13.06.2022 – Montag , Tagebuch Teil 2 – (Gedankensplitter)

Erneut wundere ich mich über meine plötzlichen Gedankenblitze, die sich in ungewohnte Richtungen bewegen.

Wie komme ich beim morgendlichen Ritual im Bad auf sich Änderungen in diversen Berufen?

Zum Beispiel gibt es heute kaum noch junge Kfz-Mechaniker, die fast alles an einem Auto reparieren können.

Dafür etliche Spezialisten, unter anderem der Mechatroniker, der zwar ebenfalls etwas über die Mechanik gelernt hat, aber überwiegend sich auf die elektronischen Komponenten stützt.

Die niederen Arbeiten, wie zum Beispiel Ölwechsel, Reifenwechsel, Reifenluftdruck prüfen, überlässt er entweder älteren Mechanikern oder Auszubildenden.

Natürlich findet man auch Ausnahmen, die sich nicht zu fein sind, sondern alle Tätigkeiten rund ums Auto gerne machen.

Vielleicht kamen mir die Gedanken, da ich bei meinen ersten drei Autos vieles selber machen konnte und heute froh sein kann, Wasser und Öl nachzufüllen ohne Hilfe.

Dabei fällt mir ein weiterer Beruf ein, der vermutlich ebenfalls ausgestorben ist und zwar der Tankwart.

Ob diese Entwicklung hin zur überwiegend elektronisch beeinflussten Welt wirklich soviel besser für uns Menschen ist, drängt sich mir dabei auf.

Auch damals hatte der Tag lediglich 24 Stunden, soweit ich mich erinnere.

Dennoch fand man für vieles Zeit, was heutzutage wegen Zeitmangels oder Unkenntnis, da nicht bereits als Kind durch die Eltern gelernt, nur durch teure Fachkräfte erledigt werden kann.

Und damit schließt sich der Kreis mit der Erkenntnis, dass ich viel mehr zum Aufschreiben aus meinem Leben habe, als ich bisher berücksichtigte.

Ich werde mir wohl eine Liste anlegen müssen, mit allem, was mir in den Sinn kommt und ich mir unsicher bin, ob ich es schon niedergeschrieben habe.

Kaum mit einem Beitrag fertig, drängeln neue Ideen über was ich schreiben könnte in meinen Gehirnwindungen.

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3 Antworten zu “13.06.2022 – Montag , Tagebuch Teil 2 – (Gedankensplitter)

  1. In einigen Bereichen wird die Arbeit leichter, da spart man ein, und anderes wird komplizierter, da werden die Bereiche unterteilt, und mehr Leute benötigt, denke ich mal.
    (Das mit der Liste ist ’ne gute Idee.) (:

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  2. Als ich in mein Berufsleben gestartet bin habe ich noch Karteikarten ausgefüllt und in der Erfassung von Materialbelegen ausgeholfen. Heute bediene ich ein hochkomplexes System das keine Fehler duldet. – Die Zeiten haben sich geändert 🤔
    🌈😘😎

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    • Das kenn ich auch noch sehr gut und vor allem noch kaum einer hatte ein eigenes Bankkonto.
      Das Gehalt bzw. der Lohn wurde in Bar vom Personalchef ausgezahlt.
      Lediglich ab Abteilungsleiter erfolgte dies durch die Chefsekretärin, die gleichzeitig auch Prokuristin der Firma war.
      Ich fing als Lehrling an und nicht wie ein paar Jahre später die neuen als Auszubildende.
      Aber irgendwie fand ich diese Zeit sehr gut und prägend für meinen weiteren Lebens-/Berufsweg.

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