Während ich gerade langsam vorm mich hinschmelze, bei gerade mal 27 – 28 Grad Celsius, kommen mir die Sommer aus meiner Kindheit und Jugend in den Sinn.
Damals fing meistens der Sommer bereits im Juni an und dauerte bis August, manchmal sogar bis September.
Nur in den frühen Morgenstunden oder spät abends konnte man gemütlich das Haus verlassen.
Spätestens ab 12 Uhr war die Luft so heiß, dass einem beim Einatmen die Nasenschleimhäute regelrecht brannten.
Wir kannten zwar den Süden von Spanien nicht, konnten uns jedoch gut vorstellen wie es dort oder in Mexiko sein musste in der Hitze.
Unsere Aktivitäten verlegten wir, soweit möglich deswegen auf die Zeit vor 11 Uhr oder nach 18 Uhr.
Den restlichen Tag versuchten wir im nächsten Schatten zu überstehen.
Vielleicht vertrugen wir dieses Klima damals besser, da wir mehr in der Natur waren und unser Körper ausreichend Zeit hatte, sich daran zu gewöhnen.