Meine Jugend -Beschäftigung und Freizeit am Wochenende

Nachdem mir der Trubel in den Geschäften nach 17 Uhr zu viel war, blieb zum Einkaufen jetzt lediglich noch der Samstag.

Und auch hier bloß bis zum damaligen Geschäftsschluss um 14 Uhr, was bedeutete, dass ich an diesem Tag ebenfalls spätestens um 8 Uhr aus den Federn musste.

Die Einkaufsliste wurde am Abend zuvor erstellt und abgestimmt.

Entweder gingen meine Mutter und ich gemeinsam, oder teilten uns die Geschäfte auf, sodass wir schneller fertig wurden, um noch eventuelle andere Arbeiten für die Familie am Nachmittag zu erledigen.

Zu dieser Zeit wurde mit über 10 Geschwistern meiner Eltern, ein sehr enger und intensiver Zusammenhalt gepflegt.

Jeder half bei Renovierungs-/Reparaturarbeiten, Umzügen so gut er konnte, sofern er nicht zu weit entfernt wohnte.

Aber auch ohne familiäre Verpflichtungen wurde der Samstag mehr oder weniger bis zum späten Nachmittag mit Arbeiten in der eigenen Wohnung ausgefüllt.

Selten ging ich deswegen abends noch aus, vor allem weil ich ohnehin oft wegen meines Alters spätestens um 20 Uhr vor die Türe gesetzt wurde.

Daher freute ich mich meistens auf einen entspannten Abend bei Fernsehen, Karten-/Brettspielen mit der Familie, oder einfach nur Lesen mit Musikhören.

Später kamen gelegentlich Auftritte mit der Band, überwiegend samstags, dazu.

Familienfeiern dagegen wurden zumeist auf den Sonntag verlegt, entweder schon zum Mittagessen oder nachmittags mit Kaffeetrinken.

Ansonsten war er mit langem Ausschlafen und ohne Termindruck ein richtiger Urlaubstag für mich.

Entweder indem es gleich nach dem Frühstück erneut aufs Sofa ging zum Lesen, Dösen, und die Gedanken dahintreiben lassen.

Oder aber durch mein Fenster, das Treiben auf der Brücke vorm Haus zu beobachten.

Jedoch spätestens nach dem üblichen Sonntagskrimi im Fernsehen fingen die Vorbereitungen für die neue Arbeitswoche an.

Weitere Jugenderinnerungen:
Inhaltsverzeichnis – Lebenserinnerungen – Jugend

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