06.08.2022 – Samstag , Tagebuch Teil 2 – (Gedankensplitter)

Vor einigen Tagen, oder sind es sogar schon Wochen, habe ich nach längerer Zeit wieder mit intensiverem Lesen von Büchern begonnen.

Auch wenn es bisher überwiegend digitale Medien waren, ist es deutlich anderes als das sonst übliche im Internet.

Gestern kam ich irgendwie nicht dazu, mit einem neuen Buch zu beginnen und wunderte mich am Abend, dass ich eine gewisse innere Unruhe verspürte.

Ein bisschen Erleichterung brachte mir zum Tagesausklang ein schönes Skypegespräch und online Würfelspiele mit meiner geliebten Babsie.

Dennoch fiel es mir schwer, anschließend die nötige Bettschwere zu finden.

Erst als ich ein paar Kapitel gelesen hatte, wurden meine Gedanken ruhiger und die Augen schwerer.

Obwohl das Thema sehr spannend und aus meinem beruflichen Umfeld kam, konnte ich ganz entspannt ohne schlechte Träume schlafen.

Am Morgen kam ich äußerst früh, gut ausgeruht, in einen neuen Tag.

Schon früher hatte ich beobachtet, wenn ich mich gedanklich mit etwas beschäftigte, wurde mein Nachtschlaf dadurch beeinflusst.

Wenn ich Glück hatte, nur mit wilden Gedankensprüngen, aber ebenfalls oftmals heftigste Albträume.

Logische Schlussfolgerung: „Damit mein Körper die nötige Ruhe zur Erholung bekommt, muss mein Gehirn respektive Denkapparat beschäftigt werden“.

Dabei fällt mir ein Trick meines letzten Klassenlehrers ein, wenn es zu unruhig in der Klasse wurde.

Er war gut im Kopfrechnen und forderte die Schüler zu einem Kopfrechenduell heraus.

Anschließend war Ruhe und alle fühlten sich sichtlich besser.

Während ich dies gerade schrieb, musste ich zum Schluss heftig grinsen.

Denn erneut fiel mir der deutsche Begriff erst ein, als ich in Google den zuerst auftauchenden Begriff suchte.

Ich habe nie Latein gehabt, dennoch regelmäßig im beruflichen Umfeld mit etlichen Begriffen zu tun gehabt.

Mich jedoch, soweit es ging, an dei entsprechenden deutschen Worte gehalten.

Hier war es „Conclusio Ratio“, oft gebraucht bzw. gehört, doch selten darüber nachgedacht, wie man es in meiner Muttersprache sagen würde.

12 Antworten zu “06.08.2022 – Samstag , Tagebuch Teil 2 – (Gedankensplitter)

  1. Gestern kam ich irgendwie nicht dazu, mit einem neuen Buch zu beginnen und wunderte mich am Abend, dass ich eine gewisse innere Unruhe verspürte.
    ——————————
    Sieht so aus, als ob Du Deine Lesesucht aus der Kindheit wieder ausgegraben hast. Ich denke, die hattest Du ja auch deshalb, weil Du beim Lesen gemerkt hast, dass Du unerwünschte Gedanken blockieren und gleichzeitig Deinen Leistungszwang befriedigen konntest.
    Nachdem ich mir gut vorstellen kann, dass das heute noch den selben Effekt hat für Dich, wäre es hilfreich, Dich doch einmal mit der Stadtbibliothek in Verbindung zu setzen, um deren Gepflogenheiten kennen zu lernen.
    Einen schönen Samstag für Dich ❤ ❤ ❤

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    • Das steht auf jeden Fall auf meiner Liste, aber erst wenn die Rentengeschichte erledigt ist, mein Herzblatt ❤
      Wobei ich mal durchkalkuliert habe, wenn nur 1.000 der über 1 Million kostenloser Bücher in meinem Abo für mich lesenswert wären, könnte ich gut 5 bis 10 Jahre lesen, ohne Neuerscheinungen zu berücksichtigen.
      Innigste dicke Bussis und Knuddler für einen wunderschönen Samstag send eich dir mein herzallerliebstes süßes kleines Mausebärli ❤ ❤ ❤

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  2. Dann ist die Sache geritzt mein Herz, denn wenn Telefonbücher 😆 für Dich lesenswert waren, dann sind es die Million Bücher bei Amazon allemal. 😆

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      • Diese beiden zeigen auf, was ich mir grad gedacht hatte – nämlich dass es ein wirklich schönes Gefühl ist einen anderen Menschen so gut zu kennen, dass alles einfach zu verstehen ist, was der denkt und fühlt und tut. Wusste gar nicht, dass sich soetwas sogar wie eine Art Geborgenheit anfühlt – Geborgenheit in einem gemeinsamen Dasein in dieser Welt.
        ❤ ❤ ❤

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        • Ein wirklich wunderschöner Gedanke, mein Herzblatt ❤

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        • Ich freue mich das, du dieses Gefühl jetzt auch gefunden hast.
          Das ist genau das, was die Beziehung von S und mir ausgemacht hat. Und was ich jetzt auch so schmerzlich vermisse.
          Aber ich habe gestern Abend festgestellt das er sich, wie bei „Six sence“ beschrieben, in meine Träume mogeln. Und das gibt mir heute ein sehr gutes Gefühl 🤗
          🌈😘😎

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          • Liebe Trude, sooft ich hier Deinen Namen lese, frage ich mich, wie es Dir wohl geht jetzt. So einen Verlust steckt man nicht so einfach weg. Ich würde vermutlich von einem Trigger in den nächsten fallen. Und eine Flasche nach der anderen in mich hinein schütten, nur um diesen Verlust-Schmerz wegzukriegen. Ein Sinnloses Unterfangen – ich weiss…seufz.
            Doch diesen Six sence können wir ausbauen – und das gelingt Dir ganz offensichtlich. Und darüber freue ich mich sehr, Trude. Denn dann ist ER bei Dir bis zum Ende in dieser Welt, und empfängt Dich augenblicklich nach Deinem letzten Atemzug. Eine Liebe, die niemals endet!
            Ich drück Dich ganz lieb und wünsche Dir noch einen schönen Restsonntag. ❤

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            • Wenn ich äußerlich zwar sehr gefasst wirke und auch meinen Job voll im Griff habe, bin ich tief in mir voller Trauer.
              Es ist nicht leicht mir ein Leben ohne ihn aufzubauen. Nach 35 gemeinsamen Jahren fehlt er mir einfach unendlich. Und das wird wohl immer so bleiben.
              Meinen Alkoholkonsum habe habe ich schon wieder stark gedrosselt. Das Bier mit Ouzo vorm schlafen gehen gönne ich mir aber immer noch.
              🌈😘😎

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              • Bitte glaub mir, Trude, wenn ich sage, dass ich weiss was Du durchmachst. Ich leide schon wie ein Schwein seit ich meinen zweiten Hund auch noch gehen lassen musste.
                Aber welch ein Segen für Dich, wenn Du nur noch das Bier mit Ouzo trinkst und nicht mehr haben musst.
                Gottes Segen Dir und ganz liebe Grüsse aus Wien ❤

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                • Danke dir. ❤️ Ich kenne auch das.
                  Ich war 17 als mein Wellensittich morgens tot im Käfig lag. Das war schon hart.
                  Aber völlig fertig war ich mit 26, als ich meinen Hund nach 13 Jahren gehen lassen musste. Ich war unterstrich. Wahrscheinlich war das auch die Ursache dafür, daß meine Sehnscheidenentzündung damals nicht heilen wollte Ohne S hätte ich das nicht durchgestanden.
                  🌈😘😎

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  3. Liebe ist das größte Geschenk des Schicksals und deshalb sollten wir immer Demut vor dem Schicksal bezeugen. Ich sag das nicht nur so, ich hab das selbst erlebt ❤ ❤ ❤

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