07.03.2020 – Samstag , Tagebuch Teil 2 (Gedankensplitter)

Bereits einige Zeit geistert ein Zitat aus dem Film „Sneakers – Die Lautlosen“ durch meine Gehirnwindungen.

Es geht dabei um zu viele Daten, Informationen, ungelöste Rätsel, wobei ich den genauen Text nicht finden kann bzw. konnte.

Aber in etwa so fühle ich mich häufig, nach einer unruhigen, wenig erholsamen Nacht.

Ich habe extra zwei Rubriken hier eröffnet, Gedankensplitter und Traumtagebuch, um einiges was sich an Druck bei mir im Denkapparat aufbaut abzuleiten.

Leider mangelt es mir zu oft an der nötigen Motivation, Konzentration und Lust jeden Tag dort zu schreiben.

Wobei ich bestimmt täglich einen halben Roman für die Kategorien liefern könnte.

Allerdings konnte ich feststellen, wenn ich mich einmal dazu durchgerungen habe, läuft es fast wie von alleine.

Anschließend kehrt eine innere Ruhe und befreiendes Gefühl ein.

Vielleicht sollte ich endgültig die Gedanken verscheuchen, die mich immer wieder davon abhalten „Ist dies wirklich interessant für jemand anderen“.

Dazu wäre es jedoch auch notwendig, den bei mir stark ausgeprägten Perfektionismus auszuschalten.

2 Antworten zu “07.03.2020 – Samstag , Tagebuch Teil 2 (Gedankensplitter)

  1. Ich habe meinen Blog seinerzeit ausschließlich um meiner eigenen Selbstverständigung willen zu schreiben begonnen. Es war nie mein Ziel Für jemanden zu schreiben. –

    Nachdem sich dann mehr und mehr Leser eingestellt haben, mir einige inzwischen sehr lange treu sind, wir ein wenig oder auch ein wenig mehr voneinander wissen, frage ich mich auch zunehmend, ob ich mit dem, was ich schreibe, nicht manchmal arg ab- oder zumindest erschreckend bin. – Interessanterweise bekomme ich zwischendurch immer mal einen Hinweis, dass das nicht so ist.

    Ich kann und werde weiterhin vor allem für mein eigenes Selbstverständnis schreiben, mit all den Verirrungen, Verwirrungen, all dem Negativen, nicht Optimistischen, für mich selbst schwer Durchschaubaren. Ich werde es tun, weil es mein Blog ist. – Menschen, die es lesen wollen, werden es (weiterhin) lesen, einige, die mich inzwischen gut kennen odert mir gar wirklich Freund sind, nehmen mich in Teilen oder ganz an, wie ich bin, wie ich schreibe.

    (Das ist immer noch bzw. wieder ein Geschenk für mch!)

    Wenn Deine Motivation zu schreiben eine ähnliche ist, lieber Dieter, dann schreibe, eben auch über das Unbequerme, das Wirre, das so schwewr Erklärbare. Es ist DEIN Blog und: Es kann helfen. (Bei mir tut es das auch -. manchmal …)

    Die Sache mit der Perfektion kenne ich auch. Vor allem beim Schreiben über Themen, wie die eben angedeuteten. Ich möchte nichts vergessen, weil es eben so einnehmend, so beherrschend ist, was mich da bewegt, weil ich damit fertigwerden und tatsächlich alle Fragen stellen möchte, ja, nicht zuletzt, weil ich manches eben auch wirklich abschließen will.

    Wenn ich damit nicht anfange, wiird es freilich nie etwas werden. Das sage ich mir sehr oft.

    Und oft schaffe ich es dann trotzdem (wieder) nicht. Aber manchmal gelingt es. Und mit manchem Text bin ich dann sogar halbwegs zufrieden. Und bei manch anderem schaffe ich es, immerhin zu akzeptieren, dass es auch nicht so tragisch ist, wenn ich später noch einmal darauf zurückkomme, ergänze, vervollstäöndige.

    Manchmal krame ich sogar in alten Blogtexten herum, und dann …

    Entschuldige bitte, dass das jetzt hier so lang geworden ist. Vielleicht liegen bei Dir die Gründe Deiner Motivation bzw. Deines mitunter eben auch Nicht-Schreiben-Könnens ganz anders. – Ich wollte Dir eigentlich nur sagen, dass ich Dich irgendwie verstehen kann, und ich wollte Dich gern ermutigen.

    In diesem Sinne: Viele freundliche Grüße, eine erholsame Nacht und morgen einen ebensolchen Soinntag für Dich!

    Gefällt 1 Person

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