12.05.2022 – Donnerstag , Tagebuch Teil 2 – (Gedankensplitter)

Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen Tagträumen und Meditation?

Nach meinem Wissen schläft das Gehirn nie und kennt auch keinen wirklichen Ruhezustand.

Dennoch ist es in der Lage, sich von äußeren Einflüssen abzukoppeln und dadurch eine Erholungsphase zu erreichen.

In dieser Phase durchlebt es Geschehnisse des vergangenen Tages, es assoziiert, es träumt; doch all dies auf eine ganz andere Weise als am Tag respektive im Wachzustand.

Hingegen ist das Denkorgan sehr aktiv, wenn wir uns Tagträumereien hingeben.

Die Abläufe hierbei sind zum Teil komplexer, als wenn wir bewusst an Problemen arbeiten.

Der restliche Körper läuft in dieser Zeit quasi auf Autopilot, sodass wir unsere Routinearbeiten weiterhin durchführen.

Dies ist jedoch nicht nur meine persönliche Meinung, sondern es wurde unter anderem durch Messungen per EEG von Wissenschaftlern Anfang dieses Jahrtausends genau spezifiziert.

Sie bezeichnen es als Grundzustandsnetzwerk bzw. Ruhenetzwerkareal und es umfasst mehrere unterschiedliche Regionen des Gehirns.

Bestimmt ist es schon den meisten einmal passiert, dass sie mit einer Tätigkeit begonnen haben und diese plötzlich fertig war, ohne dass sie eine exakte Erinnerung daran hatten.

Ein Gefühl, als wäre die Zeit verflogen und jemand anderes hätte die Arbeit getan.

Durch bestimmte Meditationsmethoden, zum Beispiel Achtsamkeitsmeditation, können diese Gehirnbereiche beeinflusst werden.

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