Experiments meinen Fernsehkonsum einzuschränken und eventuell damit verbundene Auswirkungen festzustellen kann ich von nichts neuem Berichten.

Was hätte ich in den letzten 3 – 5 Jahren seit ich krankheitsbedingt nicht mehr arbeiten gehe alles unternehmen können wenn ich nicht die meiste Zeit vorm Fernseher abgesessen hätte.

Wobei es nicht ganz so schlimm ist, da einige der Jahre ich zu nicht viel mehr in der Lage gewesen wäre oder hätte ich früher mit der Neuorganisation meines Lebens begonnen?

Es ist müßig darüber jetzt zu spekulieren und da ich mir vorgenommen habe soweit es geht nur vorwärts zu schauen werde ich es als unabwendbar abhaken.

Bisher bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis dieses Experiments und erwarte eigentlich auch keine Abweichungen im Sinne von Rückfall in die alten Gewohnheiten inerhalb den nächsten Monaten.

Wobei ich auch darauf Achte keine großen Rückschläge bei meinen anderen Aktivitäten zu produzieren indem ich mir in kleinen Schritten diese vornehme.

Außerdem habe ich ja auch noch jeden Tag gute 3 – 4 Stunden mit dem Hund der Nachbarin zu tun um ihn bei der gleichbleibenden Gesundheit wie er zurzeit ist zu halten.

Wenn ich ihn nun noch dazu bringen könnte so wie letztes Jahr auch mal wieder Spaziergänge über 30 Minuten zu machen so wäre ich gut für 30 – 35 % des Tages mit dem Hund ausgelastet.

Aber leider befürchte ich dass es aufgrund seines fortschreitenden Alters und seines nicht besonders stabilen Gesundheitszustandes wohl nicht mehr so kommen wird.

Zeitmanagement vs Burnout -Boreout Teil 5

Diese Woche musste ich lernen das es besser ist nicht so viel und so weit voraus zu planen, denn jedes nicht erledigte wirft mich um einiges in meinem Zustand zurück.

Ganz schnell bin ich dann bereits einfach für den Rest der Woche alles auf die kommende Woche zu verschieben, da ich ja sowieso nichts Wichtiges zu erledigen habe.

Auch wenn dabei wirklich mal etwas ist das Terminlich gebunden fertig werden muss wird es dadurch öfters bis auf den letzten Drücker hinausgeschoben.

Nur selten ist das ganze körperlich bedingt, wie z.B. diese Woche als ich auf einmal seltsame Krämpfe in den Schienbeinmuskeln hatte und dadurch kaum schlafen konnte. Was natürlich dazu führte das ich einige Tage nicht so recht voran kam und einiges einfach auf die kommenden Tage verschob.

Aber meist liegt es daran das ich mir einfach im Überschwang eines sehr guten aktiven Tages zu viel für die nächsten Tage vorgenommen habe und bei der ersten Schwierigkeit dann gerne bereit bin den Rest auf kommende Wochen zu verschieben. Ganz nach dem südländisch gebräuchlichen „Mañana“ ….

Das möchte ich aber zukünftig vermeiden und daher werde ich nur noch in kleinen überschaubaren Schritten Dinge planen bzw. in Angriff nehmen und zwar immer nur 1 – 2 zusätzlich zu den täglichen Routineabläufen.

Sobald ich diese täglichen Routinearbeiten erledigt habe werde ich dann sehen wie es mir geht und wie spät es ist. Danach wird von Fall zu Fall entschieden ob und was ich noch an diesem Tag anfange bzw. beende (von eventuell am Vortag begonnen Tätigkeiten).

Längerfristige und Umfangreichere Planungen/Vorhaben wird es vorerst nicht mehr geben, denn diese behindern mehr als das sie mich voran bringen. Das ist so als wenn ich mir vornehmen würde jetzt und sofort beginne ich meine fast fertig Geschichte „Erwischt“ fertigzustellen — so klappt das nicht und die Gefahr das es dann wieder 1 – 2 Jahre herumliegt ist größer als das ich es tatsächlich erledige.

Ich muss mich eben daran gewöhnen immer nur das zu machen wonach im Moment gerade Lust habe und zusehen dass ich es zu einem zufriedenstellenden Abschluss bringe bevor es halbfertig, für wie lange, herumliegt.

Jede nicht erledigte bzw. erfolgreich beendete Arbeit wirft mich immer wieder in meiner jetzigen Situation zurück und ich muss daher zusehen solchen Momenten möglichst aus dem Weg zu gehen.

Davon ausgenommen ist natürlich alles was unbedingt erledigt werden muss wie z.B. die Steueranmeldungen für meine Firmen (alle 3 Monate pünktlich sonst kommt das Finanzamt noch auf die Idee mal wieder eine Steuerprüfung vor Ort durchzuführen), sonstige amtliche Erledigungen, Arzttermine, etc.

Zeitmanagement vs Burnout/Boreout Teil 4

Nachdem diese Woche so einiges nicht nach Plan verlief konnte ich nicht gezielt an der Umsetzung meines Vorhabens zur Rückgewinnung meiner allgemeinen körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit arbeiten.

Bereits zum Ende der vergangenen Woche kam ein Schreiben vom Sozialgericht wegen Einschaltung eines Gutachters zur Klärung des Grades meiner Erwerbsunfähigkeit da ich gegen den Bescheid der Rentenversicherung Klage eingereicht hatte.

Für mich hatte sich das ganze vorerst erledigt gehabt da die Rentenversicherung meinen Folgeantrag ohne erneute Ärztliche Gesundheitsprüfung für weitere 3 Jahre bewilligt hatte aber ich ließ trotzdem meine Klage weiter Laufen zur endgültigen Klärung.

Also wartete ich bis Mittwoch, denn da kam vom Gutachter die Einladung zu einem Gespräch Ende August 2013, und konnte mich nicht auf etwas anderes Konzentrieren als darauf was wohl bei dem neuen Gutachter (zwischenzeitlich der 4 oder 5 Arzt der sich damit beschäftig seit Antragsstellung für die Erwerbsunfähigkeitsrente) wohl so passieren würde.

Am Donnerstag habe ich dann gleich den Gutachter angerufen um zu erfahren ob und wenn ja welche Unterlagen ich zu dem Gespräch mitbringen muss/soll.

Da jetzt soweit alles abgeklärt ist hatte ich für den Rest der Woche erst einmal keine große Lust noch etwas wegen meiner Leistungssteigerung zu beginnen.

Ich hoffe das diese Stimmung nicht bis zum Gespräch mit dem Gutachter in fast 2 Monaten anhält sondern das ich in der kommenden Woche mit neuem Elan an das Problem herangehen kann.