14.03.2021 – Sonntag , Tagebuch Teil 2 – (Traumtagebuch)

Von einem Moment zum anderen befand ich mich in einem großen Speisesaal eines Hotels oder Ähnlichem.

Wohl eine erste zaghafte Anfrage meines Magens, den kleinen Hunger zu stillen, was von meinem Gedankenarchivar sofort in entsprechende Bilder umsetzte.

Ich war nicht alleine, sondern in Begleitung einer Frau und eines Mannes.

In welcher Beziehung ich mit diesen beiden Personen stehe oder stand, erschloss sich mir nicht, lediglich das Gefühl, sie zu kennen.

Bevor ich mich ans Buffet begeben konnte, wurden wir von einem Ober in Empfang genommen, der uns einen Tisch zuwies.

Dort angekommen genossen wir eine Tasse heißen starken Kaffees, während wir das Treiben an den Tischen mit den leckeren Speisen beobachteten.

Scheinbar mochte keiner von uns sich in dieses Gewimmel stürzen, sondern eher abwarten, bis es sich beruhigte.

Allerdings sollte ich nicht dazu kommen, mir etwas zu holen, zuvor meldete sich ein anderer Körperteil von mir.

Es empfahl mir, dringend eine gewisse Örtlichkeit aufzusuchen, um mich zu erleichtern.

Wie meistens bei solchen Impulsen irrte ich durch die Gegend, keine Ahnung habend, wo ich dieses Örtchen finden könnte.

Unversehens fand ich mich im Freien durch Straßen und einen Park wandern.

Eine mir auf den ersten Blick unbekannte Gegend, die dennoch vertraut wirkte und es kam mir Rothenburg ob der Tauber in den Sinn.

Konnte aber nicht sein, soweit ich mich erinnere, war ich bloß einmal zu einer kurzen Stippvisite dort gewesen.

Kannte mich dementsprechend dort kaum so gut aus.

Kurz bevor ich zurück zu dem Gebäude kam, lief mir jemand aus meiner Vergangenheit über den Weg.

Seltsamerweise sah er noch genauso aus wie vor vierzig Jahren.

Da ich zurück zu meiner Gruppe wollte, hielt ich das Gespräch kurz und war froh, dass er von seinem Vater zu einem Bus gezogen wurde.

Nun war ich mir sicher, nicht in Bayern, statt dessen in Bad Homburg zu sein, welches ich Anfang der 80er Jahre regelmäßig besuchte.

Die Person, die ich traf, passte auch dazu, denn er wohnte in Kronberg, was ebenfalls im Taunus liegt.

Ihm hatte ich es zu verdanken, dass ich, nach einem kurzen Abweg in den Verkauf, zurück zur EDV fand und ebenso einen Teil meiner späteren beruflichen Erfolge.

In der Hoffnung, dass niemand meine längere Abwesenheit bemerkte, beeilte ich mich, zu meinem Esstisch zurückzukehren.

Aber irgendwie herrschte bei meinem Ankommen dort eine seltsame Stimmung, sodass ich froh war, von der Sonne gekitzelt aufzuwachen.

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