Autogenes Training

Bei meiner intensiveren Nachforschungen erkannte ich rasch, dass die üblicherweise als autogenes Training bezeichnete Methode sich ausschließlich auf die körperliche Seite bezieht.

Ein gutes Beispiel dafür, wie sehr sich die westliche gegenüber der fernöstlichen Welt unterscheidet.

Die einen sind stärker auf das rein die Materie betreffende fixiert, alles muss möglichst anfassbar oder zumindest nachweisbar und messbar sein.

Wohingegen im Fernen Osten, besonders China, Indien, Japan mehr auf das gesamte Spektrum Wert legt.

Und so ist es nicht verwunderlich, dass die weiteren Stufen des autogenen Trainings nur den wirklich daran Interessierten in speziellen Ausbildungsstätten vermittelt werden.

In der üblichen therapeutischen Praxis gab man, zumindest damals, dem mentalen und spirituellen äußerst selten und ungern Raum.

Auch meine durch den Psychologen vorgesehener und durch die Krankenkasse bezahlter Umfang hatte alleinig das Ziel, meinen überlasteten Körper zu entspannen, sodass er sich erholen konnte.

Mir hingegen war dies zu wenig und ich probierte zumindest die anderen beschriebenen Übungen aus.

Die Mittelstufe beschäftigt sich mit dem Bilden positiver Vorsätze, sowohl was den Gesundheitszustand als ebenso die Lebensziele betreffen kann.

Zusätzliche meditative und bildhafte Vorstellungen werden dann in der Oberstufe erarbeitet.

Auf die jeweiligen Übungen werde ich hier nicht weiter eingehen, sondern diese im Bereich Fitness und Gesundheit wie bereits begonnen im Detail beschreiben.

Für mich war es zum Teil nichts Unbekanntes, was ich bei den höheren Stufen erkannte und erlebte, sondern lediglich eine Möglichkeit, bestimmte Zustände nun bewusster zu erreichen.

Außerdem erklärte es mir manches bisher teilweise seltsam erscheinende, dass mir immer mal wieder passierte.

Eine erste grundlegende Erkenntnis, dass es da mehr als bloß eine Bewusstseinsebene gibt und diese mit viel Übung oder manchmal zufällig erreichbar sind.

Weitere Erinnerungen:
Inhaltsverzeichnis – spirituelle Suche/Reise

2 Antworten zu “Autogenes Training

  1. Ich konnte sehr oft erleben, wenn ich autogenes Training praktizierte, weil Panikattacken sehr stark meine Nacken- und Rückenmuskulatur verspannten, dass ich mich plötzlich in einem anderen Bewusstseinslevel befand. Sehr oft bekam ich die Antwort auf Fragen, die ich irgendwann mal stellte, als eine Art Idee präsentiert. Erinnere mich sogar an eine. Ende der 80er hatte ich Freude an der Ölmalerei, doch als mich diese nach zwei Jahren verliess, fragte ich mich, was ich denn noch anderes machen könnte. Einige Wochen später bekam ich während dem AT die Eingebung: Hol Dir von den Stössen der Holzfäller passende Stücke und fang an damit zu Schnitzen. Und Augenblicklich hatte ich viele Masken vor mir, die ich aus grösseren Holzstücken herausschnitzen könnte, und sie letztlich dann auch bunt anmalen werde. Damals kamen gut 20 solcher Masken zustande, die mich rund zwei weitere Jahre beschäftigten. Und als ich Mitglied bei den Baptisten wurde, gab ich sie zum Verkaufen beim Weihnachtsmarkt. Und alle wurden gekauft. 🙂
    Hab einen schönen Dienstag mein Bärchen ❤ ❤ ❤

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    • Ein wunderschönes Erlebnis, mein Herzblatt ❤ das zeigt, was alles im autogenen Training verborgen ist, weit mehr als nur etwas für die körperliche Entspannung.
      Mach auch du dir einen wunderschönen Dienstag mein herzallerliebstes süßes Mausebärli ❤ ❤ ❤

      Gefällt 1 Person

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