Schlagwort-Archive: Erfahrungen bei Verzicht auf Fernsehkonsum

Fernsehreduzierung-Experiment Teil 16

Nach nunmehr 7 Monaten des gezielt weniger Fernsehens musste ich feststellen das es dich Zeiten gibt die es relativ leicht machen würden in den alten Trott zurückzukehren.

 

Wie schon befürchtet ist so eine Zeit wie Weihnachten die man alleine zuhause verbringt eine Verlockung sich einfach vor dem Fernseher berieseln zu lassen auch wenn nichts wirklich interessante bzw. spannendes läuft.

 

Aber auch diese Klippe habe ich gut umschifft und auch nicht der Versuchung erlegen dann eben etwas aus dem Internet auf meinem Laptop anzuschauen (außer ein paar Videoclips von niedlichen Tierbildern im Schnee wenn ich ehrlich bin).

 

Wenn ich es jetzt auch noch schaffe den Fernseher nicht so nebenbei abends wenn ich am Laptop sitze laufen zu lassen bzw. ihn auszuschalten bevor ich mit dem Wuschel seine letzte Runde drehe und ihn dann auch nicht wieder einschalte um bis 3 Uhr oder länger noch etwas zum Einschlafen anzusehen dann habe ich endgültig mein Ziel erreicht.

 

 

Fernsehreduzierung-Experiment Teil 15

Völlig unbemerkt ist das erste halbe Jahr (Beginn 16.Mai.2013) der Fernsehreduzierung vorüber gegangen und ich habe ohne Probleme die Dauer von Täglich 14 – 16 Stunden auf 4 – 5 Stunden reduziert.

 

Dabei ist mir bewusst geworden das ich sowieso die meiste Zeit nicht gezielt etwas angesehen hatte sondern meistens der Fernseher so nebenbei lief währen ich etwas anderes Tat (auch wenn ich nur so vor mich hin träumte oder sogar schlief).

 

Nicht nur das durch die reduzierte Laufzeit des Gerätes dieses Geschont wird auch der Stromverbrauch dürfte sich etwas reduzieren, was ich jedoch erst bei der nächsten Jahresabrechnung genauer sehen werde.

 

Allerdings bin ich mit der Nutzung der dadurch gewonnen Zeit noch nicht so ganz zufrieden, was aber auch an meiner Ansicht über das was ich machen könne sollte zusammenhängt und daher auch sehr subjektiv ist.

 

 

Fernsehreduzierung-Experiment Teil 14

Das am 16. Mai 2013 begonnene Experiment, meine Zeit besser zu nutzen in dem ich das unkontrollierte konsumieren des Fernsehprogramms einschränke, läuft auch nach 150 Tagen weiterhin ohne Probleme.

Entweder ist das Fernsehprogramm schlechter geworden, obwohl es mehr Sender gibt, oder meine Ansprüche an das was ich konsumiere haben sich verändert.

Wobei ich noch nie ein wirklicher Fernsehjunkie war denn wenn ich etwas anderes, sowohl berufliches oder auch privates, vor hatte war mir das eventuell entgangene Programm gleichgültig.

Ich habe aber auch Leute kennen gelernt die ihre privaten Verpflichtungen nach dem Fernsehprogramm ausgerichtet haben oder sogar ihre Arbeitszeit versuchten an die gerne gesehenen Fernsehserien anzupassen.

Dabei konnte ich zum Teil richtige Entzugserscheinungen feststellen je näher ein Sendezeitpunkt kam und es nicht absehbar war ob z.b. die Besprechung rechtzeitig beendet würde.

Bei ganz extremen Fällen wurde sogar der Urlaub nach dem was man in dieser Zeit eventuell verpassen würde geplant oder jemand gesucht der die verpassten Lieblingssendungen auf Videokassetten aufnimmt.

Fernsehreduzierung-Experiment Teil 13

Das am 16. Mai 2013 begonnene Experiment, meine Zeit besser zu nutzen in dem ich das unkontrollierte konsumieren des Fernsehprogramms einschränke, läuft auch nach fast 4 Monaten weiterhin ohne Probleme.

Wobei ich mittlerweile feststellen muss/kann das mir Fernsehen immer weniger Spaß macht, da es leider zu selten wirklich interessante neue Filme zu sehen gibt und auch das restliche Programm sehr zu wünschen übrig lässt.

War das schon die letzten Jahre so oder ist das im Moment nur eine Auswirkung vom sogenannten Sommerloch, d.H. schlechtes Programm da zu viele in Urlaub sind und es sich für die Sender nicht rentiert teure neue Filme auszustrahlen.

Oder habe ich mich schon so vom berieseln lassen entwöhnt das es mich anfängt zu nerven nur so vorm Fernseher zu sitzen.

Jetzt muss ich nur noch passende alternativen finden, die auch alleine Spaß bereiten denn zu gezwungenermaßen Gruppenaktivitäten habe ich auch keine Lust.

Das wird nicht einfach werden denn ich habe so viele Interessen das es mir schwer fällt etwas davon zu bevorzugen und alles kann ich nicht machen ohne den ganzen Spaß dabei zu verlieren.

Fernsehreduzierung-Experiment Teil 12

Nachdem nun das am 16. Mai 2013 begonnene Experiment, meine Zeit besser zu nutzen in dem ich das unkontrollierte konsumieren des Fernsehprogramms einschränke, bereits zur vollen Zufriedenheit das erste viertel Jahr fast überstanden hat werde ich die weitere Entwicklung nur noch sporadisch wenn sich etwas gravierendes ergibt dokumentieren.

Wobei ich mir im Moment nicht vorstellen kann was sich an dieser aktuellen Situation verändern sollte da ich das Fernsehen nicht im Geringsten vermisse.

Das einzige Positive das sich noch ergeben sollt ist das ich wirklich bewusst mehr und andere Aktivitäten in dieser gewonnen Freizeit in Angriff nehme.

Aber ich denke das sich das auch noch in absehbarer Zeit, spätestens wenn es nicht mehr so heiß ist, ergeben wird. Ideen und Vorstellungen habe ich bereits genug nur fehlt es noch an der konkreten Umsetzung, zum Teil aus Antriebslosigkeit die sich auch aus meiner Erkrankung ergibt.

Diese Problematik wird aber in einem separaten Thema „Zeitmanagement vs. Burnout/Boreout“ von mir beschrieben.

Fernsehreduzierung-Experiment Teil 11

Das am 16. Mai 2013 begonnene Experiment meine Zeit besser zu nutzen in dem ich das unkontrollierte konsumieren des Fernsehprogramms einschränke läuft nun bereits über mehrere Monate zur vollen Zufriedenheit.

Zurzeit kann ich sogar feststellen dass wenn der Fernseher nicht angeschaltet ist es im Wohnzimmer etwas Kühler ist als sonst. D.h. der Fernseher strahlt einiges an Wärme ab, auch wenn es nicht mehr ein Röhrengerät sondern Flachbildschirm ist.

Das gleiche gilt natürlich auch für den Computer bzw. Laptop und deswegen werde ich darauf achten so wenig wie möglich beide geleichzeitig angeschaltet zu haben.

Bis vor kurzem lief öfters beides so nebenher, auch wenn ich z.B. in der Küche am Kochen oder Backen war. Nicht nur das es eine Verschwendung von Energie ist es belastet auch das Gerät das meist nur eine bestimmte Laufzeit hat und erhöht auch noch die Raumtemperatur. Was zumindest im Sommer nicht angenehm ist und von mir früher dann auch noch durch Nutzung eines Ventilators recht Stromintensiv versucht wurde zu verringern. Wobei ja auch der Ventilator nach einer gewissen Zeit in Betrieb zusätzliche wärme abstrahlt.

Bei dieser aktuellen Wetterlage (Hitze und/oder schwüle) habe ich noch keine konkrete Idee was ich mit der gewonnen Freizeit so anstellen könnte außer auszuspannen und erholen.

Fernsehreduzierungs-Experiment Teil 10

Zu Beginn des 3. Monats sieht alles genau so gut aus wie die letzte Zeit, keine wesentliche Veränderung. Weder an meinem Verlangen mehr fern zu sehen noch an meiner psychischen Verfassung wie z.B. Unruhe, Unausgeglichenheit, Gereiztheit oder ähnliches.

Im Gegenteil mir kommt es so vor als wenn ich sogar etwas Ruhiger und ausgeglichener wäre. Schließlich bekomme ich ja auch nicht noch jeden Tag eine Menge Input über den Fernseher und die diversen Dokus bezüglich sozialer Ungerechtigkeit u.a.m.

Zwischenzeitlich habe ich mich entschlossen, zum Teil auch wegen der Störungen in Blog.de, auch meine Zeit am Computer etwas genauer/kritischer zu beobachten.

Schließlich wollte ich ja den Zeitgewinn durch das nicht Fernsehen gleich wieder durch Erhöhung der Computerzeit ausgleichen. Das wäre ja nur ein übel durch ein anderes zu ersetzen.

Wobei eine sinnvolle Zeit am Computer bei z.B. Schreiben meiner Tagebücher, Geschichten, u.a. nicht gemeint ist sondern nur das Stunden lange davor sitzen und immer wieder auf neue Beiträge in Blog.de zu warten oder damit zu kämpfen die eigenen Beiträge veröffentlicht zu bekommen. Auch das dann stattfindende Frustsurfen im Internet ist nicht erwünscht.

Ab und an mal für einige Zeit etwas Online spielen wenn es sonst zu heiß ist um etwas Sinnvolles zu tun find ich jedoch ok. So lange es nicht zwanghaft wird oder auch wieder zu Frust und Verärgerung, wegen ständig abstürzender Spielesoftware, führt.

Dann doch lieber auf dem Balkon im Schatten sitzen und einfach mal die Seele baumeln lassen. Für mich ist das so entspannend als wenn ich für einige Tage Urlaub im Meer machen würde oder sogar ohne den An- und Abreisestress sogar noch genussvoller.

Dazu dann noch ein schönes mediterranes Mittag-/Abendessen und ich könnte genauso gut in der Toskana, am Gardasee, auf Rügen, der Karibik — nur um ein paar meiner Lieblingsplätze zu nennen — sein.

Fernsehreduzierung-Experiment Teil 9

Nachdem 8 Wochen (genau … es sind bereits 2 volle Monate) vergangen sind seit Beginn meines Experiments meinen Fernsehkonsum einzuschränken und eventuell damit verbundene Auswirkungen festzustellen kann ich von nichts neuem Berichten.

Was hätte ich in den letzten 3 – 5 Jahren seit ich krankheitsbedingt nicht mehr arbeiten gehe alles unternehmen können wenn ich nicht die meiste Zeit vorm Fernseher abgesessen hätte.

Wobei es nicht ganz so schlimm ist, da einige der Jahre ich zu nicht viel mehr in der Lage gewesen wäre oder hätte ich früher mit der Neuorganisation meines Lebens begonnen?

Es ist müßig darüber jetzt zu spekulieren und da ich mir vorgenommen habe soweit es geht nur vorwärts zu schauen werde ich es als unabwendbar abhaken.

Bisher bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis dieses Experiments und erwarte eigentlich auch keine Abweichungen im Sinne von Rückfall in die alten Gewohnheiten inerhalb den nächsten Monaten.

Wobei ich auch darauf Achte keine großen Rückschläge bei meinen anderen Aktivitäten zu produzieren indem ich mir in kleinen Schritten diese vornehme.

Außerdem habe ich ja auch noch jeden Tag gute 3 – 4 Stunden mit dem Hund der Nachbarin zu tun um ihn bei der gleichbleibenden Gesundheit wie er zurzeit ist zu halten.

Wenn ich ihn nun noch dazu bringen könnte so wie letztes Jahr auch mal wieder Spaziergänge über 30 Minuten zu machen so wäre ich gut für 30 – 35 % des Tages mit dem Hund ausgelastet.

Aber leider befürchte ich dass es aufgrund seines fortschreitenden Alters und seines nicht besonders stabilen Gesundheitszustandes wohl nicht mehr so kommen wird.

Fernsehreduzierungs-Experiment Teil 8

Nachdem 7 Wochen vergangen sind seit Beginn meines Experiments meinen Fernsehkonsum einzuschränken und eventuell damit verbundene Auswirkungen festzustellen kann ich von nichts neuem Berichten.

Alles läuft so gut wie seit Beginn des Experimentes außer das ich immer öfters nun bereits auch manche Abende aufs Fernsehen verzichte bzw. den Fernseher nur für bestimmte Sendungen einschalte und nicht anschließend nur so mal auf der Suche nach etwas interessantem durch die Kanäle zappe.

Durch diesen massiven Verzicht den Fernseher zu benutzen müsste eigentlich auch eine deutliche Reduzierung meines Stromverbrauchs festzustellen sein und deswegen bin ich schon sehr gespannt wie die Abrechnung 2013 im Gegensatz zu 2012 aussieht.

Wobei ich etwas mehr meinen Laptop benutze und dies ja auch Strom verbraucht, denn sonst könnte ich überschlägig ausrechnen was pro Stunde weniger Fernsehen an Strom eingespart wird.

Aber beides, Fernseher und Laptop, zu berechnen und gegeneinander Aufzurechnen dazu bin ich zurzeit zu träge.

Es ist ja auch nicht der Grund warum ich dieses Experiment mache, sondern ich möchte mit der dadurch gewonnen Zeit etwas unternehmen das mir Freude bereitet. Ganz gleich was es ist, auch wenn es nur bedeutet jeden Nachmittag ein Stunde gemütlich auf dem Balkon zu sitzen und die Ruhe zu genießen.

Experiment Fernsehreduzierung Teil 7

Nun sind bereits 6 Wochen vergangen seit Beginn meines Experiments meinen Fernsehkonsum einzuschränken und eventuell damit verbundene Auswirkungen festzustellen.

Außer das ich auch immer öfters beim abendlichen Fernsehen Langeweile über das angebotene Programm empfinde könnte ich nichts wesentlich neues berichten.

Noch nicht einmal das zurzeit schlechte Wetter und die damit verbundene Langeweile bzw. trübe Stimmung von mir kann mich dazu verführen einfach vor dem Fernseher die Zeit totzuschlagen.

Der bisherige leichte Verlauf dieses Experiments verwundert mich doch etwas da ich schon vermutet hatte den einen oder anderen Rückfall von Sinnlosem Fernsehen tagsüber zu erleben.

Aber das dies alles ohne große Mühe bzw. innerer Kampf vonstattengeht hätte ich nicht gedacht oder wenn mir das jemand vorher gesagt hätte nicht geglaubt.

Ist da jetzt ein Zeichen von Willensstärke oder nur die Erkenntnis dass doch keine so große Abhängigkeit vom Fernsehen bei mir vorherrschte.

Mal abwarten wie es so weitergeht oder ob die große Überraschung (in welcher Form auch immer) noch auf mich wartet.