29.04.2022 – Freitag , Tagebuch Teil 2

Während meines heutigen morgendlichen Halbwachschlafes wurde mir erneut bewusst, wie seltsam manchmal mein Gehirn arbeitet.

Früher war ich froh darüber, denn mehr als einmal lieferte es mir ohne mein bewusstes Zutun eine Lösung für ein Problem vom Vortrag.

Nicht selten musste ich daher in mich hinein schmunzeln, wenn jemand meinte „Auf so eine Idee kann man nur im Traum kommen“.

Denn es stimmt ja auch, mir war es quasi im Halbwachtraum urplötzlich erschienen.

Geradeso als hätte ich vergessen, meinen Computer auszuschalten und er einfach weiter an einer zuvor eingegebenen Problemstellung gearbeitet.

Leider kommt es seit meinem letzten Burnout dabei bisweilen zu seltsamen, fehlerhaften Verknüpfungen, die zu keinem ordentlichen Resultat führen.

Und da mischt sich dann mein Perfektionsschaltkreis regelmäßig ein, der unbedingt auf eine probate Problemlösung drängt.

Ein Teufelskreis, der mich dann meistens für Stunden oder Tage völlig lahmlegt.

Aber ich arbeite daran, für solche Momente meine mentalen Kräfte zu stärken und Abstand von dem Zwang, perfekt zu sein, zu gewinnen.

Wäre es nämlich, dann würde ich mich wahrscheinlich nicht in meiner aktuellen Lage befinden.

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