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Das erste mal in Frauenbekleidung outdoor (nachts)

Nachdem ich, wie schon öfters erwähnt, kein Problem damit hatte, meiner Mutter etwas im Haushalt zu helfen, bekam ich immer öfter Lust mir dabei ein Kleid anzuziehen.

Und so gelang es mir eines Tages das Schürzenkleid meiner Mutter an mich zu nehmen, bevor sie es der Altkleidersammlung zur Verfügung stellte.

Es war ein Tag im Sommer 1971, das Jahr in dem ich meine Lehrstelle antreten musste, und außer mir alle bei der Arbeit waren.

Ich konnte also ungestört in dem mir damals zur Verfügung stehenden Hauskleid in der Wohnung aufräumen, ohne Sorge haben zu müssen, von jemandem gesehen zu werden.

Obwohl ich zugeben muss, dass ich die Angst davor niemals völlig ablegen konnte, und deshalb mein Hemd und meine Hose immer griffbereit dalagen, für den Fall, dass doch jemand früher nach Hause kommen sollte.

Nachdem ich alles fertig hatte, verbrachte ich den ganzen Nachmittag in diesem Kleid in meinem Zimmer mit Lesen, Musik hören und vor mich hin träumen. Erst als ich hörte, dass sich ein Schlüssel im Schloss umdrehte, schlüpfte ich rasch in meine eigene Kleidung.

Irgendwie fand ich an diesem Abend keine Ruhe, und konnte bis spät in die Nacht kein Auge zumachen. Plötzlich überfiel mich der Gedanke, wie es wohl wäre, wenn ich jetzt in Damensachen durch die Straßen laufen würde. Und ich traf ad hoc die Entscheidung, dies einfach gleich auszuprobieren.

Ein ausgemusterter Wildlederminirock meiner Schwester, der mir passte, mit einer Bluse, aus der Altkleidersammlung, sowie ein paar Lederstiefel, bildeten mein Outfit.

Die paar Schritte von meinem Zimmer bis zur Wohnungstür, und die Treppe entlang bis zur Haustüre, war ich bis zum Bersten angespannt. Doch als sich nichts rührte, und auch die Straße menschenleer schien, legte sich die Aufregung nach und nach.

Wie lange genau ich unterwegs war, wusste ich nicht, nur dass ich es ungemein genoss, als Mädchen im Freien herum zu gehen.

Als ich wieder ungesehen in meinem Zimmer zurück war, versuchte ich dieses tolle Gefühl noch so lange wie möglich zu halten, bevor ich dann endgültig einschlief.

Ein paar Tage später, ich war spät abends mit meiner Schwester am Nachhauseweg, begegneten wir einer Bekannten, die bloß eine Querstraße von uns entfernt wohnte.

Ich grüßte sie lediglich kurz und ging ein paar Schritte weiter. Doch meine Schwester blieb stehen, und ich hörte sie sagen: „Er würde doch gut mit einem Rock und Stiefeln aussehen“. Als ich mich umdrehte, sah ich, wie sie mich beide anstarrten, und die andere mit einem breiten Grinsen erwiderte: „Ich könnte es mir gut vorstellen bei seiner Figur“.

In diesem Augenblick spürte ich, wie mir abwechselnd heiß und kalt wurde. Doch weder beim Weitergehen, noch sonst irgendwann, machte meine Schwester eine diesbezügliche weitere Bemerkung.

Heute bin ich mir gar nicht sicher, ob ich mich damals nicht verhört hatte.