03.05.2020 – Sonntag , Tagebuch Teil 2 (Gedankensplitter)

Viele würden vielleicht dazu sagen, man wäre faul, zumindest gelegentlich.

Wobei ich in diesem bloße abhängen fast zu jeder Zeit aufmerksam bin, sollte ein aktives Eingreifen nötig sein.

Dennoch genieße ich schon mein ganzes Leben, soweit ich zurückdenken kann, oder mir von meinen Eltern erzählt wurde, den Zustand einfach nur im Dasein zu schweben.

Gerade so, wie eine helle Wolke am Himmel, die kein Ziel hat und sich vom Wind bzw. den Luftströmen treiben lässt.

Hektik und Stress empfindet mein Körper sowie mein inneres Wesen, als äußerst störend und unangenehm.

Da kann dann schon mal schnell, aus einer leichten Wolkenschicht, eine düstere Gewitterwand entstehen, die sich in einem heftigen Gewitter entlädt.

Dies hält nie lange an, sondern wirkt wie eine innere Reinigung der Atmosphäre nach einem Regenschauer auf mich.

Manchmal kommt es mir so vor, als könnte bzw. würde ich mich selbst dabei beobachten.

Irgendwie verschieben sich Perspektiven aller meiner Sinnesorgane, als würde ich an einem Regler drehen, um einen Sender feiner zu justieren.

Leider habe ich noch keinen Weg gefunden, diesen erweiterten Empfindungsbereich bewusst zu jeder Zeit zu aktivieren.

Es kommt und geht, als wäre es eine weit entfernte Langwellensendestation, die manchmal in meinen Empfangsbereich gerät.

 

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