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13.07.2015 – Montag , Tagebuch Teil 1

Die Nacht war etwas unruhig, da mich noch immer der Brief des Jobcenters wegen meiner Rente beschäftigte und so beschloss ich dort anzurufen, um mir Gewissheit zu verschaffen, was genau das Anliegen ist.

 

Wie nicht anders zu erwarten war zuerst noch das Tonband vom Wochenende zu hören und das, obwohl bereits seit 30 Minuten geöffnet sein sollte.

 

Und anschließend war dauerbesetzt, aber mit viel Geduld kam ich dann doch zu meiner Sachbearbeiterin durch und konnte nach einem kurzen Gespräch feststellen, das alles in Ordnung ist.

 

Sie war nur nicht bereit gewesen die Akte von den letzten 3 – 4 Jahren durchzusehen und meinte es wäre ja für mich leichter den Sachverhalt aufzuklären. Den Brief bekommt sie dennoch damit sie es für ihre Unterlagen (und ihren Chef) schriftlich hat.

 

Anschließend habe ich noch die fehlenden Werte meiner Blutuntersuchung telefonisch abgefragt und in den Befundbericht eingetragen.

 

So schnell können dann auch 4 Stunden vergehen und ich frage mich was ich in der Zeit wirklich getan habe.

 

Gleich geht es dann mit den Briefen vom Wochenende zum Postamt und auf dem Rückweg bei der Döner-Bude vorbei.

 

Bei gerade mal 20 Grad, bewölktem Himmel und Windböen werde ich am besten eine Jacke anziehen und den Regenschirm mitnehmen.

01.04.2014 – Dienstagnachmittag – Tagebuch Teil 2

Heute war ich doch sehr überrascht als ich bereits nach knappen 20 Minuten am Rathaus war wo ich die letzten Male noch gute 40 Minuten benötigte.

 

So hatte ich fast 30 Minuten Zeit (war aber auch der erste der Warteschlange) und konnte in Ruhe eine mitgenommene Zeitschrift auslesen.

 

Meinen Antrag abzugeben dauerte wie immer nur knappe 10 Minuten (inkl. Kopieren der Kontoauszüge durch den Sachbearbeiter und einen kleinen Plausch über die unmöglichen neuen Formulare).

 

Anschließend konnte ich dann noch gemütlich zum naheliegenden Elektronikmarkt wo ich allerdings fast 45 Minuten warten musste bis endlich ein Fachverkäufer für mich da war der sich mit Druckern auskannte.

 

Zum Glück bin ich ja ein geduldiger Mensch denn in der Wartezeit gingen mindestens zwei oder drei andere Kunden einfach wieder ohne etwas zu kaufen.

 

Ich hatte dann auch noch Glück einen wirklich kompetenten Verkäufer zu bekommen der mir mehrere Drucker vorstellte die meinen Erwartungen entsprachen und zum Schluss sogar noch einen Rabatt von 20% einräumte.

 

Nun habe ich einen Bürodrucker zu dem Preis eines Heimdruckers nur den konnte ich nicht 25 Minuten nach Hause tragen sondern musste mir ein Taxi kommen lassen zum Transport (was aber auch nicht soviel kostete um den Preisvorteil wesentlich zu schmälern).

 

Nur leider konnte ich kein Handy finden das auch nur annähernd dem entsprach was ich gerne hätte und so muss ich hoffen dass das alte noch länger durchhält bis ich entweder eines gefunden habe wie ich es mir wünsche oder aber meine Wünsche angepasst habe an das was vorhanden ist.

 

Nach diesem doch recht anstrengenden Tag werde ich jetzt gleich für die nächsten 1 – 2 Stunden auf dem Sofa abtauchen um mich etwas zu erholen.

 

01.04.2014 – Dienstagmorgen – Tagebuch Teil 1 (Impressionen/Gedanken von/zu Ämtern)

Heute sieht der Himmel wieder besser aus denn bei bereits 16 Grad Celsius und Sonne ist keine Wolke zu sehen.

 

Leider habe ich heute wenig Zeit das schöne Wetter zu genießen denn nachher muss ich noch aufs Amt um meinen Folgeantrag für die nächsten 6 Monate zu stellen und wer weiß wie lange das wieder dauert.

 

Ich weiß nicht ob es nur mir so vorkommt oder ob es vielleicht absichtlich ist aber die Flure auf den Ämtern kommen mir immer kälter vor als anderswo.

 

Ist das eine besondere Bauweise oder doch nur eine düstere Atmosphäre die den Wartenden nicht gerade fröhlich die Zeit vertreiben soll oder ist es die Stimmung der Wartenden die diese Kälte erzeugt.

 

Vielleicht sollte man mal dort in knallig bunter Kleidung auftauchen aber mir ist bei solchen Besuchen auch meist nicht danach aufzufallen sondern ich bin froh so schnell wie möglich wieder raus zu sein.

 

Manche Amtszimmer sind jedoch schon fast gemütlich mit Blumen, Kaffeemaschine  oder Teekanne auf einem Stövchen, Bildern von den Kindern an der Wand und dann sind meistens auch die Sachbearbeiter/innen gut aufgelegt.

 

Seit gestern Nachmittag beschäftigt mich überwiegend der Gedanke das ich hoffe (obwohl es schon fast Routine ist bei mir mit dem Folgeantrag) es wäre schon wieder für die nächsten Monate vorbei.

 

Bevor ich nachher gleich Losgehe werde ich bestimmt zum vielleicht 5. Mal die Unterlagen durchgehen ob alles korrekt ausgefüllt ist und ich auch alles benötigte (Rentenbescheid, Kontoauszüge, etc.) dabei habe.

 

Ob den bearbeitenden Stellen bewusst ist welchen psychischen Druck sie auf manche Antragssteller ausüben oder wird das beabsichtigt um einen davon Abzuhalten sein zustehendes Recht geltend zu machen.