Schlagwort-Archive: Gesellschaft

12.03.2019 – Dienstagabend , Lebensweisheit / Zitat

Pavel Kosorin (*26. Juli 1964 in Mähren), ist tschechischer Aphoristiker und lebt in Brünn. Er hat Theologie, Personalmanagement und Organisationsentwicklung studiert – er ist zertifizierter Systemcoach und Fitnesslehrer

28.07.2017 – Freitagabend , Lebensweisheit / Zitat

Gustave Flaubert (* 12. Dezember 1821 in Rouen, Normandie; † 8. Mai 1880 in Canteleu, Normandie) war ein französischer Schriftsteller

05.06.2017 – Montagabend , Lebensweisheit / Zitat

Helmut Josef Michael Kohl (* 3. April 1930 in Ludwigshafen am Rhein) ist ein ehemaliger deutscher Politiker der CDU und war unter anderem Bundeskanzler der BRD.

25.06.2015 – Donnerstag , Tagebuch Teil 2

Der heutige Tag ist wieder wie im Flug vergangen und besonders an solchen Tagen wundere ich mich, wie viel ich früher doch alles, seit Kindheit an, gemacht habe.

 

Wobei sich das nicht nur aufs Arbeiten bezieht, sondern auch sonstige Beschäftigungen wie z. B. Lesen, Basteln, Spielen, Radio hören (das machte man damals noch ganz bewusst und nicht nur so nebenbei), Spazieren gehen, gemütlich im Café sitzen bei einer netten Unterhaltung oder beim Beobachten anderer, etc.

 

Und heute habe ich mich um Bonnie gekümmert, zwei kleine Spaziergänge gemacht mit Bonnie, mir ein kleines Mittagessen gekocht, Zeit mit dem Bearbeiten von Bildern verbracht und einen Nachmittagsschlaf gehalten.

 

Dazwischen nicht zu vergessen eine kleine Panikattacke wegen meines Folgenantrags der Erwerbsunfähigkeitsrente, der in den nächsten 1 – 2 Monaten gestellt werden muss.

 

Erst als ich mich telefonisch versichert hatte, dass mein Hausarzt in den nächsten Monaten keinen Urlaub geplant hat und ich die nötige Bescheinigung von ihm jederzeit kurzfristig bekommen kann wurde ich einigermaßen ruhiger.

 

Nun werde ich bei noch immer 23 Grad Celsius und Sonnenschein auf meinen Abendspaziergang gehen und versuchen meine Gedanken möglichst von Problemen fernzuhalten.

23.12.2014 – Dienstag , Tagebuch Teil 2

Der Einkauf war wie nicht anders zu erwarten heute etwas zeitaufwendiger, aber mit viel Ruhe und Gelassenheit verging die Zeit sowohl bei der Metzgertheke als auch an der Kasse wie im Nu.

 

Ich schaute, mit einem strahlenden Lächeln, den anderen Menschen beim Hin- und Herhetzen und konnte nur immer wieder den Kopf schütteln über das Schauspiel, das sich mir dabei bot.

 

Alle warteten geduldig an der Metzgertheke, bis sie dran waren, nur eine Frau musste ihren Unmut gegenüber der Verkäuferin lautstark loswerden, denn sie meinte, dass der Mann, der gerade bedient wurde, nach ihr gekommen wäre.

 

Die Verkäuferin ließ sich jedoch nicht beirren und erwiderte nur freundlich, dass der Mann bereits vor ihr da gewesen wäre und an der Frischfleischtheke wartete und nun noch etwas Wurst dazu haben wolle.

 

Die Kundin war jedoch noch damit zufriedenzustellen und musste vor sich hin meckern, bis sie endlich dran war.

 

Für mich stellte sich da die Frage, was diese Kundin nun wohl gewonnen hatte durch ihre Aktion, außer dass die meisten anderen Kunden nur kopfschüttelnd ihrem Gezeter zusahen.

 

Irgendwie konnte mich dies heute jedoch alles nicht aus meiner guten Stimmung bringen, denn zu sehr freute ich mich doch auf mein leckeres Zwiebelschnitzel heute Mittag.

03.12.2014 – Mittwoch , Tagebuch Teil 1

Nasskaltes Wetter mit nur knappen 2 Grad Celsius hat mich nicht gerade freudig aus dem Bett springen lassen und so habe ich mich mal wieder zu lange herumgedrückt, bis ich mit leichten Kopfschmerzen und einem starken Hungergefühl, dann doch aufstand.

 

Aber nach dem Frühstück war dann beides auch rasch verschwunden, nur so richtig Lust etwas zu tun bekam ich nicht.

 

Immer wieder wurde ich zwischendurch von Anrufen gestört und das zum großen Teil von Menschen, die sonst das ganze Jahr nichts von sich hören und blicken lassen. Es ist dann meistens auch schnell zu merken, dass sie eigentlich nichts Besonderes zu sagen haben, sondern nur eine Art Pflichtübung ableisten.

 

Ich sende dann lieber 1 – 2-mal im Jahr eine schöne eMail, eCard oder sogar Postkarte mit einer persönlichen handschriftlichen Widmung.

 

Früher war es ja auch noch üblich zumindest innerhalb der engeren Familie (Onkel, Tanten, Omas, Opas, Eltern, Geschwistern) zu bestimmten Tagen/Anlässen einen kleinen Gruß per Post zu senden.

 

Leider ist das in der heutigen Zeit irgendwie verloren gegangen bzw. viele meiner Verwandten sind gestorben und die jüngeren bzw. gleichaltrigen halten diese Sitte nicht mehr lebendig.

 

Wobei ich selbst auch zugeben muss, es in den letzten Jahren sehr vernachlässigt zu haben, mir aber gerade in letzter Zeit öfters Gedanken mache die Tradition vielleicht von einer Seite wieder aufleben zu lassen.

 

So wie ich meine Mutter kenne, hat sie von den meisten auch die aktuellen Adressen und ich werde hoffentlich heute daran denken, sie danach zu fragen.

 

Nun habe ich das Mittagessen (Linguine mit Chinakohl, Tomaten und Schinken) auch soweit vorbereitet und kann nun etwas relaxen bis meine Mutter zum Essen kommt.

06.11.2014 – Donnerstag , Tagebuch Teil 2

Es gibt doch auch immer wieder schöne Überraschungen und das sogar bei Ämtern und öffentlichen Institutionen.

 

Heute habe ich endlich meine neue Fallmanagerin am Telefon erreicht und muss sagen, dass es mehr als nur ein angenehmes Gespräch war.

 

Alle meine Fragen wurden freundlich und kompetent beantwortet mit einer Entschuldigung, dass sie nicht immer erreichbar wäre, da nur Teilzeit tätig.

 

Aber ich könne auch jederzeit eine eMail senden, die sie auch ohne Probleme bearbeiten würde und ohne die Laufzeit mit der normalen Post.

 

So wie es aussieht, zieht nun auch dort langsam die jüngere Generation nach, die mit den elektronischen Medien aufgewachsen sind, und es eher als lästig ansehen, mit den alten Hilfsmitteln, wie z.B. Briefe schreiben, arbeiten zu müssen.

 

Mir kann so ein Erlebnis den ganzen Tag um einiges leichter und schöner machen, denn es gibt mir Hoffnung zukünftig weniger angespannt auf irgendeine Nachricht von dieser Stelle zu reagieren. Zumindest so lange, bis wieder ein Wechsel in der Sachbearbeitung eintritt, was alle 1 – 2 Jahre spätestens bisher der Fall war.

 

27.10.2014 – Montag , Tagebuch Teil 1

Heute kurz nach dem Aufstehen sah es recht trübe und neblig aus und hatte gerade mal 10 Grad Celsius Außentemperatur.

 

Deswegen wunderte es mich auch nicht besonders, das ich etwas Probleme hatte aus dem Bett raus zu wollen und außerdem die leichten Wadenkrämpfe machten Sinn.

 

Zwischenzeitlich ist es jedoch wieder schöner mit fast wolkenlosem Himmel, Sonnenschein und 14 Grad Celsius.

 

Bisher habe ich jedoch außer dem Putzen der Wohnung und etwas aufräumen noch nicht viel Zustande bekommen.

 

Das liegt aber auch mit daran, dass ich beim Aufräumen in der Abstellkammer einen unangenehmen Geruch feststellte. Beim genauen Nachschauen stellte ich fest, dass es vor ein paar Tagen einen Wasserschaden in der Wohnung über mir gegeben haben musste.

 

Der herbeigerufene Hausmeister bestätigte es mir dann auch und meinte er würde sich darum kümmern.

 

Allerdings bemerkte er noch einen weiteren Wasserschaden in meinem Bad, wobei ich fast denke er wusste das bereits und wollte jetzt nur gleich alles in einem Aufwasch erledigen.

 

Ich frage mich in solchen Momenten immer, warum die Leute nicht einfach Bescheid geben, wenn etwas passiert ist, sodass die Chance besteht, die nächsten Tage zu schauen, ob etwas durch die Decke kommt.

15.10.2014 – Mittwochabend , Tagebuch Teil 3

So langsam haben sich über den Abend auch die Kopfschmerzen verabschiedet und nun sitze ich etwas gelangweilt vorm Fernseher.

 

Ich wundere mich über die noch immer herrschende Steuerverschwendung in Deutschland die in scheinbar immer mehr Sendungen angeprangert wird.

 

Auch wenn sich über Jahrzehnte immer mehr darüber aufregen scheint es keine Möglichkeiten zu geben so etwas effektiv zu unterbinden.

 

Aber ich möchte mich ja entspannen und nicht über etwas, das ich sowieso nicht ändern kann aufregen.

 

Also sehe ich das eher als das, was es auch ist, an. Ein Witz der Politik und das nicht nur kommunal sondern in allen Behörden bis zur Bundesregierung auf Kosten der Steuerzahler.

 

13.10.2014 – Montag , Tagebuch Teil 2 (Spiegelschrank und Chefsessel)

Nun habe ich auch gleich den Spiegelschrank im Bad entrümpelt und bin immer wieder erstaunt, was sich da so alles über ein paar Monate ansammelt, das man offensichtlich nicht benötigt bzw. nur selten nutzt.

 

Nicht nur dass er jetzt wieder wie neu glänzt, nun ist er auch schön aufgeräumt und fast halb leer. So erscheint es mir jetzt wenigstens.

 

Gerade eben habe ich dann auch gesehen, dass morgen Speermüll ist und so habe ich beim Hausmeister nachgefragt, ob ich meinen ausgemusterten Chefsessel dazu stellen könne.

 

Kaum stand mein Sessel 5 Minuten, ich war gerade zurück in meiner Wohnung und schaute noch mal aus dem Küchenfenster, ob er auch nicht im Weg steht, da war er schon nicht mehr da.

 

Ich konnte noch sehen, wie ihn jemand in sein Auto packte, denn defekt war er ja nicht, nur für meine Größe und Gewicht nicht mehr ganz so stabil nach meiner Meinung.

 

Es freut mich, dass er nicht auf dem Müll gelandet ist, sondern noch einen Liebhaber gefunden hat, der sich hoffentlich noch lange daran erfreuen wird.