Meine 1. Operation – endlich ist es soweit

Nach einer unendlich vorkommenden Zeit und mehreren OP-Terminen, die immer wieder abgesagt wurden, soll es nun endlich klappen.

Wobei ich inzwischen erst wirklich daran glauben konnte, sobald ich für die OP vorbereitet im Krankenhausbett lag.

Zumindest hatte diesmal bis Dienstagabend niemand angerufen, um den Termin am Mittwoch abzusagen.

Und so machte ich mich am 09.02.2022 gegen 10:30 Uhr per Taxi auf zum Krankenhaus.

Inzwischen hatte ich über 10 Stunden nichts gegessen und getrunken, was sich langsam bemerkbar machte.

Noch hoffte ich vorm Mittagessen operiert zu werden und anschließend dann endlich etwas zu Essen zu bekommen.

Aber es sollte noch bis zum Abendessen dauern, das leider sehr karg ausfiel, mit einer Scheibe Brot und Wurst darauf.

Jedoch fing das ganze Durcheinander, gleich nachdem ich auf dem Zimmer war, bereits an.

Gerade hatte ich die wichtigsten Dinge für nach der Operation ausgepackt, kam eine Schwester und teilte mir mit, ich müsse in ein anderes Zimmer wechseln.

Mein Zimmerkollege war vor kurzem entlassen worden und nun würde es gebraucht für zwei Frauen, die heute noch kommen würden.

Zumindest musste ich nicht wieder alles einpacken, sondern sowohl das Bett als auch der Nachttisch wurde mir auf meinen neuen Liegeplatz gebracht.

Ich hatte mehr als genug damit zu tun, meine schon abgelegte Bekleidung unterm Arm zu tragen und in der anderen Hand meinen Katheterbeutel.

Diesmal lag ich am Fenster, was soweit in Ordnung war und außerdem dort der Schrank doppelt so groß wie der vor der Toilette.

Nur das Nötigste räumte ich dort ein, ansonsten lag ich im Bett im OP-Hemdchen und wartet abgeholt zu werden.

Als das Mittagessen kam, nicht für mich, fing mein Magen deutlich an zu knurren, doch blieb ich von den befürchteten Kopfschmerzen, die sonst üblicherweise auftauchen, heute verschont.

Irgendwann, ich glaube so gegen 15 Uhr, tauchte dann endlich mein Transporteur zum OP-Saal auf.

Dort im Vorraum wurde ich dann an alle möglichen Schläuche und Geräte angeschlossen, der Chirurg und die Narkoseärztin stellten sich kurz vor.

Das letzte, was ich mitbekam, war, die Ärztin erklärte mir, wie es mit der Narkose ablaufen würde.

Sie meint, ich solle mir am besten einen schönen Gedanken in Erinnerung rufen.

Danach sah ich noch die OP-Türe aufgehen, bevor es dunkel um mich wurde.

Keine Zeit, mir klar zu werden, wie sie dies genau meinte, verschwand ich urplötzlich irgendwo im Nirwana.

Weitere Erinnerungen – Krankheiten:
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Eine Antwort zu “Meine 1. Operation – endlich ist es soweit

  1. Typisch Krankenhaus – immer dieses Hin und Her 😱
    🌈😘😎

    Gefällt 1 Person

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