Meine Jugend – mein dritter Musiklehrer – Teil 3

Der Unterricht beim neuen Musiklehrer verlief ganz anders, als ich es bisher kannte, denn ich bekam nicht einfach irgendwelche Noten, die ich spielen lernen sollte.

Sondern wir erarbeiteten gemeinsam die Musikstücke bzw. mein Lehrer hatte selbst erstellte Notenblätter für mich.

Auch musste ich nun lernen, wie man Noten schreibt, was sich nicht als so leicht herausstellte, wie man vielleicht denkt.

Schon beim ersten Zeichen auf dem Notenblatt, dem Notenschlüssel, brauchte ich einige Tage, bis er in etwa so aussah, dass jemand Fremdes erkennen konnte, was das sein sollte.

Notenschlüssel - klein

Es ist etwas anderes Noten zu lesen oder sie zu schreiben und noch wiederum eine neue Erfahrung, eigene Noten zu einem vorhandenen Musikstück, dazu zu interpretieren.

Beim ersten Mal wusste ich nicht, was der Musiklehrer meinte, als plötzlich auf dem Notenblatt stand, das ich die nächsten 8 Takte frei spielen solle.

Aber ich fand dadurch wieder etwas von der verlorenen Freude am Musizieren wieder.

Denn, ohne dass ich es großartig bemerkte, war das Ganze für mich zu einem reinen technischen Saxophonspielen geworden.

Die anderen Lehrer achteten nicht darauf, wie ich mich dabei fühlte, sondern nur, ob das Musikstück so gespielt wurde, wie es nach ihrer Auffassung korrekt ist.

Mit diesem sollte ich jedoch in dieser Hinsicht noch einige Überraschungen erleben.

Er zeigte mir den Weg vom Holzhacker zum Musikvirtuosen.

Allerdings sollte die ein langer und zum Teil steiler Weg werden, der von ihm wahrscheinlich mehr Geduld forderte als von mir.

Weitere Jugenderinnerungen:

Inhaltsverzeichnis – Lebenserinnerungen – Musik
Inhaltsverzeichnis – Lebenserinnerungen – Jugend

2 Antworten zu “Meine Jugend – mein dritter Musiklehrer – Teil 3

  1. Hallo,
    zu deinem Blog bin ich über das Stichwort: „Saxophon“ gekommen. Mir hat das Instrument schon immer gefallen, deshalb habe ich mit 45 Jahren den Versuch gestartet es zu erlernen. Ich konnte bis dato weder Noten lesen noch ein anderes Instrument spielen. Ich habe alles relativ schnell erlernt, irgendwann merkte ich aber, dass das alleine zu Hause spielen kein Spaß mehr macht. Für größere Kapellen fehlte mir die Zeit (die Kinder waren noch klein), für kleinere Bands war ich nicht gut genug. Das Saxophon landete irgendwann im Koffer. Die letzte Zeit denke ich aber wieder öfter daran, mir würde es gefallen in einer kleinen Gruppe zu spielen, eher Hausmusik mit Leuten von denen ich noch was lernen kann, wer weiß, vielleicht tut sich ja noch was. Spielst du immer noch?
    VG Rita

    Gefällt 1 Person

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