Freddy Teil 3 – erste Schritte in der Erziehung

Da es zu dieser Zeit (Anfang der 60er Jahre) noch keine Hunde- bzw. Welpen Schulen gab, und auch, wenn es sie gegeben hätte, dafür das nötige Geld nicht vorhanden war, musste ich zusehen, woher ich Informationen bekam, wie ich einen jungen Hund vernünftig auf- und erziehe.


Etwas half mir mein Vater damit, aber ich wollte meinen Hund frei und ohne Zwang erziehen und nicht wie es damals meistens noch üblich war, abrichten bzw. dressieren.


Wie ich wusste, war unser Apotheker ein Jäger, und hatte auch einen wunderschönen Hund im Geschäft liegen, der mir nicht so aussah, als wenn er abgerichtet bzw. dressiert wäre.


Also war ich so oft es ging, und der Apotheker Zeit hatte dort, um zu erfahren, was ich machen sollte und was nicht.


Außerdem durften wir auch manchmal mitkommen, wenn der Apotheker in sein Jagdrevier ging, sodass Freddy von dem alten erfahrenen Jagdhund einiges lernen konnte.


Ich denke mal, dass er dabei auch einen Teil der Sozialisierung (was ich damals noch nicht kannte bzw. wusste) innerhalb eines Rudels spielerisch lernte; denn der alte Rüde konnte auch schon mal etwas energischer werden, wenn Freddy zu sehr aus der Reihe tanzte.


Da Freddy sehr neugierig und auch gelehrig war, hatte er sehr schnell raus, was ich meinte mit z.B. Sitz, Platz, Bleib, Komm, Such, Brings, Aus, etc. und so hatten wir zusammen viel Spaß bei unseren Ausflügen in die freie Natur.


Aber auch zu Hause kam kaum Langweile auf, denn Freddy hatte jede Menge Unsinn in seinem kleinen Kopf, und musste alles ausprobieren, was ihm in den Weg kam.


Meine Hauptaufgabe war dann aufzupassen, dass nichts passiert, wenn er z.B. den Strickkorb meiner Mutter entdeckte, und meinte es vielleicht als sein neues Zuhause nutzen zu können, oder mit den schönen weichen Wollbällen herumzuspielen.


Fortsetzung folgt……

 

zu den vorhergehenden Teilen der Erlebnisse mit Freddy:
https://dieka56welt.wordpress.com/2015/08/01/index-erlebnisse-erster-hund-freddy-19348274/

 

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