Schlagwort-Archive: Entschleunigung

10.01.2021 – Sonntag , Tagebuch Teil 3

Heute Weiterlesen

20.12.2018 – Donnerstag , Tagebuch Teil 2 (Gedankensplitter – Entschleunigung)

Heute ist Weiterlesen

11.03.2018 – Sonntagmorgen , Tagebuch Teil 1

Nach einem sehr schönen Abendausklang Weiterlesen

22.11.2016 – Dienstag , Tagebuch Teil 1

Obwohl ich gut ausgeruht noch vorm Weckerklingeln erwachte, hatte ich keine Lust zum Aufstehen. Weiterlesen

29.08.2013 – Donnerstag – Tagebuch Teil 2 (Entschleunigung funktioniert im Laufschritt ;)

Es ist schon erstaunlich aber das mit dem Endschleunigen klappt hervorragend. Gerade so als wenn ich einen Schalter im Kopf umgelegt hätte.

Gestern noch war ich voller Zeitpläne, alles musste/sollte genau organisiert ablaufen und jeder Tag in der Woche genau geplant. Mit diesem starren Korsett wollte ich mein Burnout / Boreout in den Griff bekommen und musste immer wieder Niederlagen einstecken dabei.

Ich werde zwar jetzt nicht alles umwerfen und einfach nur so in den Tag hinein leben aber neben den Routinearbeiten werde ich mich mehr bzw. Hauptsächlich darum kümmern zufrieden zu sein.

Dazu brauche ich keine Pillen oder sonstige Hilfsmittel sondern muss nur meine persönlichen Glückshormone hegen und pflegen. Als visueller Menschentyp fällt mir das nicht besonders schwer, wie ich aus Erfahrung seit meiner Kindheit weiß.

Wenn ich mir da den heutigen Tag so ansehe kommt es mir so vor als wenn ich gerade vor kurzem noch mit dem Hund spazieren war und schon ist wieder Nachmittag. Außer den Brotteig und ein paar Blogbeiträge/-kommentare habe ich nur noch etwas im Internet gesurft, meine eMail-Postfächer bearbeitet und mich an einige schöne Dinge aus meiner Vergangenheit erinnert.

Mir drängt sich dabei die Frage auf: „Ist das das was jemand hat wenn er Alkohol, Drogen, irgendwelche bunte Pillen vom Psycho-Doktor, o.ä. nimmt“ …. denn ich weiß es nicht da ich aus Erfahrung auf solche Dinge keine Reaktion bei mir bemerken konnte.

Ich komme schon in eine solche Heitere Losgelöste Stimmung wenn ich nur daran denke am Strand einer einsamen Insel in der Sonne mit dem Wuschel zu sitzen und drauf zu warten das die Sonne langsam untergeht.

Für alle die die es nicht bereits mitbekommen haben Wuschel ist der Hund meiner Nachbarin den ich die meiste Zeit am Tag betreue und den ich bisher immer nur als den Hund bezeichnet habe um meine emotionale Bindung zu hm in Grenzen zu halten.

Aber auch damit ist nun Schluss denn sowohl der Wuschel als auch ich haben das nicht verdient unsere Gefühle unterdrücken zu müssen.

Erkenntnisse bei der Zugfahrt nach Darmstadt am Montag (26.08.2013)

Nachdem der Beginn meiner Zugreise nach Darmstadt am Montag (26.08.2013) zu gut angefangen hatte konnte ich ganz entspannt dem weiteren Tag entgegensehen.

Zwar Regnete es ab und zu leicht aber mit einem Regenschirm bewaffnet war es gut zu bewältigen und ich hatte sogar auf meinen Regenmantel zu Gunsten einer leichten Windjacke verzichtet. Das sollte ich am weitern Tag auch als die besser Lösung herausstellen, denn mit dem Mantel wäre ich ganz schön ins Schwitzen geraden.

Wegen des Regnerischen Wetter hatte ich auch bei meiner Bekleidung Zugeständnisse beim Schuhwerk gemacht, da ich nicht vor hatte mit nassen Füßen durch Darmstadt zu gehen bzw. beim Gutachter aufzutauchen.

Leider habe ich noch keine passenden regentüchtigen Frauenschuhe in meiner Schuhgröße gefunden und so musste ich auf meine alten Herrenhalbschuhe zurückgreifen.

Da ich mir für die Fahrt nach Darmstadt zwischen 09:00 Uhr und 11:00 Uhr mehrere Zugvarianten ausgesucht hatte konnte ich den gemütlichsten Zug um 08:52 Uhr nutzen.

So bin ich dann mit einem Regionalzug der an jeder Haltestelle (und nicht nur an jedem Bahnhof) stoppte über Bensheim-Auerbach, Zwingenberg, Alsbach-Hähnlein, Bickenbach, Darmstadt-Eberstadt, Darmstadt Hauptbahnhof dahingetuckert und konnte dabei nach langer Zeit mal wieder die schöne Landschaft der Bergstraße genießen.

Während des andauernden anhalten/anfahren/gemütlichen vorbeiziehen der mir sehr gut bekannten und vertrauten Landschaft erinnerte ich mich wie ich es früher genossen habe meine doch recht vollgepackte Zeit damit zu Endschleunigen das ich ganz bewusst mit einem Regionalzug in den Odenwald ohne bestimmtes Ziel gefahren bin.

Vielleicht ist das, nicht unbedingt Zugfahren, aber das Endschleunigen die besser Option mein Burnout/Boreout in den Griff zu bekommen. Alle anderen Versuche hatten ja bisher keine Übergroßen Erfolge gebracht.