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Fernsehreduzierungsexperiment – Teil 19 (heute genau vor einem Jahr habe ich es begonnen)

Heute habe ich überrascht festgestellt das ja bereits ein ganzes Jahr vorbei ist seit ich am 16. Mai 2013 den Entschluss fasste meinen Fernsehkonsum drastisch einzuschränken.

 

Die meiste Zeit lief es auch ohne Probleme ab nur ab und an überkam mich doch der Wunsch einfach die Umwelt durch ein berieseln lassen von irgendetwas zu verdrängen.

 

Da gerade heute Nachmittag aufgrund starker psychischer Probleme der Wunsch nach eintauchen in eine andere Welt im Fernsehen sehr stark wurde dachte ich es wäre an der zeit mal wieder ein Resümee zu ziehen was mir dieses ganze Experiment bisher eingebracht hat.

 

Ein nicht unwesentlicher Aspekt ist das ich meine Stromkosten sehr gut reduzieren konnte wobei ich noch nicht weiß in wie weit der höhere Laptopeinsatz dieses im Endeffekt ausgleicht. Dies werde ich jedoch erst bei der nächsten Jahresabrechnung genau feststellen können.

 

Was also habe ich mit der nicht vorm Fernseher zugebrachten Zeit wirklich angefangen?

 

Ich habe etwas mehr an meinen Lebensgeschichten geschrieben aber leider auch nicht in dem geplanten Maße was aber nicht am Fernsehen lag sondern einfach nur an der mangelnden Lust/Geduld/Motivation/etc.

 

Mit den notwendigen kaufmännischen Arbeiten für meine ruhenden Firmen bin ich nicht weiter vorangekommen als zu der Zeit des unkontrollierten Fernsehens.

 

Die sonstigen Hausarbeiten wie z.B. Putzen, Staubsaugen, Wäsche Waschen, etc. sind im gleichen Umfang erledigt worden egal ob Fernsehen oder nicht.

 

Etwa 2/3 meiner unausgepackten Umzugskartons (die bereits über 5 Jahre nur so herum standen) konnte ich innerhalb dieses Zeitraums durcharbeiten und weitgehendstes entsorgen.

 

Endlich kam ich auch dazu die im ersten Sommer des Einzugs eigentlich vorgesehenen Balkonmöbel zu kaufen damit ich hoffentlich die Sonne demnächst genießen kann.

 

Insgesamt sieht es so aus als wenn ich an meiner Freizeitgestaltung noch kräftig arbeiten muss damit sich das ganze auch wirklich lohnt.

 

Fernsehreduzierungsexperiment – Teil 18 (10 Monate sind bereits vergangen)

Das am 16. Mai 2013 begonnene Experiment, meine Zeit besser zu nutzen in dem ich das unkontrollierte konsumieren des Fernsehprogramms einschränke, läuft auch nach 10  Monaten weiterhin ohne Probleme.

 

Auch wenn es die letzten Tage nicht so einfach war dieses strickte Fernsehabstinenz am Tage (vor 20 Uhr) durchzuhalten während ich mit einem grippalen Infekt im Bett lag bzw. mich nicht fit genug fühlte etwas anderes zu tun wenn ich auf war.

 

Aber trotzdem konnte mich das in der Fernsehzeitung vorgefundene Programm nicht reizen einfach nur so den Fernseher laufen zu lassen.

 

Im Rückblick frage ich mich was ich wohl die 5 – 6 Jahre vor Beginn dieses Experimentes am Fernsehprogramm gefunden habe das mir zumindest kurzweilig gefiel denn im Moment sind es in der Woche vielleicht pro Tag 1 – 3 Sendungen die es sich lohnt anzusehen.

 

Obwohl ich zugebe das wenn der Fernseher erst einmal eingeschaltet ist (nach 20 Uhr) dann erst wieder ausgeschaltet wird wenn ich Schlafen gehen aber das auch nur aus Gewohnheit bzw. Trägheit oder sonst einem unerklärlichen Verhaltensmuster.

 

Zwar konnte ich die eingesparte Zeit noch nicht richtig in andere Aktivitäten umsetzen aber das liegt wohl eher daran das ich noch zu viele unerledigte Dinge vor mir herschiebe die ich zuvor erst abarbeiten müsste/sollte.

 

 

Fernsehreduzierung-Experiment Teil 17

Nun sind es bereits fast 9 Monate das ich begonnen habe drastisch meinen Fernsehkonsum einzuschränken und bis auf ein paar Ausnahmen an denen ich fast nur zur Ablenkung den Fernseher eingeschaltet hätte verlief es bisher reibungslos.

 

Erfreulich konnte ich feststellen das sich meine Stromabrechnung um etwas über 22% in den 9 Monaten verringert hat, was ja auch ein Teil des Experiment war herauszufinden ob ich messbar Energiekosten einspare.

 

So hat mir das ganze bisher nicht nur erheblich mehr Freizeit gebracht (die ich aber noch nicht zu meiner Zufriedenheit mit anderen Aktivitäten ausfüllen konnte) sondern auch noch einen finanziellen Gewinn.

 

Insgesamt damit doch eine erfreuliches Ergebnis finde ich und werde daher auch weiterhin daran festhalten den Fernseher nur abends oder zu bestimmten Ereignissen wie z.B. Sportübertragungen Tagsüber einzuschalten.

 

Fernsehreduzierung-Experiment Teil 16

Nach nunmehr 7 Monaten des gezielt weniger Fernsehens musste ich feststellen das es dich Zeiten gibt die es relativ leicht machen würden in den alten Trott zurückzukehren.

 

Wie schon befürchtet ist so eine Zeit wie Weihnachten die man alleine zuhause verbringt eine Verlockung sich einfach vor dem Fernseher berieseln zu lassen auch wenn nichts wirklich interessante bzw. spannendes läuft.

 

Aber auch diese Klippe habe ich gut umschifft und auch nicht der Versuchung erlegen dann eben etwas aus dem Internet auf meinem Laptop anzuschauen (außer ein paar Videoclips von niedlichen Tierbildern im Schnee wenn ich ehrlich bin).

 

Wenn ich es jetzt auch noch schaffe den Fernseher nicht so nebenbei abends wenn ich am Laptop sitze laufen zu lassen bzw. ihn auszuschalten bevor ich mit dem Wuschel seine letzte Runde drehe und ihn dann auch nicht wieder einschalte um bis 3 Uhr oder länger noch etwas zum Einschlafen anzusehen dann habe ich endgültig mein Ziel erreicht.

 

 

Fernsehreduzierung-Experiment Teil 15

Völlig unbemerkt ist das erste halbe Jahr (Beginn 16.Mai.2013) der Fernsehreduzierung vorüber gegangen und ich habe ohne Probleme die Dauer von Täglich 14 – 16 Stunden auf 4 – 5 Stunden reduziert.

 

Dabei ist mir bewusst geworden das ich sowieso die meiste Zeit nicht gezielt etwas angesehen hatte sondern meistens der Fernseher so nebenbei lief währen ich etwas anderes Tat (auch wenn ich nur so vor mich hin träumte oder sogar schlief).

 

Nicht nur das durch die reduzierte Laufzeit des Gerätes dieses Geschont wird auch der Stromverbrauch dürfte sich etwas reduzieren, was ich jedoch erst bei der nächsten Jahresabrechnung genauer sehen werde.

 

Allerdings bin ich mit der Nutzung der dadurch gewonnen Zeit noch nicht so ganz zufrieden, was aber auch an meiner Ansicht über das was ich machen könne sollte zusammenhängt und daher auch sehr subjektiv ist.

 

 

12.11.2013 – Dienstagabend – Tagebuch Teil 3

Nachdem der ganze Tag einigermaßen gut vergangen ist hänge ich wie fast jeden Abend etwas durch.

 

Seit ich etwas kritischer mein Fernsehverhalten betrachte bzw. das ganze auf den Abend eingeschränkt habe kommt mir das das Programm sehr oft langweiliger als früher vor.

 

Wobei das natürlich nur subjektiv ist und daher kommen könnte das ich die sonst üblichen Serien nicht mehr so intensiv verfolge.

 

Aber was könnte ich sonst mit den 4 – 5 Stunden vernünftiges anfangen – lesen geht wegen meiner schlechter Reagierender Augen bei Kunstlicht nicht so gut, auch am Computer abreiten geht aus den gleichen Gründen etwas mühsam.

 

Da der Wuschel abends/nachts bei mir ist und dabei die meiste Zeit schläft fällt ein abendliches Ausgehen auch fast aus.

 

In den nächsten Tagen werde ich mir darüber mal intensiver Gedanken machen müssen, denn das ständige auf und ab (Tagsüber gute Stimmung und abends etwas niedergeschlagen bzw. unruhig) kann auf Dauer nicht gut sein.

 

10.11.2013 – Sonntag – Tagebuch Teil 1

Heute ist irgendwie ein seltsamer Tag und das nicht nur weil ich heute Nacht kaum schlafen konnte sondern auch das Wetter ist so trübe/regnerisch das ich fast noch Licht anmachen muss um vernünftig etwas sehen/lesen zu können.

 

Nachdem ich gestern Abend urplötzlich starke Schmerzen in der linken Schulter bekam konnte ich die Nacht über kaum schlafen da ich nicht wusste wie ich mich hinlegen sollte ohne immer wieder von den Schmerzen wach zu werden.

 

Also habe ich bis fast 5 Uhr Ferngesehen und meine Schulter warm gehalten, danach war ich dann müde genug dass ich auch im Stehen hätte schlafen können.

 

Nach nur knapp 3 1/2 Stunden musste ich jedoch bereits wieder aufstehen um den morgendlichen Spaziergang mit dem Wuschel zu machen.

 

Da es stark Regnet war der Spaziergang auch nur kurz und ich bereits wieder vor 10 Uhr zurück in meiner Wohnung.

 

Nun merke ich nur noch schwach das ich gestern Probleme mit meiner Schulter hatte und bin seit 10 Uhr am überlegen ob ich mich nochmal hinlegen soll um den Schlaf der Nacht nachzuholen oder erst heute Nachmittag ein kurzes Schläfchen machen.

 

Schließlich möchte ich ja nicht die halbe Woche damit kämpfen meinen Schlaf-/Wach-Rhythmus wieder auf die Reihe zu bringen.

 

Heute ist der erste Tag nach fast 6 Monaten an dem ich Tagsüber den Fernseher angeschaltet habe (außer für die Übertragungen der Formel 1) aber auch nur um mich irgendwie abzulenken bzw. wach zu halten.

 

Fernsehreduzierung-Experiment Teil 14

Das am 16. Mai 2013 begonnene Experiment, meine Zeit besser zu nutzen in dem ich das unkontrollierte konsumieren des Fernsehprogramms einschränke, läuft auch nach 150 Tagen weiterhin ohne Probleme.

Entweder ist das Fernsehprogramm schlechter geworden, obwohl es mehr Sender gibt, oder meine Ansprüche an das was ich konsumiere haben sich verändert.

Wobei ich noch nie ein wirklicher Fernsehjunkie war denn wenn ich etwas anderes, sowohl berufliches oder auch privates, vor hatte war mir das eventuell entgangene Programm gleichgültig.

Ich habe aber auch Leute kennen gelernt die ihre privaten Verpflichtungen nach dem Fernsehprogramm ausgerichtet haben oder sogar ihre Arbeitszeit versuchten an die gerne gesehenen Fernsehserien anzupassen.

Dabei konnte ich zum Teil richtige Entzugserscheinungen feststellen je näher ein Sendezeitpunkt kam und es nicht absehbar war ob z.b. die Besprechung rechtzeitig beendet würde.

Bei ganz extremen Fällen wurde sogar der Urlaub nach dem was man in dieser Zeit eventuell verpassen würde geplant oder jemand gesucht der die verpassten Lieblingssendungen auf Videokassetten aufnimmt.

19.09.2013 – Donnerstag – Tagebuch Teil 4

Ich weiß nicht woran es liegt aber heute Abend ist mir langweilig, im Fernsehen nichts wirklich interessantes – viel zu viel Politik und der Rest nur uralte Wiederholungen.

Die Urlaubszeit ist doch vorbei und so sollte das Programm sich auch langsam wieder darauf einstellen. Ich habe über 300 Programmkanäle (nicht alles deutsche Programme) aber auf allen nichts Vernünftiges.

Es gibt Tage da könnte man 3 – 4 verschiedene Sendungen gleichzeitig ansehen und dann wieder nach 20:15 Uhr nur langweiliges oder Wiederholungen.

Oder liegt es an mir, bin ich bereits Fernsehentwöhnt nachdem ich ja einige Wochen bzw. sogar 4 Monate nur noch wenig Fernsehe?

Ich kann nicht nachvollziehen was ich früher so den ganzen Abend am Fernsehen gefunden habe.

Heute wäre so ein typischer Leseabend gewesen aber dazu müsste ich endlich meine noch übriggebliebenen Bücher aus den Umzugskartons befreien und dazu bräuchte ich dann auch endlich neue Bücherregale.

Seit 5 Jahren schiebe ich es jetzt vor mir her dass ich noch einige Möbel für die damals neue Wohnung kaufen wollte.

Fernsehreduzierung-Experiment Teil 13

Das am 16. Mai 2013 begonnene Experiment, meine Zeit besser zu nutzen in dem ich das unkontrollierte konsumieren des Fernsehprogramms einschränke, läuft auch nach fast 4 Monaten weiterhin ohne Probleme.

Wobei ich mittlerweile feststellen muss/kann das mir Fernsehen immer weniger Spaß macht, da es leider zu selten wirklich interessante neue Filme zu sehen gibt und auch das restliche Programm sehr zu wünschen übrig lässt.

War das schon die letzten Jahre so oder ist das im Moment nur eine Auswirkung vom sogenannten Sommerloch, d.H. schlechtes Programm da zu viele in Urlaub sind und es sich für die Sender nicht rentiert teure neue Filme auszustrahlen.

Oder habe ich mich schon so vom berieseln lassen entwöhnt das es mich anfängt zu nerven nur so vorm Fernseher zu sitzen.

Jetzt muss ich nur noch passende alternativen finden, die auch alleine Spaß bereiten denn zu gezwungenermaßen Gruppenaktivitäten habe ich auch keine Lust.

Das wird nicht einfach werden denn ich habe so viele Interessen das es mir schwer fällt etwas davon zu bevorzugen und alles kann ich nicht machen ohne den ganzen Spaß dabei zu verlieren.