22.12.2019 – Sonntag , Tagebuch Teil 2 (Gedankensplitter)

Bin ich religiös, eigentlich nicht, zumindest wenn man nach irgend einer Religion geht.

Irgendwie fehlt mir da der Glaube an das, was dort geschrieben steht und wie es zum Teil ausgelegt wird.

Wobei ich denke, dass jeder, auch ein Atheist, an etwas glaubt und wenn es nur das ist, dass es keinen Gott gibt.

Ich bin da schon von klein auf eher mit einem gesunden Maß an Misstrauen gegen alles, was als Doktrin vorgegeben wird.

Mir wurde schon der Glaube oder Sinn an Spiritualität mit in die Wiege gelegt und in der weiteren Erziehung durch meine Eltern, sowie der Umwelt, näher gebracht.

In jeder der von mir näher beleuchteten Glaubenslehren, angefangen mit römisch Katholisch, Buddhismus, andere östliche und westliche Lehren, fand ich Unmengen an Ungereimtheiten, die bloß durch Jahrhundertelange menschlicher Fehlinterpretationen erklärbar sind.

Ob diese Veränderungen gewollt oder lediglich bei der Übersetzung in eine andere Sprache erfolgte, mal ganz außen vor gelassen.

Aber zu meiner Einstellung gehört, dass ich jedem das Recht zugestehe, seiner eigenen spirituellen Neigung, ob jetzt als strenger Glauben, der religiös beeinflusst ist oder frei nach eigenem Gusto, folgt.

Zumindest so lange es nicht in Fanatismus ausartet.

Frei nach meinem Vater: „Wenn dir einer aufs Auge spukt und behauptet es regnet, kannst du es glauben oder ihm die entsprechende Antwort geben“.

5 Antworten zu “22.12.2019 – Sonntag , Tagebuch Teil 2 (Gedankensplitter)

  1. Ich glaube auch an das, was ich selbst für möglich halte. Was mir die Menschen auftischen wollen, prallt an mir ab. Von wegen unbefleckte Empfängnis und so… entschuldige bitte, wenn ich da lach… 😀
    LG

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    • Dieser ganze Palawatsch war vorprogrammiert, als die Botschaft Jesu’s aus dem hebräischen ins griechische übersetzt wurde.
      Denn sie war niemals für die Heiden bestimmt gewesen, sondern ausschliesslich für die Juden.
      „Glauben“ kannst Du nur mit dem Herzen – niemals mit dem Verstand.

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  2. Die Aussprüche Deines Vaters sind allerdings sehr gewöhungsbedürftig, wenn ich ehrlich sein darf.
    Und ich wundere mich immer wieder, welch grossen Eindruck sie auf Dich offenbar noch immer machen. 😳

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  3. „So lange es nicht in Fanatismus ausartet“, genau!
    LG

    Gefällt 1 Person

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