Meine Kindheit – das erste Taschengeld

Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich mit 7 Jahren mein erstes Taschengeld bekam.

Nicht viel, aber doch genug um Kleinigkeiten außer der Reihe kaufen zu können.

Als aller erstes kaufte ich mir ein kleines Büchlein, welches ich ständig mit mir in der Hemdtasche herumtrug.

Dort trug ich, wie ich es bei meiner Mutter gesehen hatte, jede Einnahme und Ausgabe ein.

Jeden Abend machte ich einen Kassensturz und war erst zufrieden, wenn ich die Summen bis auf den letzten Pfennig abgestimmt hatte.

Meine Schwester konnte nicht so gut mit ihrem Taschengeld umgehen.

Daher fragte sie regelmäßig, ob ich ihr etwas leihen könne, denn wie sparsam ich mit meinem umging, fand sie schnell heraus.

Also drehte ich das Buch um und begann von hinten her ein Schuldenbuch zu führen.

Wobei es mir nicht darum ging, das Geld auf den Groschen genau wieder zu bekommen, sondern, um auch hier den Überblick zu behalten.

Mein erstes Ziel war, ein eigenes Sparbuch zu eröffnen und daher bestand mein Hauptinteresse darin, Geld auf die Seite zu legen, anstatt es auszugeben.

Und im nächsten Jahr, am Weltspartag, war es dann soweit.

Ich bekam nicht nur mein erstes Sparbuch, sondern dazu noch eine Spardose, in Form eines Tresors, über die ich mich sehr freute.

Für die paar Pfennige meiner Schwester, gab es lediglich ein kleines rosa Plastikschweinchen.

9 Antworten zu “Meine Kindheit – das erste Taschengeld

  1. Da bist Du ja vorbildlich gewesen. Mein Taschengeld ging meist dafür drauf …
    https://sigurd6.com/2018/06/10/schundhefte/

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    • Die hab ich auch gerne gelesen, nur dass ich dafür in einem Trödelladen die Heftchen sortiert habe.
      Ich glaube 5 Pfennig Rücknahme eines alten Heftchen und 10 – 15 Pfennig Kaufpreis eines gebrauchten.
      Als Entlohnung durfte ich mir welche aussuchen.

      Gefällt mir

  2. Ich eröffnete mit 11 Jahren mein erstes Sparbuch bei der „Z“ (Zentralsparkassa) und bekam dafür einen SPAREFROH. Das war ein lustiges Männchen mit einer Kappe aus Gummi, dem man Arme und Beine verbiegen konnte. 😆

    Gefällt 2 Personen

  3. Hallo Dieter,
    mein Opa hatte bei meiner Geburt ein Sparbuch bei der Kreissparkasse abgelegt. Neben meiner Spargroschen, die ich jährlich zur Sparwoche einzahlt überwies er auch unregelmäßig Geld darauf.

    Gefällt 1 Person

  4. Als Azubi machte ich einen Dauerauftrag. Mit der kleinen Erbschaft, die noch von ihm erhielt konnte ich gleich mit 18 Jahren einen Führerschein machen und mir einen nagelneuen Polo kaufen
    Ich wünsche dir einen schönen Samstag Liebe Grüße Monika

    Gefällt 1 Person

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