09.10.2019 – Mittwoch , Tagebuch Teil 2 (Gedankensplitter)

Als ich vorhin ein paar handschriftliche Notizen machte, fiel mir unversehens auf, dass ich eine schöne geschwungene Schrift vor mir sah.

Mir wurde bewusst, dass man extrem gut meine Stimmungslage, an meinem Schriftbild, erkennen kann.

Heute fühle ich eine innere Ruhe und Ausgeglichenheit, wahrscheinlich weil ich meinem Erinnerungsarchivar, am frühen Morgen, ausreichend Zeit gab, seine Arbeit zu erledigen.

Am Wetter, welches zwischen Sonnenschein und dunklen Regenwolken wechselt, kann es jedenfalls nicht liegen.

Im Moment fühlt es sich an, als wäre ich ein langsam dahinfließender Fluss.

Und auch meine sonst meist wild durcheinander springenden Gedanken schweben, wie ein Blatt, durch einen milden herbstlichen Wind.

Leider ein in den letzten Jahren ein nur sehr selten vorkommendes Gefühl, welches meistens bloß für kurze Momente anhält.

3 Antworten zu “09.10.2019 – Mittwoch , Tagebuch Teil 2 (Gedankensplitter)

  1. Zitiere: In den letzten Tagen wurde mir bewusst, dass dies ein notwendiger Vorgang meines Datenspeichers ist.

    Also schaute ich gemütlich, den an mir vorbeiziehenden Bildern und sonstigen Daten, zu.
    —————————-
    Als ich das las, dachte ich mir, dass Du es vermutlich zum ersten Mal absolut richtig machst – nämlich indem Du Dich nicht ins Thema reinziehen lässt, sondern völlig unbeteiligt nur beobachtest oder es überhaupt an Dir vorbeiziehen lässt.
    Genau so hatte mir mein väterlicher Freund in jungen Jahren die „Meditation“ erklärt gehabt.
    Was aber nie funktioniert hatte, denn viel zu gross war immer meine Neugierde zu fühlen, was sich da jetzt auf einmal tut in mir. Und die Folge waren Verwirrtheit und Stress bis hin zu Ängsten.
    Denn ich hatte das alles ja für bare Münze gehalten, und darauf „MUSSTE“ ich natürlich reagieren.
    Dass das Gehirn nichts weiter als eine Datenbank ist, die mit dem Alter noch dazu alles durcheinander bringt, dass muss halt erst greifen im Bewusstsein.
    Ich hoffe mir gelingt das auch bald, denn in den letzten Tagen erzählt mir mein Gehirn dauernd, welch schlimme Zeiten jetzt vor mir liegen, wenn es wieder kalt wird. 😦 und mein Körper reagiert mit erheblicher Blutdruckerhöhung.

    ❤ ❤ ❤

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    • Ja mein Herzblatt ❤ , dass kan man gut mit einer gelungenen tiefen Meditation vergleichen oder wie ich dazu sage "einfach die Seele baumeln lassen".
      Du hast schon einiges an verschiedene Arten der Meditation ausprobiert.
      Je öfters du diese Übungen machst, bist du die für dich passende gefunden hast, kommt es irgendwann von ganz alleine auf dic h zu.
      Ohne darüber nachzudenken oder es bewusst zu machen findest du dich in diesem Zusatnd wieder.
      Dann kannst du solche Gedankenbilder einfach wie nicht zu dir gehörend betrachten und dein Körper reagiert nicht mehr mit hohem Blutdruck darauf.
      ❤ ❤ ❤

      Gefällt 1 Person

  2. Das habe ich besonders gerne gelesen und freue mich für dich.
    Liebe Grüße

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