19.03.2021 – Freitagmorgen , Tagebuch Teil 1

Heute war es mal genau umgekehrt, nicht mein Archivar wollte mich verleiten, weiter zu schlafen, sondern ich weigerte mich wach zu werden.

In etwa so, wie wenn der Pausenclown die nächste Nummer im Zirkus ansagt, der Vorhang aufgeht und niemand erscheint.

Oder der Conferencier im Kabarett den nächsten Künstler präsentieren möchte, der Spot geht an und der Platz bleibt leer.

Wobei ich nicht mehr Müde war, immerhin hatte ich, soweit ich mich erinnere, gute fünf Stunden ohne Störung geschlafen, ich wollte einfach nicht in den neuen Tag starten.

Nachher haben sich die Handwerker angekündigt und es kann zwischen 7:30 Uhr und 17:00 Uhr passieren, das es für einige Zeit kein fließendes Wasser aus der Leitung gibt.

Deswegen hatte ich mir gestern am späten Abend noch einen Bottich mit ausreichend Wasser bereitgestellt, damit ich mich wenigstens notdürftig versorgen kann.

Wie es ausschaut, hat es die vergangene Nacht geregnet und auch jetzt sieht es eher nach Regenwetter aus, mit knappen 4 Grad Celsius.

Genau passend zu meiner Heizung, die das Pfeifen eingestellt hat, aber dafür bloß noch handwarm wird.

Natürlich haben die in der zentralen Heizzentrale nicht verändert und ich Nagel mir jeden Tag meine Schuhe an meine Füße.

Darum sollte sich mal die Hausverwaltung kümmern und nicht erneut meinen Vermieter belästigen wegen des Taubendrecks an meiner Balkonaußenseite.

Als er mich deswegen gestern am Spätnachmittag anrief, konnte ich es mir nicht verkneifen, ihn auf die aktuelle Heizproblematik hinzuweisen.

Er versuchte mich zwar rasch von dem Thema abzubringen, aber habe ich mich erstmal festgebissen, bekommt man mich sehr schwer wieder los.

Zum Schluss tat er mir fast schon ein bisschen leid, dass er es nicht schaffte, das Gespräch zu beenden.

Immerhin ein ehemaliger Vorstand eines großen Unternehmens mit jahrzehntelanger Erfahrung in Personal- und Menschenführung.

Ganz nach dem Zitat des Dalai Lamas „Es kommt nicht auf die Größe an, um etwas zu erreichen. Versuche einmal in Ruhe zu schlafen, wenn eine Fliege in deinem Zimmer ist“.

In diesem Sinne „Namasté meine Freundinnen, Freunde, Follower oder einfach so vorbeischauende“.

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