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Irish Stew bzw. Fulde Stew

Das Original Irish Stew wird ohne Weißkraut und mit Lammfleisch zubereitet aber da es nicht überall Lammfleisch gibt bzw. es nicht jedem schmeckt habe ich das Rezept etwas angepasst.

 

Zutaten für 4 – 6 Portionen:

 

1        mittelgroßer Kopf Weißkraut

2 – 3 große Karotten

400g   Kartoffeln

2 – 3 Stangen Lauch oder Staudensellerie (falls vorhanden  – geht aber auch ohne)

300g   Dörrfleisch

1 – 3  mittelgroße Zwiebeln

1        Knoblauchzehe

etwas Öl zum anschmoren des Gemüses bzw. des Dörrfleisch

250 ml Gemüsebrühe

Salz, Pfeffer

½ Teelöffel Kümmel

 

Zubereitung:

 

Zuerst die Karotten, Kartoffeln und Sellerie und/oder Lauch bzw. das Weißkraut putzen bzw. waschen und in mundgerechte Stücke schneiden.


2015-04-17-Irish Stew - Weißkraut,Kartoffeln,Karotten  2015-04-17-Irish Stew - Kartoffeln,Weißkraut
2015-04-17-Irish Stew - Karotten

Als nächstes die Zwiebeln schälen und achteln (habe ich dieses Mal darauf verzichtet), das Dörrfleisch in mundgerechte Stücke schneiden.

 
2015-04-17-Irish Stew - Dörrfleisch

Nun nach und nach in einer Pfanne mit etwas Öl leicht anschmoren und zum weiteren garen in einen Topf umschütten.

 

Zum Schluss die Pfanne mit etwas Gemüsebrühe ausschwenken, um auch das gute Brataroma mit ins Gericht zu bekommen.

 

Die Irish Stew-Zutaten im Topf mit der Gemüsebrühe ablöschen, kurz aufkochen und anschließend für etwa 30 – 60 Minuten köcheln lassen. Ich probiere meistens, ob das Weißkraut gar ist und dann ist auch alles andere soweit zum Essen.

 

Ganz zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen und eventuell mit Petersilie bestreuen beim Anrichten.

2015-04-17-Irish Stew - im tiefen Teller

Grundrezept für eine einfache Tomatensuppe

Zutaten für 4 Portionen:

 

4 -– 6 große Tomaten oder 500g Tomaten aus der Dose

 

1 Zwiebel     

 

ca. 5 –- 10 Gramm  Zucker ( 1 –- 2 Teelöffel)

 

ca. 10 -– 20 Gramm Weckmehl oder Semmelbrösel oder Paniermehl

 

Ca. 350 -– 500 ml Gemüsebrühe und/oder Wasser

 

Öl oder Bratfett (zum andünsten)

 

Salz, Pfeffer, Basilikum, Oregano, Chili, und/oder andere Gewürze zum feinabschmecken

 

 

Zubereitung:

 

Zwiebel putzen und in kleine Würfel schneiden.

 

Frische Tomaten waschen und klein schneiden — zuerst achteln, die grünen Teile abschneiden und anschließend jedes Achtel noch mal in 3 -– 4 Teile quer aufteilen.

 

Öl oder Bratfett in einem Topf erhitzen, bis das Öl leichte Bläschen wirft.

 

Zwiebelwürfel anschwitzen, dann den Zucker und Weckmehl kurz karamellisieren lassen bevor die klein geschnittenen Tomaten dazukommen.

 

Anschließend mit Gemüsebrühe oder Wasser aufgießen und circa 30 Minuten köcheln lassen, mit Salz, Pfeffer und evtl. Kräutern, abschmecken.

 

Die fertige Suppe kann dann püriert werden oder (wie ich es am liebsten mag) mit den Stücken und einer Suppeneinlage (z.B. Reis, Nudel, Backerbsen, etc.) gegessen werden.

 

Als kleine Verfeinerung kann ein Löffel Schmand oder Crème fraîche oder Frischkäse vor dem Servieren auf die Suppe gegeben werden.

Paprika-Fisch-Eintopf von Rosy

Wie versprochen, hier das erste Gericht aus meinem Paprika-Koch-Büchlein:

Zutaten:

500 g Fischfilet (Rotbarsch, Heilbutt, Dorsch o.ä.)
Zitronensaft
2 EL Weizenmehl
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Paprika edelsüß
4 EL Speiseöl
1 Bund Suppengrün (2 Möhren, 1 Stück Porree, 1 Stück Sellerie)
5 Kartoffeln
1 rote, 1 grüne, 1 gelbe Paprika
1/8 L Brühe
2 EL Butter
Creme fraiche, Creme fine oder Sahne
Schmelzkäse

Das Fischfilet waschen, mit Küchenkrepp trocknen und mit Zitronensaft
beträufeln. In mundgerechte Stücke schneiden, mit dem Mehl bestäuben,
leicht salzen und Pfeffer darüber mahlen. In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und die Fischstücke darin auf beiden Seiten kurz anbraten.

Die Möhren, den Porree und das Selleriestück waschen, putzen und in
Scheiben schneiden. Die Paprikaschoten waschen, Kerne entfernen und in Streifen schneiden.

2 EL Öl in einem Topf erhitzen und darin das Gemüse unter leichtem Rühren kurz anrösten. Die Brühe darübergießen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Eine halbe Flasche Creme fine (habe ich genommen) nach ca. 5 Minuten darunter rühren und das Gemüse nochmals 5 Minuten halbgar dünsten.

Fisch und Gemüse in einen für den Backofen geeigneten Topf geben – ich habe einfach eine Auflaufform genommen – oben drauf im Wechsel Butterflocken und Käseflöckchen geben. Mit Paprika edelsüß bestreuen.

In den vorgeheizten Backofen (200 ° C, Heißluft 160 ° C) auf die mittlere Schiene stellen und ca. 20 Minuten garen lassen. Wer mag, gibt vor dem Servieren noch frische Petersilie darüber – habe ich nicht gemacht, ist nicht so nach meinem Geschmack.

Am besten schmeckt dazu frisch geröstetes Baguette.

Guten Appetit.

(Mein Mann war begeistert.)

Gazpacho – Kalte Gemüsesuppe aus Spanien

Manche wissen ja, dass ich einige Jahre in Spanien gelebt habe. Und an heißen Tagen mag ich heute noch diese leckere Gemüsesuppe. Deshalb hier mal ein Rezept für den Fall, dass es noch so richtig heiß wird 😉

Zutaten:

500 g Kirschtomaten
1 Paprikaschote (grün, geschält und entkernt)
1 Paprikaschote (rot, geschält und entkernt)
1/2 Salatgurke
2 Zehen Knoblauch (zerdrücken)
1 Gemüsezwiebel
750 ml passierte Tomaten
250 ml Gemüsebrühe (kalt)
75 ml Olivenöl
50 ml Balsamico (nach Möglichkeit weißer)
1 Chilischote (klein, entkernt)
Salz und Pfeffer
Zucker

Arbeitszeit: ca. 45 Min.

Zubereitung

Das Gemüse in feine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben.

Tomatenpüree mit Gemüsebrühe, Essig, Öl, Knoblauch und Chili vermischen und über das Gemüse geben.

Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und richtig kalt servieren.

Dazu passt super frisches oder auch geröstetes Bauernbrot (mit Knoblauch abgerieben, gesalzen und mit etwas Olivenöl)

Tanjas Gemüseeintopf mediterran

1 Zwiebel(n), rot
1 Zucchini
3 Kartoffel(n)
2 Karotte(n)
500 g Suppengemüse (TK)
1 Dose Tomate(n), geschälte
2 EL Olivenöl
100 g Feta-Käse
Thymian
Petersilie
Salz und Pfeffer
n. B. Wasser

Arbeitszeit: ca. 15 Min.

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Zucchini waschen und in Stückchen schneiden. Die Kartoffeln schälen und in grobe Würfel scheiden. Karotten waschen und ebenfalls klein schneiden.

Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebeln und Zucchini hineingeben und kurz anschwitzen. Mit den Kräutern, Pfeffer und Salz würzen. Wenn die Zwiebeln glasig sind, mit den Dosentomaten ablöschen.

Anschließend das Suppengemüse und die klein geschnittenen Kartoffeln und Karotten dazugeben und mit Wasser aufgießen. Deckel drauf, aufkochen und 20 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Feta-Käse grob zerbröseln. Die fertige Suppe in tiefen Tellern oder Schalen anrichten und mit dem Feta-Käse bestreuen.

Gemüseeintopf medi

Minestrone (ital. Gemüsesuppe)

Zutaten:

1 – 2 Lauchstangen

1 – 3 Karotten

1 – 2 Tomaten

1 – 2 Kartoffeln oder 100 Gramm Suppennudeln

Ca. 500 – 750 ml Gemüsebrühe

Gewürze zum abschmecken (Salz, Pfeffer, Ingwer, Muskat)

ital. Hartkäse (z.B. Grana Padano oder Parmesan) zum bestreuen vorm servieren

Zubereitung:

Als erstes das Gemüse und falls man Kartoffeln verwendet waschen, schälen und in gleich große Stücke schneiden.

Danach etwas Öl oder Butter in einen Topf geben und sobald die Butter am zerlaufen ist das geschnittene Gemüse dazu.

Nachdem das Gemüse leicht am Boden des Topfes anhaftet das Ganze mit der Gemüsebrühe ablöschen und aufkochen lassen.

Werden keine Kartoffeln benutzt sondern Suppennudeln dann jetzt die Suppennudeln in den Topf dazu und solange aufkochen lassen bis die Nudeln die richtige/gewünschte Bissfestigkeit haben.

Minestrone im Topf

Wer es mag kann es mit etwas geriebenem ital. Hartkäse (z.B. Grana Padano) bestreut servieren oder auch ein ganzes Ei vorher in den Suppenteller oder so wie ich es heute bevorzugt habe einfach pur genießen.

Minestrone

Kohlrabisuppe (ganz einfach)

Eine einfache und leicht zu variierende Suppe aus Kohlrabi, Karotten, Kartoffeln aber ohne künstliche Geschmacksverstärker oder Brühwürfel…. man könnte es auch als eine Art Rum-Eintopf bezeichnen (alles was rumliegt und weg muss kommt in einen Topf 🙂 )

Heute sollte es eigentlich Wirsing mit Pils-Senf-Soße geben aber da meine Mutter für ein paar Tage verreißt ist und ich für mich alleine nicht so aufwendig koche gab es heute nur eine kleine Suppe – aber dafür komplett selbstgemacht ohne Fertigbrühe oder ähnliches.

Nach einem kurzen Blick in den Kühlschrank und zu meinen Gemüsevorräten entschied ich mich für eine Suppe aus Kohlrabi, Karotten, Kartoffeln.

Zuerst das Gemüse putzen, schälen und in kleine Würfel schneiden dazu noch eine kleine Zwiebel in kleinen Würfeln und schon ist die Vorbereitung fertig.

Etwas Öl in einem Topf erhitzen und dann alle Zutaten zum kurz anbraten (für den guten Geschmack) hinein geben.

Nachdem so richtig ein angebraten Duft aus dem Topf aufsteigt (also kurz vorm anbrennen 🙂 das ganze mit Wasser ablöschen (keine Fertigbrühe und auch sonstige Geschmacksverstärker) und richtig gut aufkochen lassen.

Den abgedeckten Topf so ca. 10 – 15 Minuten gut kochen lassen, danach mit etwas Salz abschmecken und auf mittlerer Hitze noch mal 15 – 30 Minuten durchziehen lassen.

Dadurch werden die Kartoffel so richtig schön knackig gar, geben aber trotzdem die Kartoffelstärke zum etwas eindicken der Suppe ab.

So ca. 5 Minuten vorm servieren noch etwas Pfeffer frisch gemahlen dazugeben und noch mal kurz ziehen lassen.

Jetzt in einer Suppentasse oder Suppenteller servieren… dazu passen entweder noch Croutons oder was ich gerne dazu esse ein Stück Brot mit Butter oder Frischkäse mit Kräutern.

Habe heute auch mal auf die sonst übliche Fleisch- bzw. Wurstbeilage in der Suppe verzichtet – oder was ich auch schon dazu gegessen habe ein paar Scheiben frisch geräucherten Lachs.

Viel Spaß beim nachkochen und auch beim anschließenden genießen.