07.12.2020 – Montag , Tagebuch Teil 2 (Gedankensplitter)

Wirklich ernsthaft ärgere ich mich selten und dann meistens über mich selbst, schließlich können die anderen nichts dafür, wie ich manche Dinge sehe und empfinde.

So schnell der Ärger kommt, geht er auch wieder, nur manchmal bleibt ein kleines Stück Traurigkeit zurück.

Jedoch echt schmerzhaft ärgert es mich, dass ich mein Saxophon vor 10 – 15 Jahren meinem Neffen zum Verkaufen gab.

Ein gutes viertel Jahrhundert hatte es mich begleitet, ob zur See oder bis nach Amerika.

In dieser Zeit habe ich das Gefühl, hat es viele meiner Stimmungen in sich aufgenommen und ich diese mit ihm geteilt.

Wir konnten zusammen fröhlich, traurig, wütend, niedergeschlagen sein.

Ganz anders meine Klarinette, denn mit ihr konnte ich bloß fröhliche Lieder spielen.

Schon öfters überlegte ich in den letzten Jahren, mir vielleicht erneut ein Instrument zuzulegen.

Aber jedes Mal davor zurückgescheut, denn es wird nie so sein, wie mit meinem ersten goldenen Saxophon.

Möglicherweise habe ich ebenfalls ein bisschen Angst, die in mir noch immer klingenden Melodien, nicht mehr so zustande zu bekommen, wie damals.

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