02.09.2019 – Montag , Tagebuch Teil 2

Auch wenn es nur 22 – 23 Grad Celsius hatte, war es in der direkten Sonne bestimmt um einige wärmer.

Zumindest kam es mir, spätesten auf dem Heimweg, so vor.

Wobei ich sagen muss, das ich ohne die leicht bremsende Bonnie, weitaus raumgreifendere Schritte mache.

Wenn mir nicht, wie auf dem Rückweg, langsam die Kraft dazu ausgeht.

Auf dem Postamt kam ich recht schnell durch und freute mich bereits aufs Mittagessen vom Winzerfest-Festplatz.

Aber leider war der Stand mit den Schaschlikspießen nirgends zu finden.

Ich wollte schon unverrichteter Dinge enttäuscht Nachhause gehen, als mir plötzlich ein köstlicher Geruch in die Nase stieg.

Mit der Nase im Wind folgte ich dieser Spur, dabei aufpassend, niemand über den Haufen zu rennen.

Wahrscheinlich sah ich ein bisschen aus wie Obelix, wenn er Wildschweingeruch in der Nase hat.

In einer abgelegenen Seitengasse fand ich dann den Stand unseres Stadtmetzgers, der extra fürs Fest eine Winzerbratwurst kreiert hatte.

Am liebsten hätte ich sie Vorort gegessen, jedoch waren alle Tische und Bänke besetzt.

Außerdem signalisierte mir mein Körper, dass er im Moment kein Interesse daran habe, den Verdauungstrakt anzuwerfen.

Also ließ ich mir eine Bratwurst mit Sauerkraut und Roggenbrötchen einpacken, für später in aller Ruhe Zuhause diese zu verdrücken.

Nach einer kurzen Erholungspause genoss ich mein, in der Zwischenzeit im Backofen warmgehaltene, Mittagsmahl.

Und nun wäre ich bereit für ein Verdauungsschläfchen.

2 Antworten zu “02.09.2019 – Montag , Tagebuch Teil 2

  1. Wie schön, dass Du doch nicht voll enttäuscht wieder abziehen musstest 🙂
    Denn ich kann es mir sehr gut vorstellen, wie sich das angefühlt hätte 😆
    Kenne ich nämlich von meinem Vater, der auch so gerne gegessen hat, wie Du. Wenn der mal nicht gekriegt hat, was er sich fürs Abendessen gewünscht hatte – aus welchen Gründen auch immer, dann war der ganze Abend für ihn gelaufen. Und er jammerte unaufhörlich, wie sehr er sich jetzt den ganzen Tag auf dieses Mal gefreut hatte.
    Erst wenn meine Mutter hoch und heilig versprach, dass sie am nächsten nichts unversucht lassen wird, das gewünschte Fleisch wie z.B. ein Kalbsbries, oder ein Rossschnitzel – also was halt nicht jeden Tag so einfach zu bekommen war, ganz ganz sicher zu besorgen, und er dann auch noch eine doppelte Portion davon bekam, dann kriegte er sich einigermassen ein. Ging dann aber sehr bald einmal, immer noch schwerst gekränkt, schlafen.
    PS: Vielleicht ists jetzt einigermassen leichter zu verstehen, von wem ich dieses Katastrophengefühl habe, wenn ich was nicht haben kann, was ich mir soooooo seeeehhhhrr wünschen würde …snief…..
    PPS: DICH !!!!!

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