18.09.2020 – Freitag , Tagebuch Teil 3

Einen großen Teil des Vormittags hatte ich mich mit meinen alten Rezepten beschäftigt.

Es sind zwar bereits gut 200 Stück, aber bei weitem nicht das Ende meiner jemals gekochten.

Alleine für die Suppen kamen mir auf Anhieb bestimmt 20 weitere in den Sinn.

Wobei es mir darum geht, möglichst einfache, mit wenig Zutaten, der Jahreszeit und der regional angebotenen Waren angepasste Gerichte zu produzieren.

Aber gleichfalls Köstlichkeiten, die ich während meiner diversen Reisen in fremden Ländern kennenlernte.

Allerdings darauf verzichtend spezielle, hier unübliche Gewürze zu verwendeten.

Stattdessen diese durch in jedem Haushalt vorhandene auszugleichen.

Bestimmt nicht immer eine einfache Aufgabe, jedoch durchaus lösbar, mit ein bisschen Fingerspitzengefühl.

Dabei kann ich mir zunutze machen, nicht nur mit dem Gaumen abschmecken zu können, sondern durch meinen Geruchssinn, vorm benutzen die mögliche Stimmigkeit zu prüfen.

Meistens koche ich sowieso eher nach meiner Nase und weniger nach Rezeptvorgaben.

So kann ich mich darauf verlassen, riecht ein Essen nicht gut, dann schmeckt es mir selten.

Ich werde zukünftig, zumindest so meine Vorstellung, wieder mehr kochen.

Leider ist dies, nachdem meine Mutter gestorben war, sehr eingeschlafen.

Heute gab es eine Wokpfanne mit Karotten, Rosenkohl, Brokkoli, Zwiebeln, Streifen von der Hähnchenbrust und Reis.

Zum Schluss aus dem übrigen Reiswasser und dem durchs Dämpfen entstandenen Sud eine lecker leichte dunkle Soße.

Zum Feinabstimmen lediglich einen Suppenlöffel Tomatenmark, eine Brise Salz, einen Kaffeelöffel gemahlenen Knoblauch dazu.

Mir hätte da auch ein Stück trockenes Brot zum Austunken gereicht.

Was ich ebenfalls zum Schluss machte, denn jeder Tropfen wäre zu schade zum Wegspülen.

Leider hat mein Kameraakku erneut gestreikt, sodass es keine Bilder davon gibt.

Zukünftig sollte ich daran denken, bevor ich mit dem Kochen beginne, ihn am besten gleich beim Frühstücken aufzuladen.

4 Antworten zu “18.09.2020 – Freitag , Tagebuch Teil 3

  1. Bei uns gibt es aus Reiswasser immer eine Suppe, weil die Inhaltsstoffe sehr wertvoll sind. Nur in ganz seltenen Fällen wird es nicht in der Küche verwendet, sondern zum Blumengießen. Das geht aber nur, wenn der Reis ohne Salz gekocht wurde.

    Gefällt 1 Person

    • Das ist sehr vernünftig, den es wäre viel zu Schade, dass im Wasser Enthaltene wegzuwerfen.
      Leider habe ich dies erst wieder vor 10 – 15 Jahren entdeckt, obwohl ich es bei meiner Mutter als Kind schon so gelernt hatte.

      Gefällt 1 Person

  2. Oh, da haben wir was gemeinsam, Dieter, ich „schmecke“ auch oft nur mit der Nase ab, und meistens paßt es!
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende, liebe Grüße
    Monika.

    Gefällt 1 Person

Über einen Kommentar freue ich mich (ACHTUNG: Wenn Ihr hier kommentiert, speichert WordPress Eure IP-Adresse und bei Angabe auch Eure E-Mail. Der Antispamdienst Akismet und Gravatar nutzt diese Daten zur Prüfung. )

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.