Buddhismus Teil 1

Nach dem unbefriedigenden Ergebnis mit Hare Krishna hätten wohl viele aufgegeben, mit der bitteren, aber falschen, Erkenntnis, dass alle solche Lehren aufs Gleiche hinauslaufen.

Als Anhänger muss man strikt ihren Regeln und Vorschriften folgen, ohne auf die Idee zu kommen, diese anzuzweifeln oder abzuwandeln nach eigenem Ermessen.

Ich suchte einen bzw. meinen eigenen Weg zum spirituellen und durch einen Zufall oder ungewollte Absicht kam ich kurze Zeit später näher an mein Ziel.

Anfang der 70er Jahre fing auch in Deutschland mit der Hippiewelle aus Amerika ein neues Denken unter den jungen Leuten an.

Manche nannten es Esoterik, andere New Age, wobei oft die gleiche Basis durch die Musik bestand.

Unter anderem waren es die Beatles, Jimi Hendriks, Bob Marley, Pink Floyd, Grateful Dead, die diese zumindest für die westliche Welt neue Lebensart vorantrieben.

Durch einen ehemaligen Schulkameraden, der wie ich ebenfalls aktiv Musik gemacht hatte, wurde ich bei einem zufälligen Treffen in der Stadt auf eine für mich interessante Bewegung aufmerksam.

Während ich mich voll auf meine berufliche Ausbildung stürzte, hatte er Zugang gefunden zu einer Gruppe, die mit Rauschmitteln experimentierten, zur Bewusstseins-erweiterung.

In diesen Rauschzuständen konnten sie leichter von der Realität Abstand gewinnen und tiefer in Meditationszustände gelangen.

Zumindest dachten sie es, wobei ich anderer Meinung war, jedoch an der Lehre von Buddha gefallen fand.

Ich entdeckte dabei, dass der Buddhismus zwar eine Art von Religion war, doch ohne Dogmen.

Er betont die Bedeutung der eigenen Erfahrung und setzt auf das Experiment mit der eigenen Lebensweise.

Nach buddhistischer Anschauung ist Wahrheit kein seiende Tatsache, sondern ein erkenntnistheoretischer Begriff, welche nicht objektiv vorgegeben ist, stattdessen nur subjektiv erfahrbar ist.

Genau was ich schon immer empfand, bloß bisher nicht in passende Worte bzw. ein vorhandenes Puzzle einfügen konnte.

Außerdem war die einfache Art der Meditation, in einer selbst festgelegten Zeit, für mich leicht in meinen täglichen Alltag einbaubar.

Damit hatte ich eine Grundlage für meine Jahrzehnte andauernde weitere Suche zu meinem „Weg zur Spiritualität“ gefunden.

Ich hörte zwar nicht auf, andere Methoden zu studieren, aber nur mit dem Ziel, diese in meine vorhandenen Praktiken einzuflechten.

Für mich war und ist es wichtig, neben der reinen Theorie gleichzeitig einen anwendbaren Ansatz, mit nachvollziehbaren Erfolgen, zu erhalten.

Glauben ist zwar gut und wichtig, doch besser ist die eigene Erfahrung bei der Anwendung irgendwelcher Lehren.

Lediglich durch aktives Tun, worunter jede Art der Meditation zählt, gelangt man auf eine spirituelle Ebene, zumindest ist dies meine Erfahrung.

So kann ebenfalls ein tiefes, inniges Gebet zu einer anderen Bewusstseinsebene führen, gerade als würde man meditieren.

Weitere Erinnerungen:
Inhaltsverzeichnis – spirituelle Suche/Reise

Werbung

Über einen Kommentar freue ich mich (ACHTUNG: Wenn Ihr hier kommentiert, speichert WordPress Eure IP-Adresse und bei Angabe auch Eure E-Mail. Der Antispamdienst Akismet und Gravatar nutzt diese Daten zur Prüfung. )

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..