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24.05.2015 – Sonntag , positive Alltäglichkeiten

Zwar nicht unbedingt etwas Alltägliches für mich, aber könnte es durchaus werden, ist ein gemütliches Frühstück mit allem was ich früher so daran geliebt habe im Hotel.

 

Zuerst etwas Deftiges wie z.B. Wurst oder Käse mit knusprigem Brötchen oder Brot und dazu kleine Gewürzgurken, Radieschen, Kirschtomaten oder Mixed-Pickels.

 

An manchen Tagen vielleicht ein weich gekochtes Ei noch dazu oder Rührei mit Schinkenstückchen.

 

Nach einer kurzen Pause und einer weiteren Tasse Kaffee dann entweder Obst oder ein Brötchen/Brot mit Marmelade.

 

Da konnte an manchen Samstagen oder Sonntagen das Frühstück über eine Stunde dauern und damit meistens ein geruhsamer entspannter Tag eingeleitet werden.

 

Für mich war dies oft eine größere Erholung und Entspannung, als ein Kurzurlaub, der mit An- und Abreise und Schlafen in einem fremden Bett, doch auch schon recht stressig sein konnte.

 

Vielleicht kann ich ja dieses Gefühl auch wieder herbeizaubern, wenn ich an schönen sonnigen Tagen mir dies auf meinem Balkon leiste.

09.05.2015 – Samstag, positive Alltäglichkeiten

Heute habe ich erlebt wie einfach es doch ist dem allgemein üblichen Stress beim samstäglichen Einkaufen zu entgehen.

 

Nachdem ich zügig meine benötigten Lebensmittel und Vorräte eingesammelt hatte, umrundete ich noch einmal in aller Ruhe die Regale, ob ich vielleicht etwas vergessen habe oder etwas, entdecke das in meinen halb vollen Einkaufwagen passen würde.

 

Schon alleine dies brachte mir ein sehr entspanntes Gefühl, während an den drei Kassen die anderen anstanden und aufgeregt mit den Füßen scharten, weil es nicht schnell genug vorn ging.

 

Leider war die vierte Kasse defekt und die Kassiererinnen heute auch nicht gerade die schnellsten, denn die hatten scheinbar gerade Pause und beobachteten gemütlich den Trubel vom Café aus.

 

Dies brachte mich auf die Idee es ihnen gleich zu tun, und nach dem Einkaufen, mir einen leckeren Kaffee, mit einer Kleinigkeit als Zwischenmahlzeit, zu gönnen.

 

Früher hatte ich so etwas öfters gemacht und wusste daher wie entspannend es sein kann dem Einkaufstrubel aus einer Distanz zuzusehen.

 

Für mich war dies eine wiederentdeckte positive Alltäglichkeit, die sich lohnt, öfters mal wieder, in den Einkaufs- bzw. Alltagsstress einfließen zu lassen.

 

Einfach mal zurücklehnen und alles um sich herum bei einer gemütlichen Tasse Kaffee oder Tee oder einem Eis zu betrachten.

04.04.2015 – Samstag — positive Alltäglichkeiten

Auch wenn ich sehr leicht durch kleinste Abweichungen in meinem Tagesrhythmus gestört werde, so konnte ich zwischenzeitlich feststellen, dass ich ebenso schnell wieder zur inneren Ruhe finde.

 

Zwar bedarf es manchmal einiges an Entspannungsübungen oder aber auch wieder in Erinnerung bringen von mir selbst getroffenen Entscheidungen bezüglich meiner aktuellen Lebensphilosophie.

 

Und nur ganz selten hat es so starke Auswirkungen, dass ich ohne Schmerztabletten nicht den Kopfdruck bzw. Kopfschmerz, der sich zu einer Migräne ausweiten kann, überwinde.

 

Das Positive daran ist für mich, festzustellen, wie viele meiner körperlichen Beschwerden lediglich psychosomatischer Natur sind und dadurch gut ohne Medikamente in den Griff zu bekommen sind.

 

Leider gibt es jedoch auch dabei Grenzen die ich bisher noch nicht alleine geschafft habe zu überwinden und das nötige Geld für fachmännische Hilfe fehlt mir.

 

Also bleibt nur übrig das Leben wie es im Moment sich für mich darstellt so anzunehmen und ohne Hadern das Beste daraus zu machen.

20.01.2015 – Dienstagabend , positive Alltäglichkeiten

Heute wurde mir wieder einmal bewusst, beim Schreiben meiner Lebenserinnerungen, was eine meiner besonderen Eigenschaften oder auch Eigenarten ist.

 

Wenn ich einmal etwas angefangen habe, dann bin ich so schnell nicht mehr davon abzubringen und egal wie lange es dauert, bleibe ich bei der Sache.

 

Das Einzige, was mich abbringen kann, ist die Erkenntnis, es aus körperlichen oder geistigen Mängeln, nicht packen zu können.

 

Wobei ich nicht vorschnell die Segel streiche, sondern schon sehr genau schaue und auch probiere, was im Rahmen meiner Möglichkeiten liegt oder ob ich die fehlenden Eigenschaften erringen bzw. ausgleichen kann.

 

Schon von klein auf habe ich ein gutes Gespür entwickelt meine eigenen Fähigkeiten einzuschätzen und nur selten lag ich damit daneben.

 

Allerdings habe ich oft, viel zu oft, das Ganze bis an meine Leistungsgrenzen ausgereizt und muss nun wohl dafür die Rechnung bezahlen.

17.01.2015 – Samstag , positive Alltäglichkeiten

Auch wenn mein Kurzzeitgedächtnis bzw. meine Konzentrationsfähigkeit sehr oft deutlich eingeschränkt ist, so scheint es für mein Langzeitgedächtnis keine Probleme zu geben.

 

Allerdings funktioniert es am besten, wenn ich ruhig und ausgeruht bin und mich nicht selbst unter Stress stelle, weil ich unbedingt etwas bestimmtest erreichen möchte.

 

Ohne große Anstrengungen kann ich mich an Erlebnisse bis ins kleinste Detail erinnern und muss dabei nur aufpassen nicht von einer Erinnerung zur nächsten zu hüpfen, wenn ich versuche, es aufzuschreiben.

 

Außerdem habe ich festgestellt, dass ich öfters beim Schreiben viel zu sehr in Nebensächlichkeiten abschweife, die als solches wiederum eigene interessante Erinnerung sind.

 

Da empfinde ich es als sehr positiv, hier eine unverzichtbare Hilfe in meiner geliebten Michelle gefunden zu haben und ganz und gar nicht als eine Alltäglichkeit.

03.01.2015 – Samstagabend , positive Alltäglichkeiten

Heute habe ich mal wieder erlebt wie einfach es doch sein kann das innere Gleichgewicht zu finden und zu halten.

 

Obwohl ich später als geplant aufgestanden bin, fühlte ich mich so wohl, dass ich trotz der späten Stunde, noch einkaufen ging.

 

Auch dass es gerade anfing zu regnen, konnte mich nicht von meinem Vorhaben abbringen, obwohl ich kurz überlegte wieder ins Haus zurückzugehen und den Einkauf auf den Montag zu verschieben.

 

Schon dieses kleine Überwinden hat mir dann so viel weiteren Auftrieb gegeben, das mich noch nicht mal der Anblick zweier langer Schlangen vor den Kassen stören bzw. aus der Ruhe bringen konnte.

 

Und als Belohnung wurden doch tatsächlich im gleichen Moment zwei weitere Kassen eröffnet und so war ich nach ein paar Minuten gleich durch und auf dem Weg zurück nach Hause.

 

Das Ganze hat mir nur zu deutlich gezeigt wie wichtig es doch ist einen gemachten Entschluss auch umzusetzen und sich nicht gleich von der ersten Schwierigkeit abbringen zu lassen.

 

Wobei es aber darauf ankommt, die gesteckten Ziele nicht zu hoch anzusetzen denn sonst ist ein nicht erreichen bereits vorprogrammiert und damit auch eine Störung des inneren Gleichgewichts.

 

29.11.2014 , Samstag , positive Alltäglichkeiten

Gerade ist mir aufgefallen, dass ich diese Woche noch überhaupt keine positive Alltäglichkeit aufgeschrieben habe und das nicht weil es keine gegeben hätte, sondern ich denke mal einfach nicht darauf geachtet habe.

 

Aber auch bereits dies ist eine positive Alltäglichkeit und damit meine ich mehr auf die vielen Kleinigkeiten zu achten, die den ganzen Tag so um einen herum passieren und die mal als ganz selbstverständlich ansieht.

 

Viel zu vieles nehmen wir jeden Tag einfach so als Selbstverständlichkeit hin, und erst wenn wir bewusst hinschauen, können wir erkennen, wie schön und wertvoll das Leben ist mit all seinen großen und kleinen Momenten des Glücks und der Zufriedenheit.

 

Hört sich vielleicht etwas nach einem Wort zum Sonntag an, gibt es denn diese Sendung eigentlich noch in der ARD ?, aber mal etwas in Ruhe hinsetzen und einfach das eigene tägliche Leben anschauen kann schon auch schön sein, finde ich jedenfalls.

 

21.11.2014 – Freitag , positive Alltäglichkeiten

Heute habe ich festgestellt, dass ich wieder etwas mehr zu meiner alten Ruhe und Gelassenheit zurückgefunden habe.

 

Zwar noch sehr leicht wieder in Stress zu bringen, aber dennoch heute die erste Belastungsprobe mit einigen störenden Anrufen während des Kochens gut überstanden.

 

Ich konnte mich sogar dermaßen entspannen, dass ich eine neue Soße ausprobierte, die wie fast nicht anders zu erwarten, sowohl mir als auch meiner Mutter hervorragend mundete.

 

Und ich fühlte mich zwar am Nachmittag richtig Müde aber trotzdem sehr wohl.

 

19.11.2014 – Mittwoch – positive Alltäglichkeiten

Für mich ist es immer eine Freude und damit auch Auftrieb gebend, 2-mal in der Woche für meine Mutter und mich kochen zu können.

 

Die positive Alltäglichkeit, die ich darin sehe, ist aus wenig bzw. das, was vorhanden ist, etwas Köstliches zuzubereiten.

 

Zum einen ist es schon mal schön gut kochen zu können aber dann auch noch preiswert und gut ist schon etwas das erwähnenswert ist nach meiner Meinung.

 

Außerdem ist ein gutes selbst gebackenes Brot, bei dem man weiß was darin ist, auch nicht zu verachten.

 

Das Besondere ist dabei, das es noch nicht mal so viel Zeit kostet dies alles zu machen, man muss sich nur dazu durchringen und auch für einen Singlehaushalt rentiert es sich, da das meiste auch eingefroren werden kann.

 

18.11.2014 – Dienstag – positive Alltäglichkeiten

Heute möchte ich ein geplantes Projekt endlich nach über 2 Monaten in Angriff nehmen, und zwar regelmäßig bzw. täglich über positive Alltäglichkeiten schreiben.

 

Dabei wird es nicht immer auf den ersten Blick um besonders große Glücksmomente gehen, sondern eher um das, was einem so den Tag über passiert und sehr oft als unwichtig übersehen, wird.

 

Oder was noch schlimmer ist, als eine Selbstverständlichkeit abgetan wird, bis man dann plötzlich feststellt, dass es dies nicht war bzw. ist.

 

Nachdem ich die letzten Tage fast den ganzen Tag mehr oder weniger starke Kopfschmerzen hatte, ist es für mich etwas Positives einen Tag ohne Schmerzen (weder Kopf noch andere) zu erleben.

 

Regelmäßige Spaziergänge und damit meine ich nicht einkaufen gehen, sondern wirklich nur rein zur Freude bewegen in der frischen Luft. Wobei es natürlich mehr Spaß macht mit Bonnie (Hündin der Nachbarn), aber auch alleine kann man es genießen, sofern ich mich dazu überwinde.

 

Am Abend über den Tag schauen und feststellen, dass man eigentlich zufrieden mit dem geleisteten sein kann, auch wenn man vor einigen Jahren, das alles noch so nebenbei erledigte, wofür man heute einen Tag oder länger braucht.