21.08.2020 – Freitag , Tagebuch Teil 2 (Gedankensplitter)

„Wann habe ich das letzte Mal erlebt, dass nicht irgendwo etwas zu tun für mich gewesen wäre?“

Dieser Gedanke, unter vielen anderen durchwanderten meine Gedankengänge am sehr frühen Freitagmorgen.

Wobei es darum ging, dass ich nicht gezwungenermaßen viel Arbeiten musste, sondern es mir Freude bereitete, so viel wie irgend möglich erledigen zu können.

Allerdings spielte dabei eine wichtige Rolle, alles im mir eigenem Tempo und nach meinem Gusto durchzuführen.

Keine Ahnung wann, aber recht frühe entwickelte ich eine Abneigung gegen bestimmte Begriffe, wie zum Beispiel „schnell“, „beeilen“, „rasch“.

Ich bevorzuge da eher „kurz“, denn dies ist abhängig von dem Maß der durchzuführenden Tätigkeit.

Was von ein paar Sekunden bis zu Stunden oder Tagen sein kann.

Zeit ist nach meiner Meinung sowieso eine überbewertete Idee der Gesellschaft und eher störend, als fördernd, für ein gesundes, zufriedenes Leben.

Jeder Mensch empfindet diese in seiner eigenen Art.

Sicherlich ist es zu einem gewissen Teil nötig sich in einer Gemeinschaft auf einen bestimmten Zeitablauf zu einigen, ansonsten sollte jeder nach seinem persönlichen Takt leben.

Mit ein Grund, warum ich so früh unabhängig sein wollte, einfach meinen eigenen Lebens- und Arbeitstakt gestalten.

Nur so konnte ich lange zum Teil 400 Stunden im Monat meiner beruflichen Tätigkeit nachgehen und so ganz nebenbei auch noch einigen Hobbys.

Es erklärt mir ebenfalls die unfassbare psychische Steigerungsfähigkeit, wenn man sich außerhalb des Zeitstroms, unter anderem durch Meditation, befindet.

Der Moment des Tuns oder Nichttuns ist wohl dabei das wichtigste und nicht das beachten irgendwelcher Zwänge bzw. Konventionen, meistens durch sich selbst auferlegt.

2 Antworten zu “21.08.2020 – Freitag , Tagebuch Teil 2 (Gedankensplitter)

  1. Mein Leben ohne Psychopharmaka

    ……. meistens durch sich selbst auferlegt.
    Was nützen aber die tollsten Ideen und die vielfachsten Interessen, wenn das alles nicht mehr geht, nachdem man z.B. „zu spät“ aufstand, und der Gedanke, dass es Zeit zum Mittagessen ist, einem davon abhält weiter zu machen?
    Und was nützen ausserdem die vielen Dinge, die zutun wären, wenn man sich nicht entscheiden kann, welches man zuerst anpackt?
    Sollte man sich da nicht eher Gedanken darüber machen, wie man diesen vorprogrammierten Raster im Kopf verändern könnte?
    Hmm…wären meine Gedanken dazu.

    Gefällt 1 Person

    • Die Vielfalt der möglichen Aktivitäten einzuschränken, denke ich, mein geliebtes Mausebärli ❤ , wäre nicht der beste Weg.
      Irgendwann würden mich die unerledigten Ding einholen und dann eventuell erschlagen.
      Vielmehr möchte ich meine Einstellung zur Zeit ändern, so wie es früher war.
      Nicht mehr von der Uhr gängeln und dirigieren lassen, sondern das Augenmerk auf dass, was ich Mache zu lenken.
      Was auch bedeutet, wenn ich nachts um 3 – 4 Uhr nicht schlafen kann, sondern mich fit fühle, dann nutze ich die Stunden, bis sich die Müdigkeit einstellt.
      Ich hoffe, es wird mir mehr innere Ruhe und Schaffenskraft geben.

      Gefällt 1 Person

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