Meine 1. Operation – (nach der OP)

Leicht desorientiert schaute ich mich um und fragte mich, ob die Operation bereits vorbei sei oder ich eventuell gar nicht in Narkose war.

Weder spürte ich irgendeine Veränderung im Unterleib, noch etwas von dem Schlauch einer Intubierung und einen Blasenkatheter spürte ich ebenfalls weiterhin.

Auch lag ich nicht auf meinem Zimmer, sondern in einem großen Raum mit etlichen Betten nebeneinander, die durch Sichtvorhänge seitlich abgetrennt waren.

Es herrschte ein reges Treiben und ich vermutete, es könne der Aufwachraum sein, da andauernd wurden Betten rausgeschoben und neue hereingebracht, mit Patienten.

Kaum begann ich mich zu regen, tauchte eine Krankenschwester auf und fragte, wie es mir ginge.

Während ich noch überlegte, was ich darauf antworten solle, entfernte sie sehr routiniert Puls-/Blutdruckmessgerät.

Ich war durstig und hatte ein unruhiges Gefühl im Magen, denn die große Uhr im Raum zeigte mir, dass ich inzwischen 16 Stunden ohne Essen und Trinken war.

Aber es konnte ebenso eine kleine Nebenwirkung des Narkosemittels sein, weswegen mir zur Vorsicht ein Beutel gereicht wurde, in den ich mich erleichtern könne.

Kaum hatte ich diesen Beutel in der Hand, benötigte ich ihn auch.

Wobei nicht viel herauskam, sodass es vermutlich lediglich eine psychische Reaktion auf die Worte der Schwester war.

Nach einer weiteren knappen Stunde ohne weitere Komplikationen wurde ich dann auf mein Zimmer geschoben.

Gerade zur rechten Zeit fürs Abendessen, das leider bloß aus zwei Scheiben Brot, einer Scheibe Wurst und Käse bestand.

Zum Glück hatte ich vorsorglich ein paar Kleinigkeiten, unter anderem gekochte Eier, salzige Kekse, kleine Haselnusstafeln und Bananen eingepackt.

So konnte ich einigermaßen die Nacht überstehen bis zum Frühstück am nächsten Morgen.

Allerdings sollte dies mein kleinstes Problem in den nächsten 12 Stunden sein.

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