04.06.2022 – Samstag , Tagebuch Teil 2 – (Traumtagebuch)

Ich bin mir nicht sicher, was besser war, die traumlose unruhige Nacht mit vielen Unterbrechungen oder der Traumschlaf in den frühen Morgenstunden.

Nachdem ich es kurz nach 5 Uhr als zu früh zum Aufstehen empfand, döste ich mit dem Gedanken an meinen zu Ende gehenden Honig wieder ein.

Eigentlich dachte ich noch mindestens zwei weitere Flaschen im Vorrat zu haben, stellte jedoch gestern mit erschrecken fest, dass bloß das Notfallglas in der Vorratskammer steht.

Habe ich in den letzten Wochen so viel verbraucht oder mich bei der Bevorratung verschätzt?

Wobei es nichts unbedingt Lebensnotwendige ist, aber warum darauf verzichten, war meine letzte bewusste Überlegung dazu.

Wie ich dann von diesem Halbwachtraum plötzlich irgendwo in eine große Metropole in Südostasien kam, ist mir unverständlich.

Auf jeden Fall war ich unterwegs zu meiner oder irgendeiner Wohnung, um etwas abzuholen, bevor ich mich weiter auf die Flucht, vor wem auch immer, begebe.

Es hätte wunderbar funktioniert, wenn nicht andauernd Helfer auftauchten, die mehr durcheinanderbrachten als Hilfe zu sein.

Erst mein laut knurrender Magen rettete mich aus dieser Situation und ließ mich leicht verstört den neuen sonnigen Tag beginnen.

Wer braucht schon Fernseher, Filme, Bücher, wenn man so eine rege Fantasie hat oder sind diese Träume nur Teile von vor Längerem gesehenen bzw. gelesenen.

3 Antworten zu “04.06.2022 – Samstag , Tagebuch Teil 2 – (Traumtagebuch)

  1. Ich selbst nehm Träume nicht mehr so wichtig, als zu der Phase, wo ich für mein Nebenfach „Psychoanalyse“ Sigmund Freuds Werke lesen musste. Freud ist ja auch nebenbei ein guter Schriftsteller, aber auch manipulativ und man sollte ihn kritisch lesen. Hat sich nicht alles verifiziert, was er als Theorie aufstellte.

    Träume können viele Ursachen haben und wohl steckt immer etwas hinter einem Traum, was uns im Wachzustand beschäftigt, egal ob als Lesefrüchte oder reales Leben. Manchmal scheinen Träume auch sinnlos und ohne erkennbare Ursache oder verdrängte Ängste suchen sich ein Ventil. Bei Vietnam-Soldaten hat man festgestellt, das sie viel verdrängen wollten, aber die Traumen doch immer wieder im Traum durchlebt werden mussten.

    Auch in der Bibel gibt es Träume. War es Jakob, der dem Pharao seine Träume deutete? Alles zu lang her. War in einem katholischen Kindergarten und täglich wurde aus der Bibel gelesen. Eigentlich ein Buch der Wahrheit, oft in Gleichnissen geschrieben.

    Die moderne Psychologie spricht den Träumen ihren Bezug zum Leben ab, was natürlich wohl daraus kommt, dass Psychologie und Psychoanalyse sich nie grün waren.

    Dir wundervolle Pfingstfeiertage und dass du gut weiterkommst in deinen Erinnerungen. Auch aus Erinnerungen können Träume entstehen. Träume sind schwer zu deuten, weil sie immer verschlüsselt sind, wie die Metaphern in einem Gedicht.

    Nur das Beste dir, lieber Dieter 🙂

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  2. Im Moment sprechen viele davon, daß sie von Krieg, Vertreibung und Flucht träumen. Verknüpft mit wirrem Zeug. Ich bin da keine Ausnahme.
    Aber ist das denn ein Wunder – wo zur Zeit der Krieg in der Ukraine und vielen Flüchtlingen so präsent in der Öffentlichkeit sind 🤔
    Träume sind doch dazu da, auch unsere unbewussten Gedanken zu sortieren / verarbeiten.
    🌈😘😎

    Gefällt 1 Person

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