Meine Jugend – Lehrzeit – Einkaufsabteilung (Büromaterial)

Nach dem Abschluss der Reorganisation im Folienlager, bekam ich gleich im Anschluss, den Bereich Büromaterial, zugeteilt.

Vermutlich weil mein Chef schon wusste, wie lästig ich sein konnte, ohne eine neue Herausforderung.

Die Dame am Empfang, die dies bisher unter sich hatte, war darüber natürlich wenig begeistert.

Wir hatten nämlich vom ersten Tag meiner Lehrzeit nicht gerade das beste Verhältnis.

Aber nachdem sie schnell feststellen konnte, dass ich meine neue Position nicht gegen Sie ausnutze, war sie letztlich dann doch bereit, mit mir zusammen zu arbeiten.

Ohne es gelernt zu haben, traf ich auch hier die richtige Umgangsweise, die das Wesentliche eines Vorgesetzten ausmacht.

Die Mitarbeiter motivieren und nicht zu streng reglementieren, was zu einer guten Zusammenarbeit führte.

Ähnlich wie fürs Folienlager, nur eben gemeinsam, reorganisierten wir die vorhandenen Bestände sowie die Materialausgabe.

Was eine weit bessere Übersicht und eine enorme Hilfestellung fürs Nachbestellen für sie zur Folge hatte.

Nachdem Kontrolle ihr heimliches Steckenpferd war, traf ich damit genau den Punkt, um ihr die Änderungen schmackhaft zu machen.

Und das Lob, für die daraus resultierende Möglichkeit einer deutlichen Einkaufpreissenkung, ließ ich sie ebenfalls einstreichen.

Damit wurde aus einer Widersacherin eine Verbündete, die unter anderem dann die anderen Sekretärinnen überzeugte, als ich einen modernen Fotokopierer für die Firma anschaffen wollte.

Über einen Bekannten aus der Berufsschule, der später ein florierendes Geschäft mit dem Verkauf von Büromaschinen aufbaute, kam ich günstig an einen Mietkopierer.

Es mussten lediglich die gemachten Kopien bezahlt werden.

Verbrauchsmaterial und Wartungstechniker waren im Preis inbegriffen.

Das Zähl-/Abrechnungsmodul wurde vom Sekretariat verwaltet, wo sich jeder in ein Buch eintrug.

Private Kopien konnten ebenfalls gemacht und dort direkt bezahlt werden.

Was wiederum die Kosten für die Firma reduzierte, indem ich einen kleinen Aufschlag von ein paar Pfennigen berechnete.

Aber trotzdem bloß ein Drittel der damals sonst üblichen Preise verlangte.

Weitere Jugenderinnerungen:
Inhaltsverzeichnis – Lebenserinnerungen – Jugend
Inhaltsverzeichnis – Lebenserinnerungen – Jugend – Schule/Ausbildung
Inhaltsverzeichnis – Lebenserinnerungen – Berufsleben

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