Schlagwort-Archive: Wirtschaft

29.09.2021 – Mittwochabend , Lebensweisheit / Zitat

Emma Goldman (* 15. Juni jul. / 27. Juni 1869 greg. in Kowno, heute Litauen; † 14. Mai 1940 in Toronto, Kanada) war eine vor allem in den Vereinigten Staaten und Europa aktive Anarchistin, Friedensaktivistin, Antimilitaristin, Atheistin und feministische Theoretikerin

21.06.2015 – Sonntag , Tagebuch Teil 2 (Poststreik und seine Auswirkungen)

Heute habe ich ab 11 Uhr bereits vier verschiedene Paketboten der DHL an meinem Wohnzimmerfenster vorbeihasten sehen und alle waren dabei vollgepackt mit Päckchen und Paketen.

 

Ich hätte sehr wahrscheinlich nicht so genau darauf geachtet, wenn ich nicht selbst seit Mittwoch auf ein Paket warten würde.

 

Immerhin ist es schon am 17.06.2015 um 01:56 Uhr im Verteilungszentrum in meiner Nähe eingegangen, wie die Zustellverfolgung im Internet anzeigt, und wartet dort auf die Auslieferung.

 

Und deshalb habe ich während des Duschens immer darauf gewartet, dass es an meiner Wohnungstüre klingelt, was etwas das ganze Vergnügen störte.

 

Aber für das Paket wäre ich auch, nur mit einem Handtuch um die Hüften, an der Tür erschienen.

 

Vom Prinzip habe ich ja nichts gegen das Streiken, nur was sich zum Teil die Gewerkschaften da einfallen lassen finde ich schon unverschämt.

 

Ich frage mich, was die Gewerkschaftsbosse, die heutzutage ebenfalls nichts anderes mehr sind als die Firmenvorstände, wohl sagen würden, wenn 100 Menschen vor ihrem privaten Zuhause verhinderten, dass jemand das Haus betritt oder verlässt.

28.05.2015 – Donnerstag , Tagebuch Teil 2

Nun habe ich es hinter mir, und wie befürchtet, gute 3 Stunden an Kleinigkeiten der neuen Bilanzzuordnung gesessen.

 

Im Nachhinein alles logisch, wenn man jeden Tag sich mit Bilanzbuchhaltung und den Feinheiten der unter, darunter, davon Positionen beschäftigt.

 

Aber leider waren die Programmhinweise mehr als kryptisch und mehr als 1-mal musste ich zu Bilanzpositions-Zuordnungen wieder komplett zurücksetzen.

 

Ich frage mich, wenn es mir schon so schwer fällt, damit klarzukommen, was machen da welche, die nicht für einen großen Konzern ein Bilanz-Analyse- und Auswertungssystem konzipiert und zum größten Teil selbst programmiert haben.

 

Jetzt bin ich dafür auch reif fürs Sofa und einen frühen Nachmittagsschlaf.

 

Bei diesem ganzen Hin und Her habe ich dann doch vergessen, die Wäsche in die Waschmaschine zu packen, und diese anzuschalten. Dann wird eben erst morgen die Wäsche gewaschen.

08.09.2014 – Interessantes bezüglich Spam-Ordnern

Das habe ich vorhin erst in einer IT-Fachzeitung gelesen und zuerst dachte ich an einen verspäteten Aprilscherz oder Hoax, wobei die Zeitung dazu eigentlich zu ernsthaft ist.

 

Es ging dabei um den Inhalt von Spam-Ordner in geschäftlich genutzten E-Mail-Accounts, die nach einem aktuellen Urteil aus 2014 jeden Tag zu prüfen sind, ob es auch wirklich nur Spams enthält.

 

Bisher dachte ich immer das alles, was im Spam-Ordner landet, so behandelt werden kann wie Werbung, habe aber trotzdem regelmäßig kurz über die Betreffzeilen gesehen vorm Löschen.

 

Muss allerdings eingestehen, dass ich auch regelmäßig einfach nach mehreren Tagen ohne nachzuschauen diese Ordnerinhalte gelöscht habe bzw. die Accounts so eingestellt sind, dass alles aus den Spam-Ordnern nach 1 Woche automatisch gelöscht wird.

 

Für interessierte, die mehr darüber lesen möchten, habe ich hier etwas im Internet gesucht, das auch eine für mich verlässliche Quelle ist:

 

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Gericht-Nutzer-von-geschaeftlichen-E-Mails-muessen-Spam-Ordner-taeglich-kontrollieren-2260783.html

 

 

18.07.2014 – Das papierlose Büro (Phänomen oder Phantom)

Gerade gestern (17.07.2014) bin ich auf ein Phänomen der frühen 80er Jahre gestoßen das ich und auch einige andere aus dieser Zeit verdrängt oder vergessen haben.

 

Ich spreche da von dem Begriff „papierloses Büro“ der zu Beginn meiner beruflichen Selbständigkeit durch viele Chefetagen geisterte.

 

Auch wenn man technisch gerade mal am Anfang der Datenspeicherung stand wurde darüber nachgedacht das durch Einsatz der modernen EDV (oder was man damals dafür hielt) alles bzw. vieles an Papier eingespart werden könnte.

 

Es waren auch die Anfänge der Grünen-Revolution und alles was natürliche Ressourcen einsparen konnte wurde als wahrer Heilsbringer der Zukunft propagiert.

 

Nun gute 30 Jahre später ist man vielleicht weiter entfernt vom papierlosen Büro als jemals zuvor denn wenn ich sehe das z.B. die Daten an das Finanzamt für die diversen Steuererklärungen Online erfolgen müssen. Aber immer noch bestimmte Unterlagen dem Finanzamt in Papierform vorgelegt werden müssen frage ich mich wo das der Sinn darin liegen mag.

 

Anstelle einer Kopie des Formulars habe ich nun einen Ausdruck der übermittelten Daten und ein zusätzliches Blatt Papier mit dem Übertragungsprotokoll bzw. der Übertragungsbestätigung und außerdem ein Anschreiben für die zusätzlich in Papierform übersendeten Belege.

 

Wo bleibt da die Einsparung bzw. das „papierlose Büro“ frage ich mich und auch viele Experten sind der einhelligen Meinung das eine halbherzige Umsetzung nichts bringt sondern unter umständen sogar mehr Papier produziert als vorher.

 

Damit es hier nicht zu umfangreich wird habe ich beschlossen positive und negative Beispiele aus eigener Erfahrung separat zu posten  — denn beides ist mir in den letzten Jahrzenten mehrfach unter die Augen gekommen.