08.01.2020 – Mittwoch , Tagebuch Teil 2

Als ich beim heutigen Frühstücken nochmal kurz in der Küche verschwand, konnte ich bei der Rückkehr Bonnie, für kurze Zeit, in aller Ruhe beobachten.

Ich schlich nicht extra leise zurück, aber scheinbar war sie in diesem Moment zu sehr abgelenkt, um mich zu bemerken.

Hoch konzentriert starrte sie zwischen meinem Stuhl dem den Brothäppchen auf dem Tisch hin und her.

Entweder voller Ungeduld, wann ich endlich zurück sei oder mit der Überlegung „soll ich es wagen mir ein Stück selbst zu holen“.

Deutlich erkennbar zitterte bereits ihre linke Hinterpfote, die manchmal, wenn die Anspannung zu groß wird für sie, anfängt, wie bei einem Hasen, auf den Boden zu klopfen.

Beim Hinsetzen konnte ich einen kleinen Tropfen an ihrer Zungenspitze erkennen, die sie rasch mit einem lauten Schmatzer verschwinden ließ.

Obwohl sie so begierig darauf war, nahm sie, wie immer, dass von mir ihr anschließend gereichte Stück Schinken mit Käse, vorsichtig mit ihren Vorderzähnen.

Dabei bedacht darauf, nur nicht meine Finger mit den Zähnen zu berühren.

4 Antworten zu “08.01.2020 – Mittwoch , Tagebuch Teil 2

  1. Ihre Überlegungen sind mMn gerechtfertigt, denn Ihr habt ja vermutlich nicht ausgemacht gehabt, dass alles was sich auf dem Schreibtisch befindet für sie tabu ist? Sie darf ja auch aufs Sofa, und sich nehmen, was dort eventuell zu finden wäre.
    Und mit dem Futter entgegen nehmen gleicht sie meinem DAniel. Während Ari blitzschnell hinschnappt, um nicht Gefahr zu laufen, es vielleicht doch nicht zu bekommen, schnuppert Daniel zuerst einmal, ob es geruchsmässig auf seiner Linie liegt, und nimmt es dann ganz vorsichtig mit der äussersten Spitze seines Schnauzerls entgegen. 🙂

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    • Soweit ich mitbekommen habe, mein Herzblatt ❤ , ist für Bonnie alles, was oberhalb ihres Kopfes ist tabu. Keine Ahnung, ob sie das von ihren Haltern so beigebracht bekommen hat oder eine Instinktsache.
      Und aufs Sofa, was sie nur bei mir darf, geht sie auch nur, wenn ich sage "Na hopp", sonst bleibt sie davor stehen und schaut mich mit großen fragenden Augen an.
      Ich hätte jetzt eher gedacht, dass der Daniel, vom Temperament her, schneller zuschnappt und der Ari es ganz gemütlich angehen lässt.

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  2. Nein, mein Herz. Der Daniel ist der phlegmatische, der die Ruhe weg hat.
    Ari ist der hypersensible, der sich bei allem leicht erschreckt, und ständig nach Futter Ausschau hält, weil er durch die Einnahme von Kortison ein stärkeres <Hungerempfinden hat …. habe ich gelesen.

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    • Stimmt, Ari verschwindet ja auch gleich hinter dem Vorhang, wenn du ihn mal per Skype mir zeigen möchtest, mein geliebtes Mausebärli ❤
      Und das mit dem Kortison könnte gut stimmen, hab ich auch schon von Menschen gehört, die welches über längere Zeit bekamen.

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