Meine Jugend – unruhige Zeiten – Pokern – Teil 1

Innerhalb meiner neuen Schule fand ich eine weitere Möglichkeit für kurzweilige Vergnügungen, wie sonst beim Billardspielen.

Dort hatten sich ein paar Schüler, überwiegend aus den Oberstufen, zusammengetan zum Kartenspielen.

Da ich einige davon bereits aus der Spielhalle kannte, war es kein Problem, dort mitmachen zu können.

Zwar kannte ich das Kartenspiel noch nicht, aber es war eine ganz einfache Pokerart mit 5 Karten auf der Hand.

Ein typisches Pokerspiel, wie man es in jedem Western zu sehen bekommt, dass sich Five Cart Draw nennt.

Die Regeln waren sehr einfach und schnell zu erlernen.

Jeder, der schon ernsthaft gepokert hat weiß, dass es hier nicht bloß auf das Glück ankommt, sondern wie gut man die Mitspieler einzuschätzen vermochte.

Genau dies war es, was mir an diesem Spiel so besonders gefiel.

Nämlich die anderen in Ruhe beobachten zu können.

Wie sie sich verhielten und was ihre Mimik ausdrückte, wenn sie gute Karten oder wenn sie ein schlechtes Blatt erwischt hatten.

Der Einsatz war moderat mit einem Pfennig als Anfang und maximal 10 Pfennig als Höchstgebot.

Deswegen drückte der Schulhausmeister ein Auge zu, als er uns irgendwann in der Raucherecke erwischte, wie wir pokerten.

Nur dass die meisten dabei rauchten, ließ er nicht durchgehen.

Ich selbst hatte einmal eine Zigarette versucht, jedoch sofort festgestellt, dass das nichts war für mich. Also ließ ich es sein.

Bei manchen der anderen hatte ich das Gefühl, das sie nur rauchten, weil es eben alle machten, und sie es cool fanden.

Für mich kein Grund, dies nachzumachen.

Durch einen meiner Mitschüler bekam ich Anschluss an Pokerspieler, die um höhere Einsätze spielten, wodurch ich mein Spielgeld fürs Billard oder andere Glücksspiele aufbessern konnte.

Bevor ich dort so richtig anerkannt wurde, musste ich einige Zeit damit zubringen, sowohl das richtige Mischen als auch die vielen Kartenvarianten zu lernen.

Weitere Jugenderinnerungen:

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