Meine Jugend – Schulzeit – Das Berufspraktikum

Bevor das Praktikum starten konnte, hatte jeder sich bei „seiner“ Firma, mit oder ohne Eltern vorzustellen.

Wir waren alle gut auf dieses Gespräch vorbereitet, sodass keiner abgelehnt wurde, was auch später in den Beurteilungsschreiben entsprechende Erwähnung fand.

Die größte Umstellung, zumindest für mich, war, dass man am Morgen früher aufstehen und bis zum Nachmittag arbeiten musste.

So unsicher ich am ersten Tag war, umso schneller konnte ich mich in den täglichen Ablauf des Geschäftsbetriebs einbringen.

Bereits nach kurzer Zeit war ich imstande ohne Aufsicht Routinebilder herzustellen und zum Abholen fertig zu machen.

Auch das Bearbeiten (Retuschieren) der Negative, um die Bilder entsprechend schöner, als sie durch eine normale Aufnahme wären, darzustellen, gehörte dazu.

Doch die wirklich interessanten Arbeiten waren für mich, Porträtaufnahmen von Menschen und Tieren.

Aufnahmen von Gegenständen oder ganzen Maschinenanlagen, eine Spezialität des Geschäftsinhabers, waren völlig neu für mich.

Es machte dieses Praktikum weit interessanter, als ich vorher dachte.

Leider erfuhr ich erst beim Abschlussgespräch, dass ich für die Erlernung des Berufes eines Fotografen bzw. Fotolaboranten die mittlere Reife Voraussetzung war.

Für mich wäre lediglich der Weg über den Einzelhandelskaufmann möglich, um danach als ungelernter Fotograf auf diesem Gebiet tätig zu sein.

Einen Ausbildungsvertrag als Kaufmannslehrling hätte ich gleich bekommen können, hatte jedoch andere Vorstellungen von meinem beruflichen Weg.

Ich konnte mir nicht Vorstellen den ganzen Tag im Laden oder Fotolabor zu arbeiten, da hatte ich andere Ideen von diesem Beruf gehabt.

Außerdem wollte ich vorher noch hören, was die anderen in ihren Betrieben erlebten.

Somit war für mich dies zwar eine schöne Zeit gewesen, aber half mir nicht, meinen zukünftigen Beruf zu finden.

Allerdings lernte ich, dass der berufliche Alltag nicht nur aus Sonnenseiten besteht, sondern ebenso Arbeiten erledigt werden müssen, die man nicht unbedingt mag.

Etwas das mir bei der späteren Auswahl meiner Lehrstelle sehr hilfreich sein sollte.

Weitere Jugenderinnerungen:
Inhaltsverzeichnis – Lebenserinnerungen – Jugend
Inhaltsverzeichnis – Lebenserinnerungen – Jugend – Schule

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