Meine Jugend – Lehrzeit – Betriebsbüro

Mit Ungeduld erwartete ich die neuen Aufgaben, von denen ich keinerlei Vorstellungen hatte, die im Betriebsbüro anfallen würden.

Dort bekam ich nun die meisten der hergestellten Artikel zu sehen und wie sie produziert wurden.

Auch wie die Koordinierung zwischen den einzelnen Abteilungen funktionierte und welchen Aufwand es bedeutete, den Betrieb reibungslos laufen zu lassen.

Da der Großteil der Produkte im Akkord hergestellt wurden, gehörte es mit zum Arbeitsbereich des Assistenten des Betriebsleiters die dazu nötigen Zeiten zu erfassen.

Leider durfte ich nur ein einziges Mal, als Zuschauer, diesem Vorgang beiwohnen und wie diese Werte weiter berechnet wurden, als Grundlage für die Lohnzahlung, hütete der entsprechende Mitarbeiter wie ein Staatsgeheimnis.

Ansonsten saß ich die meiste Zeit inmitten der lärmenden Produktionsmaschinen in einem halb offenen Glaskasten.

Der zwar den Vorteil hatte alles im Blickfeld zu haben, jedoch eine vernünftige Unterhaltung unmöglich machte.

Der Betriebsleiter besaß zusätzlich ein eigenes Büro, abseits des ganzen Rummels.

Nur sein Assistent, mit dem ich später noch einige Probleme bekommen sollte, stand zu meiner Verfügung, wenn ich mal Fragen oder keine Arbeit mehr hatte.

Allerdings beschlich mich ein starkes Gefühl, dass ich ihm eher lästig als nützlich sei.

Ebenfalls hier war ich dankbar, nach 3 Monaten wechseln zu dürfen, in der großen Hoffnung, endlich einen Arbeitsbereich zu finden, der mir tatsächlich auf Dauer gefallen würde.

Diese Monate waren eine Zeit, wo ich mich oftmals morgens selbst motivieren musste, um zur Arbeit zu gehen, anstatt zu Hause auf Krank zu machen.

Was aber meine Eltern vermutlich eh nicht geschluckt hätten.

Zum Glück fiel in diese Monate auch mein Jahresurlaub.

Diesen füllte ich mit vielen abwechslungsreichen Aktivitäten, um die aufkommende Frustration über die letzten Monate meiner Ausbildung zu kompensieren.

Bisher hatte ich noch nicht die Tätigkeit gefunden in meiner Firma, die mich wirklich voll gefordert hätte und die ich mir auf Dauer zu tun vorstellen konnte.

Weitere Jugenderinnerungen:
Inhaltsverzeichnis – Lebenserinnerungen – Jugend
Inhaltsverzeichnis – Lebenserinnerungen – Jugend – Schule/Ausbildung
Inhaltsverzeichnis – Lebenserinnerungen – Berufsleben

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