30.01.2020 – Donnerstag , Tagebuch Teil 2 (Traumtagebuch)

Der erste Teil einer wahren Horrornacht, mit vielen kleinen Traumsequenzen.

Zuerst konnte ich nicht einschlafen, eventuell lag es daran, dass ich etwas früher dies versuchte, als die letzten Wochen üblich.

Meine letzten Gedanken, die ich in meinen Traum mit übernahm: „Ob ich vielleicht nochmal aufstehe und es später, wenn ich Müde bin, erneut ins Bett gehe“.

Beim nächsten Hochschrecken, aus einer sehr real wirkenden Situation, waren dann knappe zwei Stunden vergangen.

Wobei ich erst langsam realisierte, dass ich doch geschlafen hatte und alles bloß ein schlechter Traum war.

Ich war aufgestanden und während ich meinen Computer startete, bemerkte ich plötzlich, dass meine Haustüre offen stand.

Aber das wirklich Erschreckende daran, waren die Menschen, die durch diese Türe hereinkamen und sich laut unterhielten.

Die Wohnung muss scheinbar früher ein Geschäft gewesen sein, zumindest deutete die Glastüre am Eingang und ein riesiges Schaufenster stark darauf hin.

Wie meistens stand ich im halbdunkel auf und bemerkte deswegen nicht, dass bereits mehrere Leute an vorher nicht vorhandenen Tischen platz genommen hatten.

Zum krönenden Abschluss lief mir dann auch noch eine Bedienung über den Weg, die meinte, sie hätte von der Eigentümerin den Auftrag erhalten, das Geschäft wieder zu eröffnen.

Nun hatte ich vom Ganzen die Nase voll und erwachte mit Herzrasen, verwirrt in die frühe Morgenstunde lauschend.

Als ich alles ruhig vorfand, schloss ich erleichtert die Augen, nur um gleich erneut viele fremde Gesichter vor mir auftauchen zu sehen.

Während ich überlegt, ob es nicht besser wäre, aufzustehen, schlummerte ich in den nächsten grauenhaften Albtraum.

3 Antworten zu “30.01.2020 – Donnerstag , Tagebuch Teil 2 (Traumtagebuch)

  1. Hoffentlich kommt Bonnie heute und will ganz lang spazieren gehen. Das hilft, düstere Gedanken zu vertreiben!

    Gefällt 1 Person

  2. Ein altes Sprichwort sagt „Träume und Gedanken kennen keine Schranken“ und genau daran dachte ich gerade hier beim lesen, Dieter.
    Finde es gut, dass du ein Traumtagebuch führst, weil du dadurch evtl so manche dieser Alpträume zumindest für dich etwas hinterfragen bzw begründen kannst, damit sie nicht mehr ganz so düsteren Einfluss auf deine eh schon durch deine Erkrankung gebeutelte Seele haben können.
    Viele Grüße von Hanne

    Gefällt 1 Person

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