Meine Kindheit – Mumps (ein Geschenk meiner Schwester)

Passend zum Beginn der Winterferien schleppt meine Schwester Mumps ins Haus und steckte mich damit an.

Während es bei ihr nach ein paar Tagen verschwunden war, hatte ich fast die ganzen Ferien damit zu tun.

Ich konnte den Kindern nur beim Spielen im Schnee durchs Fenster zuschauen und abwarten, bis meine dicken Backen abgeschwollen waren.

Das Geld war zu dieser Zeit recht knapp und Weihnachten stand vor der Türe.

Dennoch brachte mein Vater eines Abends ein paar Plastikfiguren meines damaligen Lieblingscomics mit.

Er hatte dafür einen Teil seines Zigarettengeldes geopfert und mir den Professor Knox sowie Fix und Foxi mitgebracht.

Mir war, bis zu diesem Zeitpunkt, noch gar nicht bewusst gewesen, wie genau mein Vater mitbekam, mit was ich mir meine Zeit vertrieb.

Obwohl ich oft mit ihnen spielte, überlebten die Figuren die nächsten 10 Jahre, bis ich zur Marine ging.

2 Antworten zu “Meine Kindheit – Mumps (ein Geschenk meiner Schwester)

  1. Nun spielst du auf dem riesigen schwarzen Schreibtisch, natürlich mit abgeschwollenen Mumpsbacken, noch immer damit? Ne, oder? Jetzt ist alles anders, doch von deinem Vater fand ich das sehr liebevoll!

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