Meine Jugend – Schulzeit – das letzte halbe Jahr

Unserem Klassenlehrer gelang es, gegen alle Widerstände der Schulbehörde und sonstigen amtlichen Stellen, durchzusetzen, dass auch wir Hauptschüler das Recht haben sollen, sich durch ein Praktikum ihren möglichen Beruf anzusehen.

Ebenso konnte er die infrage kommenden Firmen davon überzeugen, es mit Hauptschülern, als Praktikanten, zu versuchen.

Sogar einen Referenten konnte er finden, der uns zeigte, wie man sich richtig bewirbt und wie wir uns bei einem Einstellungsgespräch zu verhalten hätten.

Unter anderem machten wir diverse Tests beim Arbeitsamt, der Industrie- und Handelskammer, sowie der Handwerkskammer, um unsere Eignung zu bestimmten Berufen zu ermitteln.

Irgendwie hatte ich dabei das Gefühl, dass keiner wirklich daran interessiert war, herauszufinden, was der einzelne wollte.

Es kam mir eher so vor, als ob es den Beteiligten mehr darum ging, offene Lehrstellen zu besetzen.

Absolut alles, was wir nun lernten, war für unser weiteres Leben überaus wichtig, jedenfalls für meines.

Für die meisten war bald eine Praktikumsstelle gefunden, jedoch bei mir, mit meinen vielen Wünschen und Ideen im Kopf, hatte er es alles andere als leicht.

Denn mein Wunsch, im Bereich der Elektrotechnik ausgebildet zu werden, war zur damaligen Zeit in dieser Kleinstadt nicht realisierbar.

Und wir hatten schon fast aufgegeben, als er einen Fotografen für fand, der sich bereit erklärte, mich als Praktikant aufzunehmen.

Als Berufswunsch stand er zwar nicht an vorderster Stelle meiner Liste.

Jedoch mein Interesse, mir hier mehr Kenntnisse anzueignen, als ich bereits von meinem Vater erworben hatte, war allemal vorhanden.

Vielleicht konnte ich, wenn ich ausgelernt hatte, als Fotograf bei der örtlichen Zeitung tätig werden.

Nicht unbedingt als Angestellter, sondern als freier Mitarbeiter, neben meinem Hauptberuf.

Weitere Jugenderinnerungen:
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