Freddy Teil 1 – Wie ich meinen ersten und bisher auch einzigen Hund bekam

Als ich etwa 7 –Jahre alt war brachte mein Vater eines Abends etwas kleines Piepsendes, das gerade Mal so groß war um in seine Jackentasche zu passen, mit.

 

Es war mein erster und auch bisher einziger eigener Hund „Freddy“ (gerade mal knappe 6 – 8 Wochen alt) für den ich alles machte was mir in den jungen Jahren möglich war denn nur unter diesen Voraussetzung durfte ich ihn behalten.

 

Da es mein Hund war musste ich auch für sein Futter sorgen (entweder von meinem Taschengeld oder durch kleine Hilfsjobs wie z.B. den Gehweg vor der Metzgerei Samstags fegen oder Hilfe bei der Käfigreinigung im Zoofachgeschäft u.a.m.) und außer dem Spaziergang nach 20 Uhr (den meine Mutter mit ihm machte) war ich auch dafür verantwortlich dass er rechtzeitig und oft genug Gassi ging.

 

Aber neben dem Problem was so ein kleiner Hund frisst und woher ich es bekomme musste er ja auch einen schönen Schlafplatz bzw. Aufenthaltsplatz haben und so schaute ich mit vorhandenen Mitteln, die auch nicht anderweitig benötigt wurden, das er es richtig gemütlich hatte.

 

Der einzige freie Platz in unserer kleinen Wohnung war unter der Spüle in der Küche und da hatte ich ihn auch von meinem Bett immer im Auge so wie er auch mich denn vom ersten Moment an als wir beide uns sahen waren wir ein Team.

 

Als erstes brauchte ich ein Behältnis das groß genug war damit er auch etwas darin herumtollen konnte und nicht ohne weiteres herauskam denn er musste ja auch nach den Ferien (die ich zu dem Zeitpunkt gottseidank gerade hatte) einige Zeit alleine zuhause bleiben ohne die Wohnung auf den Kopf zu stellen.

 

Da es Freddy ja auch bequem haben sollte schaute ich soviel wie möglich an alten ausrangierten Stoffstücke bzw. Decken zu bekommen und opferte dafür auch meinen in die Jahre gekommenen Lieblingspullover (von meiner Mutter selbst gestrickt).

 

Dieser Pullover wurde zur Schmusedecke für klein Freddy denn er hatte auch noch jede Menge von meinem Geruch an sich so das Freddy nie alleine war bzw. zumindest immer meinen Duft in der Nase zur Beruhigung hatte.

 

Klein Freddy gefiel sein Körbchen sehr gut und er saß meist ganz stolz darin und wartete bis sich jemand um ihn kümmerte oder schlief ganz eingekuschelt in meinem Pullover.

 

Fortsetzung folgt……

https://dieka56welt.wordpress.com/2015/08/01/index-erlebnisse-erster-hund-freddy-19348274/

 

10 Antworten zu “Freddy Teil 1 – Wie ich meinen ersten und bisher auch einzigen Hund bekam

  1. Mein liebster Schatz

    Wie einfühlsam Du das hier verfasst hast, habe ich Dir ja bereits gesagt. Doch sag es Dir gerne nochmals. :yes:

    go deo do Michi

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  2. Ey…super schön geschrieben. Konnte euch eben richtig vor mir sehen 🙂

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    • Danke .. während des Schreibens habe ich es auch richtig vor meinen Augen sehen und auch fühlen können wie es damals war :yes:

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      • Genauso kam es auch rüber. Freu mich schon auf den nächsten Teil 😉

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        • Ich werde ab nächster Woche versuchen jede Woche mindestens einen weiteren Teil von den Erlebnissen mit Wuschel, Freddy und Co. fertig zu bekommen.

          Allerdings hängt das auch stark von meiner jeweiligen Stimmung ab denn nur wenn ich mich wohl fühle kann ich solche schönen Erlebnisse richtig wiedergeben.

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          • Das ist verständlich. Aber hey…wer weiß was Dir wieder alles einfällt und vielleicht ist es genau dass, was Du jetzt machen solltest….

            Sich an schöne Erlebnisse erinnern, halt mit Schmerz verbunden durch den Verlust.

            Erinnern, aufarbeiten und abschließen ist ein wichtiger Teil..also mal so als Psycho-Tante gesprochen. 😉

            Denn das ist ganz wichtig für Deinen weiteren Verlauf.

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            • Das habe ich die letzten Monate, in der ich mich mehr mit meinen Erlebnissen beschäftigt habe als die Jahre zuvor, schon gemerkt dass es sowohl gute als auch schlechte Momente dabei gibt.

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              • Während des Studium mussten wir mal 4 Wochen immer mind. 2 x pro Woche zum Psychiater.

                …ich musste nur 1x pro Woche hin..dann hatte er genug gehört… 😉

                Fand ich total doof…kam in den 4 Wochen ja nicht mal bis zu meinem 18 Geburtstag :))

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