Meine 1. Operation – Wartezeit Teil 1 (Urologe)

Eigentlich hätte ich bereits am Donnerstagvormittag nach Hause gehen können, mein Neffe hatte jedoch erst am Abend Zeit, mich abzuholen.

Also musste ich gleich nach dem Frühstück alles klären, dass ich sowohl Mittagessen als auch Abendessen noch bekomme.

Begeisterung schaut anders aus, aber was soll das Krankenhaus machen, es kann mich ja nicht auf die Straße setzen.

Ich bekam sogar am Nachmittag noch eine stärkende Infusion, die ich dringend nötig hatte, wie ich später feststellen sollte.

Nur mit Hilfe meines Neffen konnte ich den Weg zum Auto und ebenfalls anschließend in meine Wohnung bewältigen.

Mir war nicht bewusst gewesen, dass ich weiterhin so schwach auf den Beinen bin und kaum mehr als 10 Meter zu Fuß ohne fremde Hilfe zurücklegen kann.

Zum Glück hatte mein Hausarzt am nächsten Tag ein einsehen, dass ich unmöglich zu ihm in die Praxis kommen kann und er daher einen Hausbesuch machen muss.

In den nächsten 14 Tagen wurde ich durch das gute, reichhaltige Essen von meiner Schwester zumindest soweit wieder gekräftigt, alleine den Termin beim Urologen wahrzunehmen.

Es wäre mehr als schwierig gewesen, dort am Tag der freien Untersuchungstermine um 6:30 Uhr zu erscheinen für eine der 10 Freikarten zu ergattern.

Immerhin sind es über eine Stunde Fahrzeit für meinen Neffen, der sich nicht einfach ohne dringenden Grund von der Arbeit freinehmen kann.

Da es in meiner kleinen Stadt lediglich zwei Fachärzte für diesen Bereich gibt und beide für die nächsten drei Monate terminlich mehr als ausgebucht sind, konnte ich froh sein, dass ich überhaupt eine Chance bekam.

Und so machte ich mich zwar noch immer auf wackligen Beinen an einem trüben, kalten Herbsttag auf den Weg, in der Hoffnung, bald das lästige Problem vom Hals zu haben.

Vom ersten Moment hatte ich einen sehr guten Eindruck von dem Arzt, wo ich sonst eher skeptisch dieser Berufsgattung gegenüber bin.

Er nahm sich viel Zeit und sprach alle möglichen Optionen mit mir gründlich durch, sodass ich beruhigter in die nun kommenden Wochen mit einem Katheter gehen konnte.

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