Meine Marinezeit – mein 3. Auto – Teil 2

Am Samstagmorgen machte ich mich früh zu Fuß zur Werkstatt, wohin mein Auto abgeschleppt worden war.

Ich wusste, dass fast immer auch an diesem Tag der Werkstattmeister dort sein würde und vielleicht war es doch nicht so schlimm mit dem Motorschaden.

Allerdings hätte mir das nötige Geld für einen neuen Motor gefehlt, höchstens einen gebrauchten oder Teilemotor.

Aber leider sah der Meister keine Chance, diesen Schaden beheben zu können, in einem vernünftigen Kosten-/Nutzen Verhältnis.

Zum Glück traf ich dort bei seinem üblichen Kundenrundgang meinen Boxtrainer, der hauptberuflich Versicherungsmakler war.

Er hatte in die örtliche Geschäftswelt außerordentlich gute Beziehungen und bereits nach einem Telefonat war die Finanzierung eines gut gebrauchten Kfz geregelt.

Ein Toyota Celica GT in blaumetallic, Heckspoiler, Breitreifen, war mir schon am Vortag auf dem Werkstatthof ins Auge gestochen.

Genau passend im Rahmen der zugesagten Geldsumme.

Ein Schmuckstück, von der Frau des Tankstellenbesitzers gut eingefahren und sehr sorgsam behandelt.

Sie bekäme als Ausgleich eines der neuen Vorführmodelle bei Bedarf, denn das Wohnhaus von der Familie konnte man ohne Probleme in 5 Minuten zu Fuß erreichen.

Das einzige, das noch fehlte, war der unterschriebene Kaufvertrag, der allerdings längst vorbereitet, bis auf den fehlenden Käufernamen, bereitlag.

Sobald dieser am Montag bei der Bank wäre, würde der dortige Filialleiter den Fahrzeugbrief mit Kreditvertrag zur Filiale in Kiel senden.

Dann bräuchte ich anschließend lediglich mit der Deckungskarte und dem Kfz-Brief zur dortigen Zulassungsstelle, um es umschreiben zu lassen.

Für das schrottreife Fahrzeug bekam ich sogar noch eine Kleinigkeit angerechnet und musste nicht noch die Verschrottungskosten tragen.

Es hatte eben seine Vorteile, wenn man die richtigen Leute kennt und diese über den Boxverein kameradschaftlich verbunden sind.

Das restliche Wochenende nutzte ich zum Vertrautmachen mit der deutlich stärkeren Motorleistung und meiner ersten Servolenkung.

Mit praktisch der doppelten PS-Zahl dürfte meine Reisezeit deutlich niedriger werden.

Weitere Erinnerungen aus meiner Marinezeit:
Inhaltsverzeichnis – Lebenserinnerungen – Marine
Inhaltsverzeichnis – Lebenserinnerungen – Marine – 1. Dienststelle

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