16.01.2021 – Samstag , Tagebuch Teil 2 (Gedankensplitter)

Diese Gedanken beschäftigen mich schon längere Zeit: „Warum eigentlich Samstags Wohnungsputztag?“

Eine Gewohnheit aus Kindheitstagen, als die Geschäfte noch um 14 Uhr schlossen und dann vorm Mittagessen noch gut die Wohnung in Ordnung gebracht werden konnte.

Unter der Woche blieb wegen der Berufstätigkeit meiner Mutter einiges liegen.

Wobei ich ab einem bestimmten Alter versuchte, ihr soviel in meiner Möglichkeit lag, von diesen Tätigkeiten abzunehmen.

Mit mehr oder weniger Erfolg, wie ich zum Teil bereits in meinen Lebenserinnerungen schrieb.

Außerdem war es damals üblich, den Samstag als Badetag zu nutzen.

Die mit eigenem Bad heizten dazu den Warmwasserboiler an, denn fließendes Warmwasser gab es selten in den Haushalten.

Wir hatten jedoch kein eigenes Bad und nachdem wir Kinder zu groß waren fürs Baden im Wäschebottich, gab es alternativ ein Besuch im städtischen Badehaus.

So nannte man in jenen Tagen die heutigen Schwimmbäder, denn sie waren für viele die einzige Möglichkeit, in eine Badewanne zu steigen oder unter eine Dusche mit warmem Wasser.

Unter der Woche blieb dann nur eine Kurzwäsche mit Waschlappen und meistens kaltem oder höchstens lauwarmen Wasser.

Aber irgendwie bin ich vom eigentlichen Gedankengang abgekommen, der sich um Routinen drehte, die nicht mehr unbedingt zeitgemäß sind.

Also beschloss ich, meinen Alltag grundlegend umzustellen.

Ab sofort gibt es keine festgelegten Arbeits- und Zeitpläne.

Die Wohnung wird in Ordnung gebracht, wenn ich Lust dazu habe bzw. es mir nötig erscheint.

Nach dem frühstücken wird dem ersten auftauchenden Gedankenblitz gefolgt, wie die nächsten Stunden verbracht werden.

Das Einzige, an das ich mich relativ fest halte, sind die Essenszeiten, wegen meines Diabetes.

Eine weitere Ausnahme sind die Zeiten mit meiner geliebten Babsie, die ich ganz danach richte, wann sie mich braucht.

Ich hoffe mit dem durchbrechend dieser Alltagsroutinen und intuitivem Arbeiten ein bisschen von meiner früheren Kreativität zurückzubekommen.

Und nun freue ich mich auf die frisch aufgebackenen Laugenstangen mit Frischkäse, als 2. Frühstück.

2 Antworten zu “16.01.2021 – Samstag , Tagebuch Teil 2 (Gedankensplitter)

  1. Hmm…ich fürchte, das wird Dich nicht zur gewünschten Kreativität führen, sondern zum genauen Gegenteil. Du wirst bei allen Arbeiten ins Hintertreffen kommen und konstant unzufrieden damit sein, weil Du Dich zu nichts „aufraffen“ konntest.
    Ich würde es Dir wünschen, dass Du morgens aufwachst und sagst: „Juchu, heute will ich Fenster putzen, und freue mich schon sie endlich wieder glänzen zu sehen. Und gleich anschliessend will ich dann mit Freuden ans Staubsaugen und Durchwischen gehen“.
    Doch so funktioniert der Mensch nicht.
    Du wirst Tag für Tag nur noch auf eine Kreativität warten, die sich nicht einstellen wird, und wirst immer unglücklicher und unglücklicher werden.
    😥
    Aber versuchs! Ich wünschte sehr, dass ich mich irrte.
    Hab einen schönen Samstag, Bärchen
    ❤ ❤ ❤

    Gefällt 1 Person

    • Ich werde einfach schauen, wie es so die nächsten Tage läuft, mein Herzblatt ❤
      Entweder klappt es oder ich muss die Sache neu überdenken.
      Mach du dir auch einen schönen Samstag mein herzallerliebstes süßes Mausebärli ❤ ❤ ❤

      Gefällt 1 Person

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