Schlagwort-Archive: Burnout

23.07.2020 – Donnerstagmorgen , Tagebuch Teil 1

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19.07.2020 – Sonntag , Tagebuch Teil 2 (Gedankensplitter)

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12.06.2020 – Freitagmorgen , Tagebuch Teil 1

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04.11.2019 – Montagmorgen , Tagebuch Teil 1

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14.05.2019 – Dienstag , Tagebuch Teil 1

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18.02.2019 – Montag , Tagebuch Teil 2 – Gedankensplitter

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24.09.2016 – Samstagabend , Tagebuch Teil 2

Bevor ich zu meinem verdienten Nachmittagsschlaf ging, machte ich mich noch an ein Konzept für meine zukünftige Aktivitätenplanung. Weiterlesen

26.01.2015 – Montag , Nachdenkliches

Während der letzten Tage, in dem ich mir viel Zeit zum Entspannen und Ausruhen gönnte, vielen mir einige Dinge, auf die ich zum Teil sehr stark verdrängt habe bzw. unbewusst umgangen.

 

Es ist nicht so einfach mit dem Burn-out und Boreout zurechtzukommen als Perfektionist, wobei ich diese Eigenschaft auch nicht so einfach ablegen kann.

 

Somit gestaltet sich vieles in meinem Alltagsleben, für einige bestimmt nur schwer nachzuvollziehen, recht kompliziert.

 

Ich versuche immer alles 100 % perfekt zu machen, und dort wo ich genau weiß, dass es mir nicht möglich ist, schiebe ich oftmals zu Erledigendes so lange vor mir her, bis es fast zu spät ist. Nur um dann festzustellen, dass es leichter war, als ich es vorher dachte.

 

Nur wie diese zur Perfektion neigenden Gedanken abstellen, dazu ist mir bisher noch keine Lösung eingefallen.

Zeitmanagement vs Burnout -Boreout Teil 9 — oder neuen Erkentnisse auf dem Weg zum Gutachter

Leider haben sich in den vergangenen 9 Wochen seit meiner Suche nach passenden Lösungsmöglichkeiten durch Zeitmanagement noch keine wirklich nutzbaren bzw. nutzvollen Ansätze ergeben.

Allerdings hatte ich zu Beginn dieser Woche einen erneuten Termin bei einem weiteren Gutachter, diesmal vom Gericht bestellt wegen meiner Klage gegen meinen Rentenbescheid, und bereits auf der Fahrt zu diesem kamen mir einige wichtige Erkenntnisse.

Bis kurz vor der Abfahrt mit dem Zug hatte ich starke Probleme bzw. Ängste ich könnte z.B. den Zug verpassen und dadurch zu spät kommen, wie wird das Wetter sein – sollte ich einen Regenschirm zur Vorsicht mitnehmen oder nicht, etc.

Als ich jedoch pünktlich an diesem Morgen aus dem Bett kam, der Hundespaziergang auch so gut ablief das ich sogar noch einen Zug vor dem 1. geplanten nehmen konnte passierte etwas vollkommen Unerwartetes.

Ich hatte einen normalen Regionalzug genommen der an jeder Haltestelle (und das waren nicht immer Bahnhöfe) anhielt und irgendwie beruhigte mich das Zugfahren so dass ich in aller Ruhe die schöne Landschaft betrachten konnte.

Dabei fiel mir ein dass ich so etwas früher immer sehr genossen hatte und auch insgesamt eigentlich immer als eine in sich selbst Ruhende Person von anderen angesehen wurde.

Wo war das die letzten Jahre geblieben, warum war ich heute so leicht in Stress zu versetzen ging mir so durch den Kopf und trotz dieser Gedanken fühlte ich mich irgendwie gut. Fast so als wenn ich irgendwie erleichtert wäre und keine Sorgen um mich bzw. in meinem Kopf herumschwirrten. Übrigens hatte ich weder Drogen noch Tabletten noch irgendwelche andere Rauschmittel zu mir genommen und habe auch nicht vor dies zukünftig zu tun — aus Erfahrung in meiner Jugend haben diese Dinge keinerlei Wirkung auf mich gehabt.

Ob mir diese heitere Gelassenheit bei meinen Problem helfen würde war mir in diesem Moment ganz gleichgültig und ich hatte das Gefühl diesen Zustand auf Dauer behalten zu wollen. Zwar nicht unbedingt die idealen Bedingungen um wieder arbeiten zu können aber das war bzw. ist mir im Moment nicht das wichtigste.

Zuerst muss ich mal an der körperlichen und geistlichen Gesundheit von mir arbeiten, der Rest kommt dann schon von ganz alleine.

Für mich ist damit der Versuch mein Boreout/Burnout mittel Zeitmanagement in den Griff zu bekommen erledigt, denn ein enges Zeitkorsett schnürt nur meine Fähigkeiten im wahrsten Sinne des Wortes ein.

Beim Gutachter am Montag (26.08.2013)

So gut ausgeruht und ausgeglichen machte ich mich ca. 30 Minuten vor meinem Termin auf zum Gutachter damit ich auf jeden Fall rechtzeitig da bin.

Am Empfang wurde als erstes mein Personalausweis verlangt und Fotokopiert, was ich nur mit einem leichten Stirnrunzeln zur Kenntnis nahm ganz nach dem Motto „Wenn sie es brauchen sollen sie es eben machen“.

In dieser doch recht ausgeglichenen Stimmung ging ich ins Wartezimmer und harte dort der weiteren Dinge. Die während der Anreiße und dem Anschließenden gemütlichen zweiten Frühstück getroffen Entscheidungen machten mir es relativ einfach so ruhig und gelassen zu sein/bleiben auch wenn einige Patienten die später kamen vor mir dran genommen wurden.

Und dann war es endlich soweit das der Gutachter mich sogar persönlich aus dem Wartezimmer abholte, mich freundlich anlächelnd mit Handschlag begrüßte (so als wenn wir alte Bekannte wären) und wir gemeinsam Plaudernd (wie war die Anfahrt, habe ich es gut gefunden, das Wetter hat sich ja gottseidank auch gehalten,…) zu seinem Arztzimmer gingen.

Nach den Anfänglichen allgemeinen Fragen kam er jedoch relativ schnell auf den Punkt.

Die vordringliche Frage des Gutachters war „Warum wurde bisher noch nichts unternommen zur Behandlung meiner Probleme die zur Erwerbsunfähigkeit führten“. Dabei konnte ich feststellen dass er bewusst oder unbewusst vermied eine Krankheitsbezeichnung wie z.B. Burnout zu äußern.

Obwohl mir irgendwann der ganze Tenor des Gesprächs nicht so recht gefiel musste ich zugeben dass der Gutachter sich doch rechte Mühe gab meine Situation zu erfassen bzw. mir zumindest diese Gefühl zu vermitteln.

Außerdem nahm er sich auch gute zwei Stunden Zeit für dieses Gespräch, was ich von den anderen Gutachtern nicht gewohnt war.

Nur zum Ende des Gesprächs verwunderte es mich das er einen weiteren Termin für notwendig hielt mit dem Psychologen des Hauses. Bis zu diesem Zeitpunkt dachte ich noch dass er das wäre und war deswegen auch etwas verwundert als mir eröffnete mich jetzt noch körperlich Untersuchen zu müssen.

Mir drängte sich die Frage auf warum er mich gründlich körperlich untersuchen musste (Blutdruck messen, Lunge abhören, Reflexe an den Armen und Beinen testen, etc.) wenn es sich doch bei mir nicht um ein physisches sondern psychisch Problem handelte.

Oder ist Boreout/Burnout irgendwie äußerlich zu sehen wie z.B. durch wachsen einer Beule am Hinterkopf oder rasselnde Lungengeräusche?

So gesehen hat dieser Termin nicht dazu geführt mir Gewissheit zu verschaffen sondern eher meine Ungewissheit über das weitere in Bezug auf meine Erwerbsunfähigkeitsrente noch weiter gesteigert.