Meine 1. Operation (diverse Untersuchungen) – Mittwoch

Nach der schlechten Prognose des Vortages wurde für heute gleiche ein Termin bei der Fachärztin für Herz und Kreislauf festgelegt.

Da ich inzwischen wieder etwas kräftiger war, erfolgte der Transport dorthin nicht mehr liegend im Bett, sondern per Rollstuhl.

Die gründliche und eingehende Echokardiografie vom Herz, Aorta, etc. ergab, dass alles überwiegend in Ordnung sei und daher kein Problem für eine große Operation bestände.

Für den Nachmittag lag dann bloß noch ein Gespräch mit dem Chirurgen vor mir, bevor ich bis zum Operationstermin nach Hause entlassen würde.

Mit meinen Gedanken alleine verbrachte ich bis zum Gesprächstermin eine leicht unruhige Zeit.

Auch wenn mir das Mittagessen nicht so wirklich schmecken wollte, überwand ich mich es komplett zu essen, da ich für alles Weitere alle Kraft, die ich bekommen konnte, benötigen würde.

Ich musste zwar lange warten, dafür verlief es anschließend, zu meiner Beruhigung, sehr gut.

Nachdem er die CT-Bilder gründlich studiert hatte, kam der für die OP vorgesehene Arzt zu der Auffassung, dass er keine Anzeichen für Krebs entdecken könne.

Nun stellte er mich vor die Alternative entlassen zu werden und einen Urologen meines Vertrauens zu suchen für eine Blasenspiegelung.

Oder aber er hätte gerade Zeit, da die vorhergehende OP rascher beendet als geplant war und könne diese auch direkt in circa 30 Minuten machen.

Nach der für mich erleichternden Vordiagnose, war ich nur zu gerne bereit, die bestimmt nicht angenehme Urethrozystoskopie gleich über mich ergehen zu lassen.

Während ich wartete, hatte ich, wie bei jeder der vorhergehenden Untersuchungen, einen Belehrungs- und Einwilligungsbogen auszufüllen.

Ohne Betäubung war es nicht besonders angenehm, das Untersuchungsgerät durch die Harnröhre eingeführt zu bekommen und zur besseren Sichtung mit Wasser gut durchgespült zu werden.

Wie erwartet, konnte er keine Anzeichen für einen bösartigen Tumor entdecken.

Lediglich meine Prostata war stark vergrößert und leicht in die Blase hinein gewuchert, was den Abfluss behinderte.

Außerdem hatte sich durch den starken Druck meine Blasenrückwand auf 1,7 cm verdickt, was die Funktionalität des Blasenmuskels stark beeinträchtigte.

Jedoch alles könnte möglicherweise durch Medikamente in den nächsten Wochen bereinigt werden.

Somit bestehe aktuell keine Notwendigkeit für einen operativen Eingriff.

Es sollte jedoch durch einen Urologen, regelmäßig und nach Vorgabe des Krankenhauses kontrolliert werden.

Das weitere Vorgehen würde ausführlich in dem Arztbrief stehen und einer Entlassung am Donnerstag würde er anregen.

Gute Nachrichten, die ich gleich am Abend meinem Neffen mitteilte und überdies einen Abholzeitpunkt abstimmte.

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3 Antworten zu “Meine 1. Operation (diverse Untersuchungen) – Mittwoch

  1. Super! Und sicher unendlich erleichternd für dich. Ich freue mich mit dir.

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  2. Du kennst ja all meine „WEHWEHCHEN“, aber nach all dem Weltgeschehen, dass wir zur Zeit durchleben müssen, sind diese weit in den Hintergrund gerückt… 😨
    VG

    Gefällt 1 Person

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